Momoblog "Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen." (A. Einstein)

27Mrz/090

Musik

herr_lehmann_2Ein Musikliebhaber ist ein Mann, der sein Ohr an das Schlüsselloch der Tür legt, hinter der ein hübsches Mädchen in der Badewanne singt.

15Feb/090

Vernunft

In der neuen Neon ist ein Artikel über schlechten Sex in der Null-Bock-Generation. Interessant zu lesen, auch wenn er mir ein wenig zu übertrieben vorkommt. Oder ist es wirklich so schlimm?

Jedenfalls:

"'Vernünftig sein' heißt auch zu wissen, wann man besser nicht vernünftig ist, sondern sich dem Genuss hingibt."

19Jan/090

Liebe 2.0

Habe grade einen coolen Text über Liebe 2.0 auf xTown.net von Nils bekommen.

Zu den modernen Zeiten vom Web 2.0, ständiger Erreichbarkeit und weil ja sowieso alles viel komplizierter und anders ist heutzutage, werden da mal die Unterschiede zwischen 7 neuartigen Varianten von Liebe und der guten alten Liebe 1.0 wie zu Großvaters Zeiten dargestellt.

Schön zum Abschlus des Tages. Gute Nacht.

15Jan/090

Die moderne Liebesgeschichte per SMS

Für alle, die des Englischen halbwegs mächtig sind (also auch Grundkursler) habe ich hier ein verdammt lustiges Video gefunden, dass die moderne Version einer Liebesbeziehung durch SMSen kurz und knapp durch den Dreck zieht.

[youtube dX3ws6OnGuE nolink]

(gefunden bei jetzt.de - Lego, Blut und Kleiderbügel: Die Zutaten für eine Topsexliste)

Ich glaube die Katze gefällt mir am besten.

Bei jetzt.de gibt es übrigens die zwei überaus interessanten und aufschlussreichen Labels Jungsfrage und Mädchenfrage. Reinschauen lohnt sich.


Ohweia... Ich habe weitergeguckt bei YouTube, die anderen SuperNews!-Videos sind zu geil.

z.B. Bill Gates vs. Steve Jobs in der iWorld

[youtube qHO8l-Bd1O4 nolink]

oder: Die DaVinci-Code-Meute zu Gast bei Oprah Winfrey (Jesus, Tom Hanks, Dan Brown, Mel Gibson, Tom Cruise, L. Ron Hubbard)

[youtube 64Z7_X7Whq0 nolink]

12Jan/090

Drei Flaschen Cola

29.07.2008

Drinnen

Wie ein Engel stand sie am Tisch, die Arme aufgestützt über ein Buch gebeugt. Als er an der Tür vorbeiging und sah, dass sie ganz alleine dort stand, spürte er ein Gefühl im Herzen, das ihm die Luft wegnahm, denn er wusste, Momente wie dieser, in denen er sie alleine treffen konnte, waren selten. Wer weiß wann der nächste kommen würde. Er blieb stehen und beobachtete sie. Ihr helles blondes Haar erleuchtete den Raum. Sie kam ihm vor, wie eine leuchtende Kerze in einem dunklen Raum in der Abenddämmerung.

Sie hatte ihn nicht gehört, so vertieft war sie in das Buch, das auf dem Tisch lag. Er trat leise in den Raum und kam ihr näher. Als er fast bei ihr war, sah er dass ihre Haare noch ein wenig nass waren. Und dann konnte er ihren Duft riechen. Sie roch so wunderbar, die Mischung aus Shampoo, Duschgel und ihrem Parfüm waren für ihn das allerhöchste der Gerüche. Nun stand er hinter ihr und wusste nicht was er tun sollte. Sollte er etwas sagen? Sie hatte ihn anscheinend noch nicht bemerkt. Sollte er sie berühren? Durfte er das? Aber wie? Und wo? Sie massieren? Ihre zierlichen Schultern lagen direkt vor ihm. Sie mit dem Arm umgreifen und zärtlich zu sich ziehen? Seine Hand auf ihre legen? Er wusste nicht, was nun kommen würde. Er ließ sich einfach von seinem Herzen leiten und schaltete sein Gehirn ab.

Er trat dichter zu ihr und begann, mit seinen Fingern ganz sachte von ihrem Nacken aus, über die Schultern und ihre Arme zu streichen. Er hörte, wie sie bei der ersten Berührung erschreckt einatmete, doch dann sah er, dass sie die Augen schloss. Ob sie geahnt hatte, wer er war? Ob sie ihn doch gesehen hatte? Egal. Sie richtete sich auf, dass sein Oberkörper ihren Rücken berührte, und ihre Haare sein Gesicht kitzelten. Seine Finger waren an ihren Händen angelangt. Sanft strich er über ihre Finger und versuchte dann auf die Innenseite ihrer Hand zu gelangen. Sie drehte ihre Hände und ergriff seine Finger, seine Hand. Dann nahm sie seine Hände zu ihrem Bauch, so dass er sie umarmte. Er zog sie fest an sich und vergrub sein Gesicht in ihrer Schulter, in ihren Haaren. Er schloss die Augen und wollte diesen Moment für immer halten. Zu zweit allein. Dicht beisammen.


Brücke

Auf der Brücke wollten sie sich treffen. Abends. Sie stand schon da, im warmen Licht der untergehenden Sonne und blickte in die Ferne. Es war ein schöner Tag gewesen, der Himmel war vollkommen klar, die Luft warm und rein. Sie konnte viele Meilen weit sehen. Unter ihr lagen die Bahngleise und in der Ferne hörte sie einen Zug heranrauschen. Monotones Brummen und Surren aus den Fabriken in der Nähe war leise zu hören.

Er ging auf dem Fußweg neben den Bahngleisen zur Brücke hin. Als er aufschaute sah er sie, wie sie genau in Richtung der Sonne stand, die sie von hinten beleuchtete wie ein Theaterscheinwerfer. Er sah, wie die orangegelbe Sonne durch ihr Haar funkelte, dass im warmen, leichten Wind des Abends flatterte.

