Zeitungsbericht über die Sommerfreizeit
Kreaktiv 2009 in der Fränkischen Schweiz – Zwei Wochen lang gemeinsam kreativ und aktiv zu sein - das war der Leitsatz der diesjährigen Sommerfreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde.
25 Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren aus Bad Sobernheim und Umgebung verbrachten zwei Wochen mit uns im Frankenjura. In der Mitte des Dreiecks Nürnberg – Bamberg – Bayreuth befand sich unser Haus, das ‚Kreativzentrum Sachsenmühle‘. Es ist ein gut ausgestattetes Selbstversorgerhaus der Evangelischen Jugend Nürnberg in einem Ortsteil des Wallfahrtsortes Gößweinstein und liegt am Ufer der Wiesent. Das diesjährige Betreuerteam bestand aus Diakonin Christine Budschat und ihrem Mann Ron sowie Christine Hoff, Christiana Müller, Max Dilling und Moritz Schlarb (ZDL). Ebenfalls mit dabei waren die Kinder Lou (7) und Bela (3) Budschat.
Unsere Anreise war optimistisch auf eine Dauer von vier Stunden angesetzt, dauerte jedoch wegen den üblichen Staus und einer Autopanne am neusten unserer vier VW-Busse ganze acht Stunden. Entsprechend kaputt und genervt waren wir dann alle am ersten Abend, doch spätestens nach dem Kennenlernen am zweiten Tag konnte die Freizeit richtig durchstarten.
Wichtig war uns, dass die Freizeit ein Mitmacherlebnis und keine Konsumfreizeit ist. Deshalb auch die Wahl eines Selbstversorgerhauses. So war jeden Tag eine Gruppe von vier Jugendlichen zusammen mit einem Betreuer und Ron für das Essen zuständig - Das hieß: Tische decken, Essen kochen und ausgeben, spülen und was ansonsten in einer Küche anfällt. In der Mitte der Freizeit und am Abreisetag mussten wir natürlich auch das Haus putzen, woran sich alle mehr oder weniger beteiligten. Auch waren die Jugendlichen an der Programmgestaltung beteiligt. So gab es an den meisten Tagen mehrere Workshops zur Auswahl, sodass nicht alle Jungs Schmuck basteln mussten, sondern stattdessen z.B. das Canasta-Spiel lernen konnten.
Wir haben die vielfältigen Möglichkeiten des Frankenjura versucht ganz aktiv auszunutzen: Kanutouren auf Wiesent und Püttlach, Klettern an den Sandsteinfelsen der Fränkischen Schweiz, Geocaching, ein Besuch der imposanten Teufelshöhle, der modernen Sommerrodelbahn und dem natürlich gereinigten Felsenbad in Pottenstein, aber auch an unserem Haus hatten wir einen Bolzplatz, ein Volleyballnetz, den Einstieg und Sprungmöglichkeit in die – zugegebenermaßen ziemlich kalte – Wiesent sowie die Slackline (ein Band zwischen zwei Bäumen gespannt, auf dem man versucht von einem zum anderen Ende zu balancieren).
Und kreativ waren wir ‚zu Hause‘ im Kreativzentrum: Nassfilzen, Recyclingtaschen basteln, das Wiki-Spiel selber bauen, Schmuck aus Fimo basteln, Postkarten und Bilderrahmen selber gestalten, Gipsabdrücke von Händen, Füßen oder Gesichtern machen, Batiken von alten weißen Sachen und das Gestalten und Füllen von Ich-Kisten.
Sehr gespannt waren wir alle natürlich auf die Ausflüge in die Stadt. Zuerst waren wir im Bamberg, wo wir nach dem Shoppen kurz den Dom besichtigten, dann in Nürnberg, wo wir eine interessante und unkonventionelle Stadtführung erleben durften und auch dann wieder viel Zeit zum Shoppen war.
Unser Abendprogramm war vielseitig und spannend: Wir veranstalteten einen „Wetten, dass…?“-Abend, haben Improvisations-Theater gespielt, mit einer Überraschungsparty einen Geburtstag gefeiert und beim dritten Anlauf sogar ein Lagerfeuer gemacht - mit allem was dazugehört, nämlich Würstchen, Stockbrot und einem schönen klaren Sternenhimmel. Zum Abschluss eines jeden Tages gab es den „Abendabschluss“, ca. 20 Minuten mit Reflexion oder einem Text, der zum Nachdenken und Besinnen einlud und mit dem gemeinsamen Abendabschlusslied den Tag beschloss.
Zum Abschluss der Freizeit feierten wir ein Abschlussfest mit Spielen, Rückbesinnung und persönlicher Urkunde für jeden.
Moritz Schlarb
Die taz
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Genial finde ich das Preiskonzept beim richtigen Abo. Man entscheidet selbst, wie viel man bezahlt: 23,90 €, 34,90 € oder 41,90 €. Jeder darf ganz frei, ohne irgendetwas nachweisen zu müssen selbst entscheiden, wie viel er für die taz bezahlen will/kann. Das ist ein sehr interessantes und mutiges Konzept, aber es funktioniert, und deshalb finde ich es gut.
Wichtig beim taz-lesen finde ich, zu wissen, dass es sich dabei nicht um eine Zeitung handelt, die objektiv schreibt, nein, keineswegs! Die taz ist jedoch im Gegensatz zur erzkonservativen FAZ eher ein Sozialistenblatt (das merkt man alleinschon an der Farbgebung: FAZ - langweiliges Schwarz, taz - kommunistisches Rot) und mit diesem Gedanken im Hinterkopf muss man die Artikel in der taz lesen! Und dann kann man durchaus Fakten von Meinungen trennen und sich eine eigene Meinung bilden. Natürlich macht das ganze mehr Sinn, wenn man dem subjektiven Anteil in den Artikeln der taz öfter zustimmt! Falls nicht, dann bietet sich doch eher ein FAZ-Abo an, wenn man denen öfter zustimmt und sich für den überdimensionierten Börsenteil interessiert.

