Momoblog "Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen." (A. Einstein)

21Aug/090

Zeitungsbericht über die Sommerfreizeit

Kreaktiv 2009 in der Fränkischen Schweiz – Zwei Wochen lang gemeinsam kreativ und aktiv zu sein - das war der Leitsatz der diesjährigen Sommerfreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde.

Gruppenfoto bei der Ankunft auf dem Johannisplatz

Gruppenfoto bei der Ankunft auf dem Johannisplatz

25 Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren aus Bad Sobernheim und Umgebung verbrachten zwei Wochen mit uns im Frankenjura.  In der Mitte des Dreiecks Nürnberg – Bamberg – Bayreuth befand sich unser Haus, das ‚Kreativzentrum Sachsenmühle‘. Es ist ein gut ausgestattetes Selbstversorgerhaus der Evangelischen Jugend Nürnberg in einem Ortsteil des Wallfahrtsortes Gößweinstein und liegt am Ufer der Wiesent. Das diesjährige Betreuerteam bestand aus Diakonin Christine Budschat und ihrem Mann Ron sowie Christine Hoff, Christiana Müller, Max Dilling und Moritz Schlarb (ZDL). Ebenfalls mit dabei waren die Kinder Lou (7) und Bela (3) Budschat.

Unsere Anreise war optimistisch auf eine Dauer von vier Stunden angesetzt, dauerte jedoch wegen den üblichen Staus und einer Autopanne am neusten unserer vier VW-Busse ganze acht Stunden. Entsprechend kaputt und genervt waren wir dann alle am ersten Abend, doch spätestens nach dem Kennenlernen am zweiten Tag konnte die Freizeit richtig durchstarten.

Wichtig war uns, dass die Freizeit ein Mitmacherlebnis und keine Konsumfreizeit ist. Deshalb auch die Wahl eines Selbstversorgerhauses. So war jeden Tag eine Gruppe von vier Jugendlichen zusammen mit einem Betreuer und Ron für das Essen zuständig - Das hieß: Tische decken, Essen kochen und ausgeben, spülen und was ansonsten in einer Küche anfällt. In der Mitte der Freizeit und am Abreisetag mussten wir natürlich auch das Haus putzen, woran sich alle mehr oder weniger beteiligten.  Auch waren die Jugendlichen an der Programmgestaltung beteiligt. So gab es an den meisten Tagen mehrere Workshops zur Auswahl, sodass nicht alle Jungs Schmuck basteln mussten, sondern stattdessen z.B. das Canasta-Spiel lernen konnten.

Wir haben die vielfältigen Möglichkeiten des Frankenjura versucht ganz aktiv auszunutzen: Kanutouren auf Wiesent und Püttlach, Klettern an den Sandsteinfelsen der Fränkischen Schweiz, Geocaching, ein Besuch der imposanten Teufelshöhle, der modernen Sommerrodelbahn und dem natürlich gereinigten Felsenbad in Pottenstein, aber auch an unserem Haus hatten wir einen Bolzplatz, ein Volleyballnetz, den Einstieg und Sprungmöglichkeit in die – zugegebenermaßen ziemlich kalte – Wiesent sowie die Slackline (ein Band zwischen zwei Bäumen gespannt, auf dem man versucht von einem zum anderen Ende zu balancieren).

Und kreativ waren wir ‚zu Hause‘ im Kreativzentrum: Nassfilzen, Recyclingtaschen basteln, das Wiki-Spiel selber bauen, Schmuck aus Fimo basteln, Postkarten und Bilderrahmen selber gestalten, Gipsabdrücke von Händen, Füßen oder Gesichtern machen, Batiken von alten weißen Sachen und das Gestalten und Füllen von Ich-Kisten.

Sehr gespannt waren wir alle natürlich auf die Ausflüge in die Stadt. Zuerst waren wir im Bamberg, wo wir nach dem Shoppen kurz den Dom besichtigten, dann in Nürnberg, wo wir eine interessante und unkonventionelle Stadtführung erleben durften und auch dann wieder viel Zeit zum Shoppen war.

Unser Abendprogramm war vielseitig und spannend: Wir veranstalteten einen „Wetten, dass…?“-Abend, haben Improvisations-Theater gespielt,  mit einer Überraschungsparty einen Geburtstag gefeiert und beim dritten Anlauf sogar ein Lagerfeuer gemacht - mit allem was dazugehört, nämlich Würstchen, Stockbrot und einem schönen klaren Sternenhimmel. Zum Abschluss eines jeden Tages gab es den „Abendabschluss“, ca. 20 Minuten mit Reflexion oder einem Text, der zum Nachdenken und Besinnen einlud und mit dem gemeinsamen Abendabschlusslied den Tag beschloss.