Er versuchte, dieses Bild wie eine Kamera für immer in sein Gedächtnis einzuprägen. Er winkte ihr zaghaft. Ob sie zurück gewunken hat, konnte er nicht sehen, die Sonne blendete ihn zu stark.

Wie sie so dastand, höher als er, mit der goldenen Scheibe im Hintergrund, erinnerte sie ihn an einen Engel. Nur die Flügel fehlten. Ihr schulterlanges blondes Haar. Ihr Lächeln, das er zwar nicht sehen, aber sich gut vorstellen konnte. Er fragte sich, ob der solch einem Engel würdig sei. Majestätisch wie sie dort oben am Brückengeländer stand und in ihrer gesamten Schönheit auf ihn herabblickte kam sie ihm unerreichbar vor.

Während er der Treppe näher kam, veränderte sich sein Blickwinkel, und als die Sonne nicht mehr hinter ihr stand und blendete, sah er, wie sie ihn anlachte und winkte.

Der Zug kam näher, man hörte sein Rauschen und das Sirren der Schienen immer lauter. Dann fuhr er vorbei. Der Windstoß von der rasanten Fahrt wirbelte ein wenig Staub auf, vor dem er sich schützte indem er sich den Arm vors Gesicht hielt. Als er den Arm wegnahm sah er ihren Rock ebenfalls im Fahrtwind flattern.

Er stieg die Treppe hinauf und ging zu ihr. Sie drehte sich vom Geländer weg und sah ihn direkt an. Ihre großen Augen glitzerten, als sie die Sonne reflektierten und er war wie gebannt von ihrem Anblick. Ohne zu denken kam er ihr näher, bis ihre Lippen sich berührten, in einem unglaublichen Kuss.


See

Während sie schon wieder am Ufer stand um sich von der Sonne trocknen zu lassen schwamm er noch eine Runde durch den See. Sie schaute ihm nach, während er dem anderen Ufer immer näher kam, drehte und wieder zurück schwamm.

Dann war auch er wieder zurück und kam aus dem Wasser, zu ihr. Sie sah bezaubernd aus, wie sie da stand, voll erleuchtet von der gelben Nachmittags-Sonne. Gelegentlich rollte ein Wassertropfen aus ihren nassen Haaren in ihr Dekolleté oder ihren Arm entlang.

Er schüttelte seinen Kopf wie ein Hund, mit vollster Absicht so, dass sie das meiste an Wasser abbekam. „Uuh, das is doch kalt!", schrie sie, begann dann aber zu lachen. Sie gingen zu ihren Handtüchern, zogen sie aus dem Schatten in die Sonne und legten sich darauf. Er schloss die Augen und versuchte ihren Atem zu hören, doch das Plätschern des Sees und das Zwitschern der Vögel waren zu laut, er konnte sie nicht hören. Vorsichtig versuchte er, seinen Arm ein wenig weiter nach rechts zu legen, bis er an ihren stieß. Er war glücklich über jede Berührung mit ihr. Meistens ließ ihn sein mangelnder Mut zu lange zögern, und dann war die Gelegenheit vorbei. Doch jetzt hatte er genug Zeit. Kein Stress. Und niemand sonst war da. Niemand der sie beobachten und blöde Sprüche reißen konnte. Niemand der es nachher allen anderen erzählen würde.

Er fragte sich, ob die diese zaghafte Berührung auch spürte, oder ob sie so gedankenversunken in der Sonne lag, dass sie nichts mitbekam. Immerhin wich sie ihm nicht aus, indem sie ihren Arm wegnahm, oder wegrutschte. Nach einer Zeit wollte er ihr näher sein. Er überlegte. Dann drehte er sich auf den Bauch und versuchte seinen Kopf auf seinen Armen gemütlich hinzulegen. Dies gelang ihm (mit Absicht) erst nach vielen Versuchen, indem er den Kopf weit nach links auf die Arme legte, die ihre Schultern natürlich ein klein wenig berührten und den Kopf in ihre Richtung drehte. Sie lag währenddessen still mit geschlossenen Augen da und schien sich daran nicht zu stören. Er schloss die Augen wieder, ihre sonnenumhüllte Silhouette in seinen Kopf eingebrannt.

Kurz darauf spürte er, wie sie sich ebenfalls bewegte. Gespannt wartete er, bis sie wieder still lag und öffnete leicht die Augen, um zu sehen, wie sie sich hingelegt hatte. Und siehe da, sie lag genauso wie er auf dem Bauch und blickte ihn mit ihren großen Augen direkt an.

10Jan/091

Teil 2

02.09.2007

Nun war es so weit. Er zog seine Hand langsam aus ihrer Jeans, streichelte dabei noch einmal ihren Po und nahm die Hand auch nach vorne, zu ihrem Gürtel. Unbeholfen versucht er zuerst mit einer Hand den Gürtel zu öffnen, da er nicht aufhören wollte, sie zum zittern zu bringen, doch dann nahm er seine andere Hand zu Hilfe und öffnete den Gürtel und machte ihn weit auf. Dann legte er eine Hand wieder an ihren Rücken und mit der anderen strich er über ihre Haut, dicht am Bund ihrer Hose entlang, bis zum Knopf der Hose. Während sie seine Zunge liebkoste öffnete er den Knopf ihrer Hose und zog den Reißverschluss herunter.

Sie tat es ihm gleich und öffnete zuerst den Gürtel seiner Hose, dann die Hose selbst und dann benutzte sie beide Hände, um seine Hose nach unten zu drücken. Er schob ihre Hose auch nach unten und strich dabei über die leichte Erhebung ihres Venushügels in ihrem Höschen. Sie kam mit ihrer Hand gegen sein Glied, doch sie ließ sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen und ließ seine Jeans nach unten rutschen. Beide hoben ihre Beine um sich der Hosen komplett zu entledigen. Er hatte seine beiden Hände an ihre Hüfte gelegt und indem er sie nun nach oben schob zog er ihr das T-Shirt aus. Sie hob die Arme und nahm ihm das T-Shirt ab, um es auf den Boden zu werfen. Dann zog sie ihm ebenso zärtlich sein T-Shirt aus und ließ es zu Boden fallen. Er stand jetzt nur noch in Boxershorts und Socken da, sie im String-Tanga und BH. Sie küsste ihn auf die Wange und sagte: „Bin gleich wieder da." Sie verließ das Zimmer und ging auf die Toilette.

