Ein Musikliebhaber ist ein Mann, der sein Ohr an das Schlüsselloch der Tür legt, hinter der ein hübsches Mädchen in der Badewanne singt.
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In der neuen Neon ist ein Artikel über schlechten Sex in der Null-Bock-Generation. Interessant zu lesen, auch wenn er mir ein wenig zu übertrieben vorkommt. Oder ist es wirklich so schlimm?
Jedenfalls:
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Liebe 2.0
Habe grade einen coolen Text über Liebe 2.0 auf xTown.net von Nils bekommen.
Zu den modernen Zeiten vom Web 2.0, ständiger Erreichbarkeit und weil ja sowieso alles viel komplizierter und anders ist heutzutage, werden da mal die Unterschiede zwischen 7 neuartigen Varianten von Liebe und der guten alten Liebe 1.0 wie zu Großvaters Zeiten dargestellt.
Schön zum Abschlus des Tages. Gute Nacht.
Die moderne Liebesgeschichte per SMS
Drei Flaschen Cola
29.07.2008
Drinnen
Wie ein Engel stand sie am Tisch, die Arme aufgestützt über ein Buch gebeugt. Als er an der Tür vorbeiging und sah, dass sie ganz alleine dort stand, spürte er ein Gefühl im Herzen, das ihm die Luft wegnahm, denn er wusste, Momente wie dieser, in denen er sie alleine treffen konnte, waren selten. Wer weiß wann der nächste kommen würde. Er blieb stehen und beobachtete sie. Ihr helles blondes Haar erleuchtete den Raum. Sie kam ihm vor, wie eine leuchtende Kerze in einem dunklen Raum in der Abenddämmerung.
Sie hatte ihn nicht gehört, so vertieft war sie in das Buch, das auf dem Tisch lag. Er trat leise in den Raum und kam ihr näher. Als er fast bei ihr war, sah er dass ihre Haare noch ein wenig nass waren. Und dann konnte er ihren Duft riechen. Sie roch so wunderbar, die Mischung aus Shampoo, Duschgel und ihrem Parfüm waren für ihn das allerhöchste der Gerüche. Nun stand er hinter ihr und wusste nicht was er tun sollte. Sollte er etwas sagen? Sie hatte ihn anscheinend noch nicht bemerkt. Sollte er sie berühren? Durfte er das? Aber wie? Und wo? Sie massieren? Ihre zierlichen Schultern lagen direkt vor ihm. Sie mit dem Arm umgreifen und zärtlich zu sich ziehen? Seine Hand auf ihre legen? Er wusste nicht, was nun kommen würde. Er ließ sich einfach von seinem Herzen leiten und schaltete sein Gehirn ab.
Teil 2
02.09.2007
Nun war es so weit. Er zog seine Hand langsam aus ihrer Jeans, streichelte dabei noch einmal ihren Po und nahm die Hand auch nach vorne, zu ihrem Gürtel. Unbeholfen versucht er zuerst mit einer Hand den Gürtel zu öffnen, da er nicht aufhören wollte, sie zum zittern zu bringen, doch dann nahm er seine andere Hand zu Hilfe und öffnete den Gürtel und machte ihn weit auf. Dann legte er eine Hand wieder an ihren Rücken und mit der anderen strich er über ihre Haut, dicht am Bund ihrer Hose entlang, bis zum Knopf der Hose. Während sie seine Zunge liebkoste öffnete er den Knopf ihrer Hose und zog den Reißverschluss herunter.
Sie tat es ihm gleich und öffnete zuerst den Gürtel seiner Hose, dann die Hose selbst und dann benutzte sie beide Hände, um seine Hose nach unten zu drücken. Er schob ihre Hose auch nach unten und strich dabei über die leichte Erhebung ihres Venushügels in ihrem Höschen. Sie kam mit ihrer Hand gegen sein Glied, doch sie ließ sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen und ließ seine Jeans nach unten rutschen. Beide hoben ihre Beine um sich der Hosen komplett zu entledigen. Er hatte seine beiden Hände an ihre Hüfte gelegt und indem er sie nun nach oben schob zog er ihr das T-Shirt aus. Sie hob die Arme und nahm ihm das T-Shirt ab, um es auf den Boden zu werfen. Dann zog sie ihm ebenso zärtlich sein T-Shirt aus und ließ es zu Boden fallen. Er stand jetzt nur noch in Boxershorts und Socken da, sie im String-Tanga und BH. Sie küsste ihn auf die Wange und sagte: „Bin gleich wieder da.” Sie verließ das Zimmer und ging auf die Toilette.
