Übersprungshandlungen [2]

Ich hatte grade unter der Dusche eine gute Idee, nein, eine psychologische Erkenntnis.

Und dann fiel mir grade auf, dass ich das ja schonmal gebloggt habe, damals bei der Abizeit.

Jedenfalls ging es darum, dass ich grade keine Lust, weil langweilig und kompliziert, aufs Studieren habe, also vor allem auf die Einsendeaufgaben von Mathe und Computersysteme. Und da fiel mir auf, dass ich, nur um dem aus dem Weg zu gehen, alles mögliche andere lieber machen würde!

Jetzt geht das natürlich nicht, und ich muss mich da jetzt einfach mal grade ranklotzen, aber im Allgemeinen is das doch eigentlich ein gutes Konzept: Wenn man was zu tun hat, auf das man keine Lust hat, kann man dann immerhin tausend andere Sachen machen, auf die man wannanders vielleicht auch keine Lust hätte, aber unter diesem Umstand, dass es etwas noch schlimmeres gibt, macht mans dann doch schon fast gerne.

D.h. ich muss mir praktisch nur was noch viel schlimmeres suchen, um dann als Ausrede das kleiner Übel auswählen zu können…

In diesem Sinne, ich bin mal rechnen…

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1 Kommentare.

  1. So ist das mit der Prokrastination. “Problematisch” wirds, wenn sich diese Eigenschaft mit dem Anspruch paart, dennoch möglichst alles abzugeben… Dann hat man ein schlechtes Gewissen, obwohl man bis früh morgens am Schreibtisch sitzt :-D

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