Er sah sich genauer im Zimmer um. Die Kerzen tauchten den Raum in ein sanftes, gelbliches Dämmerlicht und durch ihr Flackern warfen sie interessante Schatten an die Wände. Er drehte sich zum Fenster und schaute hinaus. Es war dunkel, aber er konnte die dünne Sichel des Mondes sehen und sah die Sterne funkeln. Gebannt starrte er in den Himmel, in der Hoffnung, eine Sternschnuppe zu sehen. Er hörte, wie sie wieder ins Zimmer kam, doch er tat so, als habe er sie nicht gehört und als sie ihm ihre nassen Hände auf den Rücken legte, zuckte er nicht wie sie erwartete hatte zusammen. Er drehte sich nur um und küsste sie. Sie nahm seine Hände und zog ihn Richtung Bett. Sie legte sich hin und rutschte etwas zur Seite, während er sich auf die Seite neben sie legte. Seinen linken Arm legte er auf ihr Becken und ertastete mit seinen Fingern ihren Po. Er legte seinen Kopf auf ihren Arm und so konnte sie ihn mit ihren beiden Armen umfassen und näher ziehen.

Ihre andere Hand legte sie auf seinen Po und zog sein Becken näher zu sich heran. Sie hob ihr oberes Bein leicht an, dass er seines dazwischen stecken konnte und so konnte er noch näher zu ihr rutschen. Eng umschlungen lagen sie nun auf dem Bett und sie küsste zuerst seine Stirn, dann seine Augen, seine Nase, seine Wangen und dann seinen Mund. Doch gerade als er den Kuss erwidern wollte, war ihr Mund schon wieder weiter gewandert und erforschte mit Lippen und Zunge seine Wangenknochen, seinen Hals und sein Ohr. Sie legte sich leicht auf ihn und drehte ihn damit auf den Rücken. Sein Kopf blieb aber zur Seite gedreht. Sie küsste sein Ohr mit zusammengepressten Lippen und dann strich sie zart mit ihrer Zunge über die geschwungenen Erhebungen und dann nahm sie sein Ohrläppchen in den Mund und biss zärtlich hinein.

Er genoss die Liebkosungen und als sie fertig war und ihren Mund vorsichtig seinem näherte und ihre Zunge seine Lippen suchte, tastete er an ihrem Rücken nach dem Verschluss ihres BHs. Er fand ihn und versuchte ihn mit einer Hand zu öffnen. Nach einigen Versuchen gelang es ihm und indem er mit beiden Händen nach vorne fuhr, zog er den BH über ihre ausgestreckten Arme und ließ ihn vom Bett fallen. Sie legte sich über ihn, ließ ihre wohlgeformten Brüste auf seiner Brust liegen und legte ihren Kopf auf seine Schulter.

„Ich liebe dich!", hauchte sie und drehte den Kopf nach oben um ihm in die Augen schauen zu können. Er erwiderte ihren Blick und sagte: „Ich dich auch, mein Schatz!" Dann half er ihr ein wenig höher zu rutschen um ihn küssen zu können. Sanft hob sie ihr Becken an und rutschte mit ihrem Bein näher in die Mitte des Bettes und dann legte sie ihren Unterkörper genau auf seinen.

Ihr Venushügel lag direkt auf seinem harten Glied.

10Jan/090

Teil 1

30.08.2007

Das Zimmer war sanft erleuchtet durch den Kerzenschein von vielen kleinen Teelichtern, die auf dem Nachttisch, den Regalen und dem Schreibtisch standen. Auf der kleinen Kommode standen zwei große rote Kerzen in herzförmigen Kerzenständern. Die Tür ging auf und eng umschlungen, sich küssend, taumelten sie ins Zimmer. Er stieß die Tür hinter sich zu. In der Mitte des Zimmers blieben sie stehen und während sie ihre Lippen aufeinander pressten und sich küssten, streichelte er mit seinen Händen über ihren Po.

Ihre Zungen betasteten sich, streichelten sich, umkreisten sich. Sie tastete mit ihrer Zunge die Innenseite seiner Lippen ab. Er spürte den weichen Druck ihrer Zunge von innen und genoss es, als sie sanft an seiner Oberlippe saugte, ihn dann wieder küsste und dann an seiner Unterlippe saugte, sie aber dabei immer leicht mit ihrer Zunge abtastete und streichelte.

Er erschauderte ein wenig. Ein Kribbeln wanderte an seiner Wirbelsäule entlang nach oben und hinterließ eine Gänsehaut auf seinem Rücken. Er zog ihren Körper näher zu ihm und drückte sein Becken an sie. Sie spürte die Beule in seiner Hose an ihren Schenkeln und erwiderte den Druck.

Mit seinen Händen fuhr er über die Rückseite ihrer Oberschenkel und strich durch die Bananenfalte unter ihren Pobacken. Er spürte, dass es zwischen ihren Beinen etwas wärmer war, doch er zog seine Hände auf ihren Po zurück und streichelte den Übergang zwischen Po und Rücken, am Bund der Hose.

Sie löste ihren Mund von seinem und küsste seine Wangen bis hin zu seinen Ohren. Es kitzelte ihn, doch gleichzeitig war die Berührung  ihrer Lippen so weich und wundervoll zart, dass er seinen Kopf nicht bewegen wollte. Sie jedoch ließ ihren Kopf etwas abwärts gleiten und etwas Druck durch ihre Nase ließ ihn den Kopf auf die Seite legen. Dann fuhr sie mit ihrer Zunge an seinem Hals auf und ab. Sie küsste ihn auf den Hals, strich wieder etwas weiter nach vorne, küsste ihn wieder, direkt unter seinen Wangenknochen in die Kuhle, die seine weiche, rasierte Haut bildete. Sie begann leicht an ihm zu saugen, zog die Haut seines Halses leicht an und ließ wieder locker, dann saugte sie wieder. Und küsste ihn, und züngelte sich vor, bis sie unter seinem Kinn war, der empfindlichsten Stelle seines Halses, wie sie wusste. Die ganze Zeit stand er da, mit zurückgebeugtem Kopf und vor Erregung offenem Mund, seine Hände über ihren Po gelegt, eingehakt im Bund ihrer Hose.