Teil 1
30.08.2007
Das Zimmer war sanft erleuchtet durch den Kerzenschein von vielen kleinen Teelichtern, die auf dem Nachttisch, den Regalen und dem Schreibtisch standen. Auf der kleinen Kommode standen zwei große rote Kerzen in herzförmigen Kerzenständern. Die Tür ging auf und eng umschlungen, sich küssend, taumelten sie ins Zimmer. Er stieß die Tür hinter sich zu. In der Mitte des Zimmers blieben sie stehen und während sie ihre Lippen aufeinander pressten und sich küssten, streichelte er mit seinen Händen über ihren Po.
Ihre Zungen betasteten sich, streichelten sich, umkreisten sich. Sie tastete mit ihrer Zunge die Innenseite seiner Lippen ab. Er spürte den weichen Druck ihrer Zunge von innen und genoss es, als sie sanft an seiner Oberlippe saugte, ihn dann wieder küsste und dann an seiner Unterlippe saugte, sie aber dabei immer leicht mit ihrer Zunge abtastete und streichelte.
Strand
27.05.2007
Bei Sonnenuntergang lagen sie auf dem Strand am Meer, hinter den Dünen. Auf einem Handtuch im warmen weichen Sand. Ihre Haut glitzerte von den Sandkörnern, die vom letzten schnellen Bad im Meer kleben blieben. Man hört das Rauschen des Meeres. Jede einzelne Welle, die an Land rollt und wieder zurückfließt. Kleine Wassertropfen glitten über ihre Haut und sammelten sich in ihrem Dekolleté und Bauchnabel.
Das dunkle Orange der Sonne spiegelte sich in einem langen Streifen vom Horizont aus auf der Meeresoberfläche.
Liebe und Zärtlichkeit
05.02.2007
Dicht nebeneinander lagen sie im Bett. In der Stille hörte er ihre regelmäßigen, tiefen Atemzüge. Ihre Körper berührten sich so, dass er sogar das leichte Heben und Senken ihrer Brust spüren konnte. Ihre weichen, blonden Haare kitzelten an seinem Ohr und ihre Hand war auf seine Hüfte gerutscht. Sein eigener Arm versank zwischen den beiden Körpern. Er schmerzte. Vorsichtig erhob er ihn aus ihrer Mitte und dabei wurde ihm schlagartig bewusst, dass dadurch nichts mehr zwischen ihnen war. Ihre Körper waren sich so nah, wie sie nur sein konnten. Unendlich nah.
Langsam und vorsichtig wandte sich ihr zu und legte sich auf die Seite. Ihr Körper rutschte direkt nach, als zwischen ihnen eine kleine Lücke entstanden war. Sie schmiegte ihren Kopf in die Kuhle, die sein Arm bildete. Jetzt kitzelten ihre Haare an seiner Nase. Sanft strich er sie ihr beiseite; klemmte sie hinter ihr Ohr. Dabei streichelte er mit seinen Fingern kurz ihre Wange und spürte die weiche Haut. Seine Hand hatte immer noch keinen neuen Platz gefunden, also legte er sie auf ihren Bauch. Zuerst nur ganz leicht, so dass er gerade ihr Top an den Fingerspitzen fühlte, dann ließ er sachte locker und sie lag mitten auf ihrem flachen Bauch. Plötzlich merkte er, wie sich ihr Bauch mit einem tiefen Atemzug anspannte, und wollte seine Hand schnell wieder heben, doch sie entspannte ihren Bauch wieder und ihr Atem ging wieder in den gleichmäßigen Zügen, die jedes Mal den Bauch ganz leicht hoben und senkten.