Zum Abschluss der Freizeit feierten wir ein Abschlussfest mit Spielen, Rückbesinnung und persönlicher Urkunde für jeden.

Moritz Schlarb

17Jan/090

In eigener Sache: Mein 2009 in groben Zügen

So. Heute mal kurz einfach ein wenig langweiliges Zeug über mein Leben, genauer gesagt mein nächstes Jahr. Ich habe nämlich viel vor... Finde ich. Vielleicht liegts aber auch nur dadran, dass ich es schon so früh weiß, was ich alles vorhab.

Ich werds chronologisch versuchen. Mal sehen was am Interessantesten ist...

  • Nächste Woche Mittwoch erst einmal das letzte, nämlich das Mathe-Abitur. Dann is rum. Vorerst.
  • Nächstes Wochenende dann, nach ner Party, also von Samstag, 24.01. bis Montag, 26.01. fahre ich mit Max nach Brüssel, seine Schwester Hella besuchen. Habe eben die Fahrkarten gekauft. 72 € für jeden. Scheiß Bahn. Das Online-Portal ist zum kotzen! Da wird zwar angezeigt, dass ich zum Lastschriftverfahren angemeldet sei, dann aber per Lastschrift zahlen geht natürlich nicht. Naja, wasn Glück gibts Papis Kreditkarte.
  • Do., 26.02. und Fr., 27.02. ist der diesjährige Spielemarkt in Remscheid, da fahren wir hin, vielleicht an beiden Tagen, vielleicht nur an einem. Da erfährt man die neusten Trends aus dem Bereich der Erlebnispädagogik und verdammt lustige neue Spielideen und kann auch viele viele Spiele kaufen. Das werden wir bestimmt auch tun.
  • Am Freitag, 06.03. bekommen wir unsere Zeugnisse, danach is keine Schule mehr für uns... Mo., 23.03. und Di. 24.03. ist dann das mündliche Abitur, am Wochenende danach der Abiball und dann ist alles offiziell und fertig. Dann habe ich Abitur und nie mehr Schule. Schade irgendwie.
  • Aber das ist gar nich weiter schlimm, weil am Mittwoch, 01.04. beginne ich dann offiziell meinen Zivildienst! Habe am Donnerstag das Einberufungsschreiben dafür erhalten. Das wird bestimmt sehr cool.
    Direkt am Anfang gibt es eine Mitarbeiterschulung in Boos. Am Wochenende 03.04. - 05.04.
  • Vom 20.04. - 24.04. wollte mich das BAZ dann auf den Einführungslehrgang schicken, aber das überschneidet sich mit unserer geplanten politischen Bildungsfahrt nach Berlin der Familie Schnorrenberger, zu der uns die MdB Julia Klöckner eingeladen hat. Die soll nämlich vom 22.04. - 25.04. stattfinden, und da ist es ja verdammt schwer, Termine zu finden, also muss ich klären wie sich das verschieben lässt.
  • Am WE 15. - 17. Mai ist Schulfest in Schulpforte. Eigentlich hatte ich da vor hinzufahren. Wo es ja letztes Jahr irgendwie nix wurde. Ich würde durchaus gerne mal wieder in Pforte sein...
  • Direkt in der Woche danach, vom 20. - 24. Mai ist der diesjährige ev. Kirchentag in Bremen. Auch da werden wir bestimmt hinfahren. Aber vermutlich eher dienstlich.
  • Zwei Wochenenden später dann das zweite der Dinge für die ich heute viel viel Geld ausgegeben habe, nämlich Rock am Ring! Ich will das dieses Jahr hin, und ich machs auch. Vom 05.06. - 07.06. auf dem Nürburgring wird abgerockt. Hat immerhin 150 € gekostet, der Spaß, dazu kommen dann die Fahrt und Essen und Trinken, wie das so üblich ist.
  • Dann im Juli, vom 04.07. bis 11.07. haben mich meine Freunde aus Pforte eingeladen, mit ihen eine Woche Urlaub an der Ostsee zu machen. Auf Usedom. Ferienhaus. Freunde. Alkohol. Ich glaube, das wird geil.
  • Und direkt danach, vom 17.07. bis 31.07. fahren wir auf Sommerfreizeit. Nach Gößweinstein in Franken. Auch das wird bestimmt wieder verdammt lustig dieses Jahr!
  • Danach habe ich dieses Jahr noch nichts vor! Außer, dass mein Zivildienst am 31.12. schon wieder aufhört. Doch was dann kommt, dass ist schließlich Sache von 2010, da mache ich mir wannanders Gedanken drüber.

Wenn ich in meinen Outlook-Kalender gucke, strahlen mich viele bunt markierte Termine und Vorhaben an, das freut mich. Gibt einem irgendwie ein sicheres Gefühl.

   
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