Während sie sich langsam an seinem Kinn hocharbeitete, mit ihrem Küssen und Saugen, bis sie wieder an seinem Mund angelangt war und erneut seine Lippen und Zunge liebkoste, ließ er seine Hand vorsichtig unter ihre Jeans gleiten. Wenige Zentimeter später hielt er kurz inne, als er den Rand ihrer Unterwäsche an seinen Fingerspitzen fühlte. Doch als sie ihn weiterhin ohne Unterbrechung küsste und auch ihre Hand auf seinen Hintern legte und ihn näher zu sich zog, wertete er das als völliges Einverständnis und tastete sich mit seinen Fingern weiter vor.

Er krabbelte über die Doppelschnüre ihres String-Tangas und fand sich auf einem kleinen Stoffdreieck wieder. Zärtlich breitete er seine Finger aus und streichelt mit einzelnen Fingern über ihre nackte Haut. Er spürte, wie eine Gänsehaut von ihrem Po Besitz ergriff. Einen Finger legte er auf die dünne Stoffschnur, die vom Dreieck aus abwärts führte.

Sie legte ihre Hand unter sein T-Shirt und streichelte seinen Rücken. Sie strich mit ihren Fingern sanft an seiner Wirbelsäule entlang. Auch er bekam eine Gänsehaut. Ein unheimlich intensives Kribbeln begann ihren warmen Fingern auf seinem Rücken zu folgen. Als sie leicht an seiner Seite entlang streifte bekam er auch dort eine Gänsehaut und atmete schnell tief ein und aus.

Vorsichtig ließ er seine Finger über die Schnüre in ihrer Hose tanzen. Sanft hob er die untere Schnur etwas an und ließ seinen Finger darunter rutschen. Langsam streichelte er weiter.

Beide hatten die Augen geschlossen und küssten sich innig, konzentrierten sich aber mehr auf das, was weiter unten geschah. Das warme Licht der Kerzen erfüllte weiter das Zimmer. Ihre Schatten flackerten an der Wand, doch das sahen sie beide gar nicht.

Langsam legte er seine andere Hand an ihren Oberschenkel und strich mit ihr sachte in Richtung Mitte. Als seine Hand auf der leichten Erhebung unter ihrem Reißverschluss ankam streckte er seine Finger aus und schob sie zwischen ihre Beine. Sanft begann er Druck auszuüben. Sie zitterte. Er zog seine Hand wieder nach oben und strich mit den Fingerspitzen nach oben. An ihrem Reißverschluss entlang, über den Gürtel, den Hosenbund. Als seine Finger ihren Bauch berührten, zuckte sie kurz und zog den Bauch ein wenig ein. Seine Finger kletterten weiter nach oben, auf ihrem T-Shirt, bis sie an die Bügel ihres BHs kamen. Ganz sachte ließ er seine Finger auf ihre Brust rutschen und streichelte sie. Zuerst ganz verhalten an der Unterseite, dann tastete er sich weiter vor und streichelte die Außenseite und schließlich legte er seine ganze Hand zärtlich auf ihre ganze Brust und bewegte sie sanft. Er spürte, wie ihre Brustwarzen hart wurden und strich mit seinem Daumen neckend darüber.

Währenddessen ließ sie ihre Hand an seinem Rücken weiter nach unten rutschen, bis sie den Rand seiner Boxershorts erreichte. Zuerst ließ sie ihren Zeigefinger am Bund hin- und herstreichen, dann kreiste sie mit ihrem Finger unter seine Unterhose, so dass sie den Ansatz seines Hinterns streifte. Vorsichtig ließ sie ihre ganze Hand unter seine Hose rutschen.

Sie zog ihn näher zu sich heran. Sie spürte wie etwas gegen ihren Oberschenkel drückte. Sie drehte ihren Unterkörper ein wenig, so dass sein Penis direkt zwischen ihre Beine drückte. Sie spürte an seiner Reaktion, dass er das genoss und drückte mit ihren Beinen gegen ihn, während sie ihn mit der Hand noch näher zu sich zog.

Er ließ seine Hand von ihrer Brust rutschen und legte sie vorsichtig auf ihren Bauch. Diesmal zuckte sie nicht zusammen. Sachte kreiste er mit seinen Fingern über ihren Bauch und ließ seine Hand dabei ganz langsam immer tiefer rutschen. Als seine Finger auf ihre Haut kamen, spürte er wie sie zitterte. Wenn er seine Finger zu ihrer Seite wandern ließ, spürte er ihre Gänsehaut. An ihrem tiefen Ausatmen beim Küssen merkte er, wie erregt auch sie war.

2Jan/090

Strand

27.05.2007

Bei Sonnenuntergang lagen sie auf dem Strand am Meer, hinter den Dünen. Auf einem Handtuch im warmen weichen Sand. Ihre Haut glitzerte von den Sandkörnern, die vom letzten schnellen Bad im Meer kleben blieben. Man hört das Rauschen des Meeres. Jede einzelne Welle, die an Land rollt und wieder zurückfließt. Kleine Wassertropfen glitten über ihre Haut und sammelten sich in ihrem Dekolleté und Bauchnabel.

Das dunkle Orange der Sonne spiegelte sich in einem langen Streifen vom Horizont aus auf der Meeresoberfläche.

Er küsste einen Tropfen weg, der gerade an ihren Lippen hing. Der Tropfen schmeckte nach dem Salz des Meeres. Ein einsames Segelboot glitt langsam über den Horizont. Vorbei an der Sonne. Es wurde immer kleiner. Und verschwand.

