Archiv nach Schlagworten: Melancholie

Quo vadis???

tine meinte die Woche noch zu mir, ich solle doch mal wieder philosophisch bloggen… Recht hat sie… Macht ja auch mehr Spaß und hat manchmal auch einen Wert für meine Leser…
Doch wie das so ist, das kann man nicht einfach so, wenn mans will oder muss, sondern nur wenn man auch die passenden Gedanken dazu hat…
Da sprang Sebastian in die Bresche und hat mir Anlass zu mehr oder weniger intensiver Melancholie gegeben: Nämlich einen SchulSPIEGEL-Artikel über ein Buch über UNS, über Abiturienten in der harten Zeit des Umbruchs (lesenswert, alle 4 Seiten).

Das Motto ist: “Sie wissen, dass es nicht leichter wird, aber auch nicht so schlimm, dass man nicht einen lässigen Spruch drüber machen könnte.”

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Alles was mal war

Ich hab gestern Nacht im Auto “Alles was mal war” von den Toten Hosen hören müssen. Also nix gegen die Hosen, wirklich nich, das Lied hat mir einfach nur nich in den Kram gepasst. Weil es is melancholisch. Also mich machts melancholisch wenn ichs höre. Im Auto hab ichs ja bloß so nebenbei gehört, war ja müde und pipapo. Aber ich hab mir dabei schon direkt gedacht, dass ich mich ja kenne, und genau weiß, obwohl das Lied mich eher in ne negative Stimmung bringt und ich darauf ja keine Lust hab, und das Lied auch einfach vom Inhalt her nich passt, wusste ich genau, dass ich es mir trotzdem nochmal anhören würde – selbst, aktiv und bewusst. Und das wird auch nich es letzte Mal gewesen sein. Bestimmt werd ich mir auch das Album besorgen. Und bestimmt kommt dann eine Hosen-hör-Phase. Ich kenn mich doch.

Das is ja ok. Sich selbst zu kennen, hört sich gar net so schlecht an, ne?

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