Archiv nach Schlagworten: Philosophie

Quo vadis???

tine meinte die Woche noch zu mir, ich solle doch mal wieder philosophisch bloggen… Recht hat sie… Macht ja auch mehr Spaß und hat manchmal auch einen Wert für meine Leser…
Doch wie das so ist, das kann man nicht einfach so, wenn mans will oder muss, sondern nur wenn man auch die passenden Gedanken dazu hat…
Da sprang Sebastian in die Bresche und hat mir Anlass zu mehr oder weniger intensiver Melancholie gegeben: Nämlich einen SchulSPIEGEL-Artikel über ein Buch über UNS, über Abiturienten in der harten Zeit des Umbruchs (lesenswert, alle 4 Seiten).

Das Motto ist: “Sie wissen, dass es nicht leichter wird, aber auch nicht so schlimm, dass man nicht einen lässigen Spruch drüber machen könnte.”

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Böse Musik

Jeder verbindet mit Musik Erinnerungen. Oder?

Die meisten dieser Erinnerungen machen mich traurig, wenn ich Musik höre, die ich in einer bestimmten “Phase” mal intensiver gehört habe. Entweder weil es wirklich damals etwas trauriges war, oder (und das kommt wohl häufiger vor) weil es damals schön war und jetzt nicht mehr so ist. Das heißt ja nicht, dass jetzt nichts mehr schönes wäre, aber ich werde jedes Mal sentimental und ein wenig (mehr) traurig, wenn ich mich gewollt oder ungewollt durch Musik an Dinge erinnere.

Vor drei Wochen am Konfiwochenende hab ich mit meinem iPod Musik gehört. Und dabei habe ich emotional mehr oder weniger vier Jahre meines Lebens abgeklappert. Und so viel gefühlsstarke Erinnerungen auf einmal, das haut schon rein…

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Herr Lehmann denkt!

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Meine Visionen

Manchmal, da habe ich eine Art Vision, mehr noch eine Art Wunschvorstellung von meiner Zukunft. Irgendeine kurze Szene, die ich hoffe, in meinem Leben auch irgendwann mal zu erleben.

Die erste, die mir schon seit Jahren im Kopf herum schwirrt, auch wenn sie “geklaut” ist, ich weiß nicht mehr genau, woher ist:
Dass mein Sohn, irgendwann mal, wenn er im gewissen Alter ist, nachts heim kommt, vielleicht so gegen ein Uhr, polternd die Tür aufmacht, mich natürlich weckt, vielleicht saß ich ja auch noch vorm Fernseher, und dann mit schiefem Gesichtsausdruck lallend sagt: “Pappa, isch bin gar net bedrunken!!! Is alles in Ordnun’, ich geh ins Bett!”. Und dass ich dann lächelnd gelassen sagen oder denken kann: “Is alles in Ordnung, das hab ich in deinem Alter auch gemacht, geh einfach schlafen, ich bring dir vorsorglich mal nen Eimer.”
Das fänd ich schön, wenn das passieren würde… Ich finde es drückt ein gesundes Verhältnis zu meinen Kindern aus.

Und die andere, die ist mir heute morgen unter der Dusche eingefallen:
Ist nicht direkt eine genaue Szene, aber ich will, dass meine Kinder sich zu Hause wohlfühlen können. Und sich für ihre Eltern so wenig wie möglich schämen müssen. Und dass sie, wenn sie 18 sind, mit Abi fertig usw. nicht von zu Hause weg wollen, weil sie es absolut nicht mehr aushalten können, sondern weil sie was neues erleben wollen, oder wegen Studium etc. einfach müssen. Und ich will, dass sie ihre Kinderzimmer immer bewohnen dürfen, wenn sie mal zu Besuch sind.
Hoffentlich klappt das irgendwie…

Herr Lehmann sagt Hallo

herrlehmann_1Hallo!

Ich bin Herr Lehmann.

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Liebe 2.0

Habe grade einen coolen Text über Liebe 2.0 auf xTown.net von Nils bekommen.

Zu den modernen Zeiten vom Web 2.0, ständiger Erreichbarkeit und weil ja sowieso alles viel komplizierter und anders ist heutzutage, werden da mal die Unterschiede zwischen 7 neuartigen Varianten von Liebe und der guten alten Liebe 1.0 wie zu Großvaters Zeiten dargestellt.

Schön zum Abschlus des Tages. Gute Nacht.

Universitätsreform: Warum ich meinen Lehrstuhl räume

Ich las gerade folgenden Artikel aus der FAZ online: Universitätsreform: Warum ich meinen Lehrstuhl räume – Forschung und Lehre – Feuilleton – FAZ.NET.

Darin erklärt ein 54jähriger Universitätsprofessor, warum er seine Professur gekündigt hat, nämlich wegen der Hochschulreform (Wir erinnern uns: Bologna-Prozess, Bachelor/Master, und noch einiges mehr).

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Verliebtsein

Verliebe ich mich in Leute, mit denen ich viel zu tun habe?

Oder habe ich viel mit Leuten zu tun, in die ich mich verliebt habe?

Und warum eigentlich immer in die falschen?