Sie lagen in einer einsamen Bucht, ganz allein zu zweit. Beide nur in Badesachen. Er in dunklen Badeshorts, sie in einem hellen Bikini.

Er zog sein Handtuch näher zu ihrem. Er konnte den angenehmen Duft ihrer Haare riechen, die ihr lose über die Schultern hängen. Zerzaust vom Baden und noch tropfnass.

Leise drehte er sich auf die Seite und legte seinen Arm auf ihren unheimlich flachen Bauch, seinen Kopf legte er sanft auf ihre Schulter und ließ sich von ihr die Haare kraulen. Für einen kurzen Moment fröstelte er und bekam eine Gänsehaut, obwohl die untergehende Sonne noch viel wärme spendete.

Sie spürte seine leichten Atemzüge an ihrem Ohr. Eine Haarsträhne flatterte leicht bei jedem Ausatmen.

Er zog sie näher an sich, so dass er ihren wunderbaren Duft riechen konnte. Sie legte ihr Bein neben seines und ließ ihren Fuß seinen ertasten. Vorsichtig strich sie mit ihrem sandigen Fuß über seinen. Es fühlte sich rau an und kitzelte ein wenig.

Mit ihrer anderen Hand strich sie ihm ganz zart mit den Fingern über die Seite. Er ließ seinen Finger über ihren Bauch gleiten. Entdeckte ihre Beckenknochen, ihren Bauchnabel. In großen Kreisen strich er über ihre warme, zarte Haut. Dabei kam er immer weiter nach oben, bis er schließlich den Rand ihres Bikini-Oberteiles erreichte. Ihr Bikini fühlte sich vom Wasser noch feucht und kalt an. Er fuhr mit dem Finger zwischen ihren Brüsten entlang, erforschte ihr Dekolleté und glitt mit der Hand wieder nach unten und streichelte sanft ihren Bauch, der sich langsam hob und senkte.

Er hörte und spürte ihren Atem, der jetzt tiefer war als vorhin. Es war nur noch das Rauschen des Meeres und ihr Atem zu hören.

Er küsste ihren Hals. Sie hob den Kopf nach hinten, um ihm mehr Platz zu geben und er erforschte mit seinem Mund jeden Zentimeter ihres Halses. Er strich mit den Lippen über ihre Wangenknochen, liebkoste ihr Ohrläppchen. Dann bewegte er seine Lippen zu ihrem Mund, der ganz leicht offen stand. Ihre Lippen berührten sich und auch er öffnete leicht den Mund. Er spürte, wie sie leicht zitterte. Und ihr Herz begann immer heftiger gegen ihre Brust zu schlagen. Seine Hand lag sanft und beruhigend auf ihrem Bauch und auch er konnte ihren schnellen Herzschlag spüren, der sich unter seiner beruhigenden Hand langsam wieder normalisierte.

Er drückte seinen Mund etwas fester auf ihren und sie erwiderte den Druck und ihre Lippen öffneten sich noch ein wenig weiter. Sie öffneten ihre Lippen gemeinsam und durch ihre geöffneten Lippen spürten sie beide die Wärme des anderen.

Langsam tastete er mit seiner Zunge zu ihrem Mund vor. Strich über ihre Lippen. Ihre Zunge kam ihm entgegen, und ihre Zungenspitzen berührten sich. Ihr Atem ging schneller und fester. Ihr Herz begann wieder zu schlagen wie wild. Sie presste ihren Körper gegen seinen. Er zog sie mit seiner Hand an ihrem Rücken zu sich heran. Er spürte ihre Brüste, kalt vom Wasser im Bikini, an seiner Brust. Sie küssten sich weiter. Und weiter. Und weiter.

Die Sonne war inzwischen fast ganz unter den Horizont versunken. Es wurde dunkel. Doch der Sand war immer noch warm.

Seine Hand streichelte ihren Rücken, ganz vorsichtig, von oben bis nach unten. Er schob seine Hände unter den Knoten ihres Bikinis und zog die Hände ganz langsam erst zu den Seiten, dann an den Seiten nach vorne und spürte die ersten Ansätze der weichen Haut ihrer festen Brüste. Sie hielt den Atem an.

So sanft wie er konnte, strich er mit seinen Fingern um ihre Brust herum. Streichelte sie. Bewunderte die perfekte runde Form. Langsam wurden die Kreise dabei kleiner und auf einmal strich er über ihre harten Brustwarzen. Sie erzitterte. Er löste sich von ihrem Kuss und bewegte seinen Mund vorsichtig nach unten. Küsste ihr Dekollete. Küsste die freiliegenden Oberseiten ihrer Brüste und küsste ihren Bikini.

Sie war so gebannt von seinen Berührungen, dass sie unfähig war sich zu bewegen. Ihre Hände lagen an seinem Rücken und an seinen starken Schultern. Sie hatte die Augen geschlossen und doch konnte sie genau sehen, was er tat, so einfühlsam und klar waren seine Liebkosungen.

Er suchte den Knoten auf ihrem Rücken und begann langsam, ihren Bikini zu öffnen. Sie wollte ihm helfen uns schob ihn einfach vorne mit einer Hand nach oben, doch er wollte sich aller störende Dinge zwischen ihnen entledigen und zog ihn ihr sanft über den Kopf aus. Sie löste sich aus ihrer Starre und streichelte ihm wieder über den Rücken. Mit der anderen Hand kraulte sie seinen Kopf, seine Ohren. Und dann benutzte sie sie um sein Gesicht zu erforschen. Die weiche Haut an den Wangen, die Nase, die Augenhöhlen und letztendlich seinen Mund. Als ihr Zeigefinger langsam zwischen seinen Lippen hindurch strich öffnete er den Mund ein wenig und küsste ihn.

Sie legte ein Bein um sein Becken und zog sich damit noch näher an ihn heran. Sie drückte ihren Unterleib gegen seinen. Sie spürte etwas Hartes unter seiner Badeshorts. Beide atmeten schnell tief ein, erschreckt von diesem plötzlichen Kontakt. Doch sie drückte ihren Körper weiter gegen seinen.