Zögern
01.12.2006
Leise ertönte ein Klopfen, mitten in die Stille des Zimmers hinein. Sanft vermischten sich die leisen Schläge mit ihren tiefen, stillen Atemzügen. Doch so tief wie sie schlief, konnten sie nicht bis in ihre Träume vordringen. Nichts bekam sie mit. Vergebens stand er vor der Tür und horchte, doch keine Antwort ertönte. Kein müdes Gähnen, nichts…
Verunsichert stand er da. Was sollte er tun? Einfach hinein gehen? Oder wieder gehen? In seinem Kopf fand ein unermüdlicher Kampf zwischen Pro und Contra, Gut und Böse, Engelchen und Teufelchen statt. Er biss sich auf die Zunge. Der Schmerz holte seine Gedanken zurück. Zurück in den kalten Gang, zurück zur Tür, die vor ihm lag.
Verliebtsein
A Lovely’s Winter Tale
17.12.2005
Als er aus der Tür trat, kam ihm ein Schwall Schneeflocken entgegen. Es schneite schon den ganzen Tag. Auf der Treppe war der ganze Schnee schon zertreten und matschig braun, aber auf dem Rasen lag er noch schön als geschlossene Decke. An einigen Stellen ragten Grashalme trotzig aus dem Schnee heraus.
Unter einem der Bäume stand sie, ihren wunderschönen Körper mit einem schwarzen Mantel bedeckt. Ihre langen blonden Haare, die unter der roten Mütze hervor schauten, waren nass und zerzaust. Überall auf ihr lagen vereinzelt Schneeflocken herum.
Er ging zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Dann hakte sie sich beim ihm ein und sie gingen langsam in Richtung Park. Es war recht kalt und so schmiegte sie sich eng an ihn. Ihr beider Atem stieg als weißer Rauch durch das Schneegestöber zum Himmel.
Auf der großen Wiese lag der Schnee noch in unberührter Schönheit und auch die Bäume waren weiß. An der einzelnen Tanne, die zwischen Birken und Kiefern stand, hing eine Lichterkette und tauchte den Boden ringsum in ein majestätisches Leuchten.
“Ich liebe Schnee!”, sagte sie fröhlich. Er blieb stehen, bückte sich, schob mit den Händen ein wenig Schnee zusammen, formte daraus einen Schneeball und warf in zwischen seinen Beinen hindurch auf sie. Sie reagierte blitzschnell, indem sie sich nach links beugte und so flog der Schneeball in die Büsche. Während er noch das Gebüsch betrachtete, in dem der Schnee jetzt aufgerüttelt war und empört zu Boden schwebte, hatte sie eine Handvoll Schnee genommen und diese drückte sie ihm jetzt mitten ins Gesicht. Mit aller Kraft hielt sie ihm ihren vereisten Handschuh ins Gesicht und verteilte den kalten Schnee überall.
Es war kalt und nass. Er schüttelte sich und wischte sich den Schnee aus dem Gesicht. Als er sich auch den Schnee von den Augenlidern gewischt hatte, macht er die Augen wieder auf und blickte direkt in ihre. Sie stand ganz nah bei ihm und hauchte ihm zärtlich warme Luft ins Gesicht. Sie küssten sich lange. So lange bis ihm wieder warm war.
Sie hakte sich wieder ein und sie gingen weiter. Sie redeten über ihr letztes Weihnachten. Mit dem Gedanken an frisch gebackene Plätzchen und heißen Tee kamen sie zurück in sein Zimmer. Im Vergleich zu draußen kam es ihr fast wie in der Sauna vor, sie ging zum Fenster und stellte sich nah an die heiße Heizung. Vor dem Fenster fiel immer mehr Schnee zu Boden. Er hatte währenddessen heißes Wasser geholt und Tee gemacht. Dann zogen sie ihre nassen Jacken, Mützen und Schuhe aus und kuschelten sich auf dem Bett eng aneinander.
Mit der Zeit wurden seine Finger wieder warm und er fing an, ihr den Rücken zu streicheln. Sie fuhr mit ihrer Hand durch seine Haare. Wieder küssten sie sich. Er strich mit seiner Zunge sanft über ihre Wange und ihr Ohrläppchen. Von dieser intensiven, kitzelnden Berührung musste sie unfreiwillig kichern. Er ließ sich davon nicht irritierend und machte weiter. Er ließ seine Zunge auch an ihrem Hals entlang streichen.
Das Kribbeln, das er damit in ihr auslöste war so stark, sie konnte sich nicht mehr beherrschen. Sie erschauerte, als dieses unglaubliche Gefühl ihren Hals entlang zum Ohr wanderte. Mit ihrem Arm, der auf ihren Schultern lag zog sie ihn noch enger an sich.