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Extemporale

Manche Leute, in Deutschland, nennen unangekündigte Tests (was übrigens meiner Meinung nach die neutralste, modernste und allgemeinste Beschreibung ist) ‘Extemporalen’ (was meiner Meinung nach die antiquitierteste, unverständlichste und verwirrendste Bezeichnung ist – umgangssprachlich übrigens ‘Ex’ genannt.).

Selbstverständlich gibt es auch noch dutzende andere (dubios unästhetische) Namen dafür.
HÜ (Hausaufgabenüberprüfung), wie hier, in einem Teil RLPs.
KK (Kurzkontrolle), in Teilen Sachsen-Anhalts.
LK (Leistungskontrolle oder Lernzielkontrolle).
Stegreifaufgabe, in Bayern.
Kurzüberprüfung,
Kurzarbeit.

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Mein SMS-Verhalten

Ich stellte grade fest:
Ich schreibe lieber SMS, während ich zu Hause an meinem Schreibtisch sitze, oder mal wenn ich mich in der Schule langweile, aber weitaus weniger häufig wenn ich irgendwo anders bin. Also z.B. auf ner Party oder irgendwo zu Besuch!

Wodran liegt das wohl?

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Niveau ist keine Handcreme…

Liegt das Problem der mangelnden Partyfähigkeit vielleicht am Niveau?

Liegt es vielleicht daran, dass es so scheint, als könne man exzessiven Alkoholgenuss und gehobenes Niveau nicht miteinander verbinden??? Wenn das so ist, also dagegen möchte ich protestieren! Es ist ja wohl ein einfacher Fakt, dass viele große Denker durchaus dem Alkoholgenuß fröhnten… Goethe, der jeden Tag eine oder zwei Flaschen Wein trank, eine ganze Generation von Dichtern die sich mit Absinth Inspiration zu holen suchten usw… Und ich, der hier bereits mit Finger-Koordinationsschwierigkeiten einen philosophischen Text verfasst.

Rotwein

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Rückzieher

Wer kennt es nicht, das Gefühl, etwas, das man gerade abgeschickt hat, zurückholen zu wollen! Also eine SMS, eine eMail, eine ICQ-Nachricht oder etwas das man gesagt hat…

Aber es geht nicht! Sobald man Enter gedrückt, auf Senden geklickt oder den Mund wieder zu gemacht hat, isses (r)aus.

Manchmal ist das gut… Denn es bewahrt uns davor, allzu vorsichtig und zurückhaltend zu sein und lässt uns was riskieren…

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Die heutige Jugend…

Was ist nur los mit uns? Also mit der gerade erwachsen gewordenen Jugend…

Es ist gerade mal viertel vor sechs und ich könnte schon fast ins Bett gehen, von meinem geistigen Zustand her.

Gehört es wirklich zum Erwachsenwerden, dass man langweilig wird???

Warum kommt mich denn keiner mal spontan besuchen, wo doch so viele wissen dass ich alleine zu Hause bin?
Aber andererseits, würde ich das machen? Würde ich einfach unangemeldet bei jemandem reinschneien, nur wenn ich weiß, er ist alleine und langweilt sich? Wahrscheinlich auch nicht…
Und deshalb kann ichs natürlich von niemandem erwarten, oder? Aber ist das richtig so? Ist das Normal für unser Alter? Dürfen wir uns diese langweilige, spießige Bequemlichkeit erlauben, bloß weil wir “erwachsen” sein wollen?

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Freundschaft

Freundschaft…

Was ist Freundschaft?

Sicherlich eine vielfach erörterte philosophische Grundfrage…
Und natürlich hat auch jeder seine ureigene Meinung dazu.
Doch auch die hat sich ja im Laufe der Zeit entwickelt. Und geändert, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger…
Von den frühkindlichen “Du hast mir was von deinem Pausenbrot gegeben, jetzt bist du für immer mein bester Freund”-Freundschaften in der Grundschule über die “Wir können immer über alles reden”-Freundschaften zu den “Danke, dass du mir beim Kotzen den Kopf gehalten hast”-Freundschaften beim Abitur und beim Studium.
Und dann? Wie geht es weiter, wenn die furchtbar schwierige und verändernde Pubertätszeit vorbei ist??? Wenn man “erwachsen” ist? Was sind Freunde dann?

“Understand that friends come and go, but for the precious few you should hold on. Work hard to bridge the gaps in geography and lifestyle because the older you get, the more you need the people you knew when you were young.” (Baz Luhrmann – Everybody’s Free (To Wear Sunscreen))

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Warum bloggen?

Nun, da Martin gerade die Frage aufgeworfen hat:

Warum blogge ich?

  • Aus Langeweile, wenn ich welche habe
  • Aus Kreativität, wenn sie mich mal packt, was selten genug ist
  • Aus der Notwendigkeit, meine Gedanken und Gefühle zu ordnen, was besser geht, wenn man das Ziel hat, etwas zu Papier, bzw. den Bildschirm zu bringen
  • Aus dem Spaß an der technischen Spielerei eines Blogs
  • Aus der Hoffnung, dass irgendwer mein Geschriebsel liest und interessant findet, und vielleicht dadurch ein paar Anstöße erhält und mir im Gegenzug wieder Anstöße geben kann

Oder? Meint jemand ich blöggte aus einem anderen Sinn?