Seine warmen Hände streichelten ihre Schultern, ihren Hals, sie fuhren langsam weiter nach unten, strichen sanft an den Seiten ihrer Brüste entlang.

Ihr Bauch klebte heiß an seinem, sie spürte Sandkörner, die dazwischen klebten.

Seine Hände wanderten wieder zu ihrem Rücken. Zogen jedoch weiter nach unten, bis er am Ansatz ihres Bikini-Höschens ankam. Er zögerte kurz. Dann legte er seine Hand ganz vorsichtig auf ihren Po und streichelte ihn. Sie genoss diese Berührung und versuchte es ihm zu zeigen, in dem sie ihn noch fester an sich heranzog und ihn mit ihren heißen Lippen küsste.

23Dez/080

Liebe und Zärtlichkeit

05.02.2007

Dicht nebeneinander lagen sie im Bett. In der Stille hörte er ihre regelmäßigen, tiefen Atemzüge. Ihre Körper berührten sich so, dass er sogar das leichte Heben und Senken ihrer Brust spüren konnte. Ihre weichen, blonden Haare kitzelten an seinem Ohr und ihre Hand war auf seine Hüfte gerutscht. Sein eigener Arm versank zwischen den beiden Körpern. Er schmerzte. Vorsichtig erhob er ihn aus ihrer Mitte und dabei wurde ihm schlagartig bewusst, dass dadurch nichts mehr zwischen ihnen war. Ihre Körper waren sich so nah, wie sie nur sein konnten. Unendlich nah.

Langsam und vorsichtig wandte sich ihr zu und legte sich auf die Seite. Ihr Körper rutschte direkt nach, als zwischen ihnen eine kleine Lücke entstanden war. Sie schmiegte ihren Kopf in die Kuhle, die sein Arm bildete. Jetzt kitzelten ihre Haare an seiner Nase. Sanft strich er sie ihr beiseite; klemmte sie hinter ihr Ohr. Dabei streichelte er mit seinen Fingern kurz ihre Wange und spürte die weiche Haut. Seine Hand hatte immer noch keinen neuen Platz gefunden, also legte er sie auf ihren Bauch. Zuerst nur ganz leicht, so dass er gerade ihr Top an den Fingerspitzen fühlte, dann ließ er sachte locker und sie lag mitten auf ihrem flachen Bauch. Plötzlich merkte er, wie sich ihr Bauch mit einem tiefen Atemzug anspannte, und wollte seine Hand schnell wieder heben, doch sie entspannte ihren Bauch wieder und ihr Atem ging wieder in den gleichmäßigen Zügen, die jedes Mal den Bauch ganz leicht hoben und senkten.

Ganz vorsichtig streckte er seine Finger aus, um den Bauch näher zu erforschen. Unter seinem Zeigefinger spürte er ihren Bauchnabel als kleine Vertiefung, sein Daumen schon auf dem Rand des Top. Ihr Bauch war warm.

Sein Atem strich über ihr Ohr und ihre Schulter hinweg. Ihr gefiel es. Sie neigte den Kopf leicht, um ihm näher zu sein. Um jeden Atemzug genau mitzubekommen.

Plötzlich spürte er, wie ihre Hand seiner näher kam und sie suchte. Sie legte sich auf seine und drückte sie näher an ihren Bauch. Ihre Finger schoben sich zwischen seine und pressten sie zusammen. Er schloss die Augen. Sanft hob sie seine Hand ein wenig und schob sie etwas nach unten und zur Seite. Dort senkte sie die Hände ab und drückte sie wieder an sich. Er spürte ihren flachen Bauch und die sanften Erhebung ihrer Beckenknochen.

Ihr Atem wurde schneller. Und tiefer. Sein Mund berührte fast ihre Wange. Er konnte den feinen Haarflaum spüren. Sie neigte den Kopf noch mehr, so dass ihre Lippen sich am Rand leicht berührten. Sie hatte ihren Mund leicht geöffnet und er konnte spüren wie mit jedem Atemzug ihr warmer Atem an seiner Wange vorbei strich.

Eng umschlungen lagen sie dort. Nebeneinander im Bett. Mit geschlossenen Augen. In völligem Vertrauen.

Er konnte seinem inneren Drang nicht mehr widerstehen, er musste sie küssen. Er warf alle Ängste von sich ab, in diesem Moment war es ihm egal, was danach geschah, was sie am Tag danach denken würde. Ihm ging es nur um den Moment. Er öffnete seinen Mund und berührte ihren Hals, direkt unter ihrem Ohr ganz sanft. Er zitterte. Doch er ließ seine Lippen dort, strich ganz sanft an ihrem Hals entlang. Er küsste ihr Ohrläppchen, spürte wie sie noch fester atmete als vorher, wie sie seine Hände noch fester an sich drückte. Langsam bewegte sie ihren Kopf noch näher zu ihm. Sie kam ihm entgegen. Es gefiel ihr.

Sie drehte ihren Kopf, ihr Mund kam seinem immer näher, ihre Lippen berührten seine fast. Und dann spürte er ihre weichen, sanften Lippen auf seinen, ihren halb geöffneten Mund, ihren heißen Atem, ihre Nase an der Seite seiner.

Dann wandte sie sich mit ihrem ganzen Körper zu ihm, schob ihre Beine zwischen seine, legte seine Hand auf ihren Rücken und streichelte mit ihrer Hand über seinen Bauch.

Sie öffnete ihren Mund ein wenig mehr und erwiderte seinen Kuss. Leidenschaftlich, aber zart. Warm. Weich.

21Dez/080

Zögern

01.12.2006

Leise ertönte ein Klopfen, mitten in die Stille des Zimmers hinein. Sanft vermischten sich die leisen Schläge mit ihren tiefen, stillen Atemzügen. Doch so tief wie sie schlief, konnten sie nicht bis in ihre Träume vordringen. Nichts bekam sie mit. Vergebens stand er vor der Tür und horchte, doch keine Antwort ertönte. Kein müdes Gähnen, nichts...