Er hörte, wie ihr Atem schneller wurde und hörte kurz auf, mit seiner Zunge ihr Ohr zu bearbeiten. Er schaute sie an und sah, wie in ihrem wunderschönen Gesicht eine einzelne Träne herum rollte. “Was ist denn? Gefällt’s dir nich?”, fragte er sie, doch sie schüttelte den Kopf und sah ihn an. “Es ist nur so unglaublich schön, hör bitte nie mehr auf!”, flüsterte sie. “Und außerdem ist mir grade klar geworden, wie sehr ich dich liebe!”
Vor dem Fenster konnte man wegen des vielen Schnees fast nichts mehr sehen.
Kissing in the Rain
13.12.2005
Plötzlich hörte sie eine Stimme hinter sich. Sie drehte sich um und sah ihn hinter sich stehen. Auf einmal war sie wie gefesselt von seinem Anblick. Seine Haare waren durchnässt und von den einzelnen Strähnen an seiner Wange perlten Wassertropfen herunter.
Sie sah ihm in die Augen. Sie waren tiefblau, wie das Meer.
Er spürte ihren Blick auf seinem Gesicht. Jedoch schaute er weg. Er konnte sie nicht ansehen. Sie war so wunderschön. So unerreichbar für ihn. Wahrscheinlich machte sie sich in Gedanken gerade über ihn lustig.
Und doch standen sie so da und schauten sich an. Die Zeit floss an ihnen vorbei wie der Regen, der in unablässigen Strömen vom Himmel fiel.
Sie standen einfach nur da und schauten sich in die Augen.
Da sah sie eine Träne auf seiner Wange entlang rollen. Sie floss langsam an der Nase entlang und blieb an der Nasenspitze hängen. Der nächste Regentropfen nahm sie mit zu Boden. Er schniefte und wischte sich mit dem Handrücken über sein Gesicht.
Mittlerweile waren sie beide durchnässt bis auf die Knochen. Sie trat einen Schritt näher zu ihm. Sie konnte die kleinen blonden Bartstoppeln an seinem Kinn sehen. Sie machte noch einen kleinen Schritt.
Sie war so nah, er konnte sie riechen. Sie roch wunderbar und unbeschreiblich: süß und blumig, aber nicht kitschig; intensiv, aber nicht aufdringlich. Er spürte ein Kribbeln, das langsam von seinem Bauch aus immer höher stieg. Er verstand es nicht. Warum kam sie so nah zu ihm?
Seine Lippen sahen rau aus. Aber trotzdem waren sie wunderschön. Vorsichtig strich sie mit ihrer Zungenspitze über ihre eigenen, die tropfnass vom Regen waren.
Er öffnete den Mund, wusste jedoch nicht, was er sagen sollte:
“Ich …”.
Sie legte ihren Zeigefinger auf ihre Lippen und kam mit ihrem Kopf noch näher an ihn heran. Er war größer als sie, also musste er seinen Kopf nach unten beugen um ihr weiterhin in die Augen sehen zu können. Ihre Arme schlangen sich um seinen Körper und drückten ihn ganz leicht an sie. Sein nasser Pullover wurde enger an ihn gepresst, aber das merkte er nicht.
Wie aus einem Instinkt heraus legte auch er seine Arme um ihre Taille und zog sie noch etwas enger an sich. Ihr rascher, warmer Atem stieg in kleinen Dampfwölkchen an seinem Gesicht vorbei. Er konnte ihre Brüste an seinem Bauch fühlen.
Es war ein wundervolles Gefühl, eng umschlungen im Regen zu stehen.
Sie öffnete ihren Mund ein wenig, als sie feststellte, dass sein Gesicht ihrem immer näher kam. Sie spürte seinen heißen Atem an ihrer Wange.
Ihre Lippen berührten sich. Zuerst nur ganz leicht, wie ein Haar, das einem im Gesicht hängt. Dann drückten sie ihre Lippen etwas fester aufeinander. Ihre Zungen berührten sich.
Sie schmeckte nach Erdbeere, er nach Pfefferminz.
Der Regen prasselte erbarmungslos weiter auf ihre Köpfe.
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