Verunsichert stand er da. Was sollte er tun? Einfach hinein gehen? Oder wieder gehen? In seinem Kopf  fand ein unermüdlicher Kampf zwischen Pro und Contra, Gut und Böse, Engelchen und Teufelchen statt. Er biss sich auf die Zunge. Der Schmerz holte seine Gedanken zurück. Zurück in den kalten Gang, zurück zur Tür, die vor ihm lag.

Und plötzlich packte ihn der Drang zu gehen, einfach so zu tun, als sei er nie hier gewesen. Zu sagen, er habe es vergessen und einfach wieder zurück zu gehen.

Doch nun stand er hier. So weit war er schon gekommen. Konnte er jetzt aufgeben? War es nicht unfair, dem Schicksal gegenüber, jetzt einfach aufzugeben? Freiwillig das Glück, das ihm bevorstand abzulehnen?

Nein, sagte er sich. Nein, ich gebe nicht auf! Ich werde zu ihr gehen. Jetzt. Hier. Und er ergriff den Türgriff und drückte ihn langsam herunter, schob die Tür auf, betrat das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.

Dann sah er sich um. Es war genauso dunkel wie vor der Tür, er konnte gerade so Konturen erkennen. Doch er hörte ihr leises, tiefes Atmen und wusste, sie lag in ihrem Bett und schlief. Vorsichtig, um ja kein lautes Geräusch zu machen schlich er in die Mitte des Zimmers und blieb stehen.

Mondlicht fiel durch das Fenster, zwar nur ganz schwach, jedoch gerade genug, dass er ihr Gesicht sehen konnte. Im fahlen Licht sah er ihre Augenhöhlen, ihre kleine spitze Nase und ihre Lippen.

Ihre Lippen! Diese wunderschönen, rosaroten Lippen. Wie oft hatte er sich schon vorgestellt, diese Lippen zu berühren, sie zu küssen. Er schüttelte sich. Er musste sich das nicht vorstellen. Entweder es würde heute Nacht passieren, oder er könnte aufhören es sich vorzustellen, sagte er sich. Doch in seinem Kopf ließ die Vorstellung nicht locker. Immer näher kam ihr leicht geöffneter Mund dem seinen und er spürte, wie ihre feinen Flaumhärchen an seiner Oberlippe kitzelten. Er musste die Augen schließen, er hätte es sonst nicht ausgehalten. Wie sich die Lippen langsam berührten und plötzlich tausende Tastnerven anfingen Silvester zu feiern und ein wahres Feuerwerk auf seiner Lippe abfeuerten. Seine Hände begannen zu zittern. Ihr Mund berührte seinen ganz sanft, aber trotzdem komplett und  unvorstellbar intensiv.

Ein Gähnen riss ihn aus seinen Träumen. Plötzlich befand er sich wieder in seinem Körper und wusste wieder wer er war und wo er war. Er sah sie immer noch an. Und sie bewegte sich. Sie streckte sich und hatte die Augen leicht geöffnet.

„Hi.", hauchte sie und flüsternd antwortete er: „Hi.".

Mit schläfrigen, geöffneten Augen sah sie noch hübscher aus als mit geschlossenen. Er zog seine Jacke aus und legte sie über eine Stuhllehne.

„Na, hast du gut geschlafen?", fragte er sie mit eine leichten Grinsen und setzte sich an ihre Bettkante, dicht neben ihren Körper, der irgendwo unter der Bettdecke versteckt lag.

„Bis jetzt ja.", entgegnete sie lächelnd, schloss die Augen und legte den Kopf schräg auf ihr Kopfkissen.

Langsam hob er seine Hand und streichelte vorsichtig über ihren Kopf. Strich ihr die Haare aus dem Gesicht. Sie lächelte zufrieden und glücklich.

20Dez/083

Verliebtsein

Verliebe ich mich in Leute, mit denen ich viel zu tun habe?

Oder habe ich viel mit Leuten zu tun, in die ich mich verliebt habe?

Und warum eigentlich immer in die falschen?

25Nov/080

A Lovely’s Winter Tale

17.12.2005

Als er aus der Tür trat, kam ihm ein Schwall Schneeflocken entgegen. Es schneite schon den ganzen Tag. Auf der Treppe war der ganze Schnee schon zertreten und matschig braun, aber auf dem Rasen lag er noch schön als geschlossene Decke. An einigen Stellen ragten Grashalme trotzig aus dem Schnee heraus.
Unter einem der Bäume stand sie, ihren wunderschönen Körper mit einem schwarzen Mantel bedeckt. Ihre langen blonden Haare, die unter der roten Mütze hervor schauten, waren nass und zerzaust. Überall auf ihr lagen vereinzelt Schneeflocken herum.
Er ging zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Dann hakte sie sich beim ihm ein und sie gingen langsam in Richtung Park. Es war recht kalt und so schmiegte sie sich eng an ihn. Ihr beider Atem stieg als weißer Rauch durch das Schneegestöber zum Himmel.
Auf der großen Wiese lag der Schnee noch in unberührter Schönheit und auch die Bäume waren weiß. An der einzelnen Tanne, die zwischen Birken und Kiefern stand, hing eine Lichterkette und tauchte den Boden ringsum in ein majestätisches Leuchten.
"Ich liebe Schnee!", sagte sie fröhlich. Er blieb stehen, bückte sich, schob mit den Händen ein wenig Schnee zusammen, formte daraus einen Schneeball und warf in zwischen seinen Beinen hindurch auf sie. Sie reagierte blitzschnell, indem sie sich nach links beugte und so flog der Schneeball in die Büsche. Während er noch das Gebüsch betrachtete, in dem der Schnee jetzt aufgerüttelt war und empört zu Boden schwebte, hatte sie eine Handvoll Schnee genommen und diese drückte sie ihm jetzt mitten ins Gesicht. Mit aller Kraft hielt sie ihm ihren vereisten Handschuh ins Gesicht und verteilte den kalten Schnee überall.
Es war kalt und nass. Er schüttelte sich und wischte sich den Schnee aus dem Gesicht. Als er sich auch den Schnee von den Augenlidern gewischt hatte, macht er die Augen wieder auf und blickte direkt in ihre. Sie stand ganz nah bei ihm und hauchte ihm zärtlich warme Luft ins Gesicht. Sie küssten sich lange. So lange bis ihm wieder warm war.
Sie hakte sich wieder ein und sie gingen weiter. Sie redeten über ihr letztes Weihnachten. Mit dem Gedanken an frisch gebackene Plätzchen und heißen Tee kamen sie zurück in sein Zimmer. Im Vergleich zu draußen kam es ihr fast wie in der Sauna vor, sie ging zum Fenster und stellte sich nah an die heiße Heizung. Vor dem Fenster fiel immer mehr Schnee zu Boden. Er hatte währenddessen heißes Wasser geholt und Tee gemacht. Dann zogen sie ihre nassen Jacken, Mützen und Schuhe aus und kuschelten sich auf dem Bett eng aneinander.
Mit der Zeit wurden seine Finger wieder warm und er fing an, ihr den Rücken zu streicheln. Sie fuhr mit ihrer Hand durch seine Haare. Wieder küssten sie sich. Er strich mit seiner Zunge sanft über ihre Wange und ihr Ohrläppchen. Von dieser intensiven, kitzelnden Berührung musste sie unfreiwillig kichern. Er ließ sich davon nicht irritierend und machte weiter. Er ließ seine Zunge auch an ihrem Hals entlang streichen.
Das Kribbeln, das er damit in ihr auslöste war so stark, sie konnte sich nicht mehr beherrschen. Sie erschauerte, als dieses unglaubliche Gefühl ihren Hals entlang zum Ohr wanderte. Mit ihrem Arm, der auf ihren Schultern lag zog sie ihn noch enger an sich.
Er hörte, wie ihr Atem schneller wurde und hörte kurz auf, mit seiner Zunge ihr Ohr zu bearbeiten. Er schaute sie an und sah, wie in ihrem wunderschönen Gesicht eine einzelne Träne herum rollte. "Was ist denn? Gefällt's dir nich?", fragte er sie, doch sie schüttelte den Kopf und sah ihn an. "Es ist nur so unglaublich schön, hör bitte nie mehr auf!", flüsterte sie. "Und außerdem ist mir grade klar geworden, wie sehr ich dich liebe!"
Vor dem Fenster konnte man wegen des vielen Schnees fast nichts mehr sehen.

24Nov/081

Kissing in the Rain

13.12.2005

Plötzlich hörte sie eine Stimme hinter sich. Sie drehte sich um und sah ihn hinter sich stehen. Auf einmal war sie wie gefesselt von seinem Anblick. Seine Haare waren durchnässt und von den einzelnen Strähnen an seiner Wange perlten Wassertropfen herunter.
Sie sah ihm in die Augen. Sie waren tiefblau, wie das Meer.
Er spürte ihren Blick auf seinem Gesicht. Jedoch schaute er weg. Er konnte sie nicht ansehen. Sie war so wunderschön. So unerreichbar für ihn. Wahrscheinlich machte sie sich in Gedanken gerade über ihn lustig.
Und doch standen sie so da und schauten sich an. Die Zeit floss an ihnen vorbei wie der Regen, der in unablässigen Strömen vom Himmel fiel.
Sie standen einfach nur da und schauten sich in die Augen.
Da sah sie eine Träne auf seiner Wange entlang rollen. Sie floss langsam an der Nase entlang und blieb an der Nasenspitze hängen. Der nächste Regentropfen nahm sie mit zu Boden. Er schniefte und wischte sich mit dem Handrücken über sein Gesicht.
Mittlerweile waren sie beide durchnässt bis auf die Knochen. Sie trat einen Schritt näher zu ihm. Sie konnte die kleinen blonden Bartstoppeln an seinem Kinn sehen. Sie machte noch einen kleinen Schritt.
Sie war so nah, er konnte sie riechen. Sie roch wunderbar und unbeschreiblich: süß und blumig, aber nicht kitschig; intensiv, aber nicht aufdringlich. Er spürte ein Kribbeln, das langsam von seinem Bauch aus immer höher stieg. Er verstand es nicht. Warum kam sie so nah zu ihm?
Seine Lippen sahen rau aus. Aber trotzdem waren sie wunderschön. Vorsichtig strich sie mit ihrer Zungenspitze über ihre eigenen, die tropfnass vom Regen waren.
Er öffnete den Mund, wusste jedoch nicht, was er sagen sollte:
"Ich ...".
Sie legte ihren Zeigefinger auf ihre Lippen und kam mit ihrem Kopf noch näher an ihn heran. Er war größer als sie, also musste er seinen Kopf nach unten beugen um ihr weiterhin in die Augen sehen zu können. Ihre Arme schlangen sich um seinen Körper und drückten ihn ganz leicht an sie. Sein nasser Pullover wurde enger an ihn gepresst, aber das merkte er nicht.
Wie aus einem Instinkt heraus legte auch er seine Arme um ihre Taille und zog sie noch etwas enger an sich. Ihr rascher, warmer Atem stieg in kleinen Dampfwölkchen an seinem Gesicht vorbei. Er konnte ihre Brüste an seinem Bauch fühlen.
Es war ein wundervolles Gefühl, eng umschlungen im Regen zu stehen.
Sie öffnete ihren Mund ein wenig, als sie feststellte, dass sein Gesicht ihrem immer näher kam. Sie spürte seinen heißen Atem an ihrer Wange.
Ihre Lippen berührten sich. Zuerst nur ganz leicht, wie ein Haar, das einem im Gesicht hängt. Dann drückten sie ihre Lippen etwas fester aufeinander. Ihre Zungen berührten sich.
Sie schmeckte nach Erdbeere, er nach Pfefferminz.
Der Regen prasselte erbarmungslos weiter auf ihre Köpfe.

   
SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline