Momoblog "Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen." (A. Einstein)

27Feb/101

Lebens-Lauf

Hier an dieser Stelle jetzt mal eine kleine Kurz-Info über meine ab jetzt geplante Lebensgestaltung, für alle, die das interessiert:

Gestern habe ich endlich Geld gekriegt - BAföG und Kindergeld - sowie die passenden Bescheide dazu. Das ist gut, denn ab Montag miete ich in Mainz, im Studentenwohnheim Oberstadt (Am Rodelberg 55, 55131 Mainz) ein sog. Einzelappartment (Zimmer mit Küchenzeile und eigenem Bad) und das will ja auch irgendwie bezahlt sein.

Ich werde im März dann umziehen. Hab ja genug Zeit bis das Semester im April losgeht.
Nächste Woche fahre ich auf die CeBIT, mit Christian, Martin und Sebastian, da bin ich mal gespannt, wie das wird. Sollte man als Informatikstudent ja mal gesehen haben, die weltweit größte Messe für Informationstechnik.

Weiterhin sehe ich mir ein Konzert von Bodo Wartke in Mainz, Ende März, an und fliege mit tine nach Berlin, Ende April.

Zwischendurch werde ich so dies und das und am allermeisten wahrscheinlich gar nichts tun.

25Nov/098

Ich bin nur ein halber Nerd – Was’n Glück!

Habe grade den Nerd-Test (entwickelt von der Uni Passau) gemacht:

Sie haben 10 von 20 Punkten.

Du bist der online-anhängige Jedermann. Facebook, StudiVZ und Twitter bespielst du mit dem iPhone, im Urlaub musst du regelmäßig Mails und Facebook checken, denn du gehörst zur digitalen Boheme.

Ein richtiger Nerd bist du dabei aber nicht. Deine Jeans ist eng, dein T-Shirt ist ironisch, und die Sonnenbrille und die Musik auf deinem iPod sind von erlesenem Geschmack. Die Jahresend-Charts der "Intro" kannst du treffsicher vorhersagen, und in deinem Blog weist du auf abgedrehte japanische Filme hin, auf die du in amerikanischen Blogs hingewiesen wurdest. Immer im Netz, schon - aber Technik und Computer sind dir vor allem Accessoires.

Das trifft relativ gut zu - Finde ich!

19Nov/091

Die alte Frau auf dem Markt

Ich will euch eine Beobachtung erzählen, die ich gerade gemacht habe:

In Bad Sobernheim ist jeden Donnerstag Wochenmarkt auf dem Marktplatz.
Und seit ich denken kann (:-D) hat dort eine ältere Frau einen Gemüsestand.

Diese Frau ist ein richtiger Oma-Typ. Fast schon Richtung Mrs. Doubtfire! Geblümtes Kleid, oder Rock, Strickpulli, weiße Schürze und graue Haare und überhaupt und sowieso, so wie die Omas in den Kinderbüchern.

Was genau sie ist, weiß ich nicht, wahrscheinlich Bäuerin, keine Ahnung ob ihr Bauersmann noch lebt. Oder ist sie bloß Angestellte für einen Bauer? Das wäre, wenn man ihr Alter bedenkt, schon merkwürdig.

Und seit ich mich erinnern kann (und früher war ich oft auf dem Markt) hat sie ihren Stand auf dem Marktplatz. Ich weiß nicht, ob viele Leute was bei ihre gekauft haben, es hat meistens echt nicht so ausgesehen, aber anscheinend ja schon, sonst würde sie ja nicht immer noch kommen...

Gerade eben bin ich mal kurz über den Markt gegangen, da war es schon (relativ) dunkel. Die größeren Stände und die Verkaufs-Anhänger bzw. Autos haben alle Lichter an, doch die Bauersfrau sitzt da, wie eh und je, auf ihrem Stühlchen hinter ihrem (Tapezier-?)Tisch, doch sie hat kein Licht. Sie sitzt im Dunkeln, nur spärlich beleuchtet vom trüben Lichtschein der anderen Stände.

Sie hat sich umgeschaut und interessiert die anderen Stände beobachtet, aber nicht neidisch oder kritisch, sondern sie hat sich einfach nur umgeschaut. So wie sie es wahrscheinlich tagsüber auch tut.

Irgendwie halte ich das wiedermal für ein Sinnbild unserer modernen Gesellschaft. Wie diese (einfache) Bauersfrau (mit ihrer "analogen" Kipp-Waage) dort inmitten der (durch Technik) beleuchteten modernen Stände sitzt. Sie wirkt resigniert, oder wie als würde sie das alles gar nicht verstehen (ähnlich kindlicher Begeisterung, für Dinge, die Kinder nicht verstehen)...

Mich hat das traurig gemacht. Vor allem die Tatsache, dass sie da im Dunkeln saß, zwischen den hell erleuchteten Ständen... Habe mit dem Gedanken gespielt, ihr symbolisch eine Kerze zu bringen.
Wenn sie in der Adventszeit immer noch so da sitzt werd ich das tun...

18Nov/092

Überangebot

Man sagt ja gerne gesellschaftskritisch, dass unsere moderne Konsumgesellschaft in der westlichen Welt durch ein generelles Überangebot an allem gekennzeichnet ist.

Und damit hat man wohl recht.

Mich überfordert das... Hab ich eben im Real gemerkt.

Ich war einkaufen, für die paar Tage, wo ich Herr im Haus bin (das bringt mir natürlich jedes Mal die Assoziation, dass das bald, wenn ich eine eigene Wohnung oder so habe, immer so sein wird, und diese Vorstellung finde ich natürlich cool), und jedes mal denke ich mir, dass ich ja jetzt sehr schön kochen könnte, kreative Gericht, mit viel frischem Gemüse, Fleisch, und allem PiPaPo... Und ich weiß, dass ich das auch könnte (ich will jetzt damit nicht überheblich wirken oder angeben, weil darum gehts schließlich nicht), aber es scheitert dann daran, dass ich dann im Real stehe, zwischen diesen unheimlich vielen Regalen mit den unheimlich vielen Sachen drin. Weil dann kann ich mich nicht entscheiden und dann ist alle Kreativität - schwups - vorbei! Dann kommen mir keine coolen Rezeptideen mehr, die ich zusammenbasteln könnte, ohne ein Rezept zu haben, sondern dann springen meine Gedanken von Zutat zu Zutat, und was man damit alles machen könnte, aber daraus wird einfach aufgrund der schieren Menge nix, dass das vereinen würde. Und das trübt mir dann ein wenig mein Zukunftsbild, weil ich weiß, wenn ich dann ausgezogen bin und tun und lassen kann, was ich will, wäre ich einfach unfähig, alles zu tun, was ich theoretisch könnte, und das macht mich traurig. (Denn ich bin nunmal gierig, und würde gern ALLES machen...)

Ich hab praktisch einfach nicht genug Arbeitsspeicher, damit meine CPU den ganzen Input verarbeiten könne... Und das ist schade!

Nun geht mir das jetzt ja nicht nur beim Einkaufen von Lebensmitteln so... Auch bei allen anderen Einkäufen... Bücher, Filme, Musik, am Liebsten würd ich alles haben... Aber es scheitert dadran, dass ich die Gesamtmenge nich in den Kopf kriege, um daraus eine sinnvolle Teilmenge zu suchen!

Ganz schlimm ist es grade auch bei iPhone-Apps! Da gibts sooooooooo viele, und ich würd am liebsten alle ausprobiert haben, um dann entscheiden zu können, welche ich brauche und haben will! Aber es geht mal wieder nicht, ich kann ja schlecht alle ausprobieren... Von den Kosten ganz zu schweigen... Und das deprimiert mich..

Im Endeffekt bin ich dann wieder mal total überfordert! Und obwohl ich mich vorher aufs Einkaufen gefreut hab, bin ich nachher dann irgendwie enttäuscht... Weil ich nunmal nicht alles haben konnte, was ich wollte... Grrmml

29Apr/092

Konzentrationshilfe

Ich sitze grade bei Tine, surfe rum, lese einen hochwissenschaftlichen Text über eine Studie zur Jugendverbandsarbeit und stelle dabei fest, dass ich mich hier, in fremder Umgebung, während Tine am rumbügeln ist, viel besser auf das konzentrieren kann, was ich am PC tun will, als wenn ich alleine zu Hause säße. Also auf das Lesen, aufs Bloggen, aufs surfen, auf wasauchimmer. Tine sagt, dass ihr das beim Lernen fürs mündliche Abitur, als sie bei mir war, auch so gegangen ist.

Dazu passt, dass ich mich besser hinlegen und nichts tun kann, wenn ich nicht alleine bin, sondern wenn andere Leute im Raum sind, rumwuseln und irgendwas machen (vielleicht nicht grade Staubsaugen)...

Sehr interessant... Geht das anderen auch so?

22Mrz/092

Übersprungshandlungen

Meine Beobachtung:
Um uns vor dem Lernen fürs mündliche Abitur zu drücken, tun wir alles nur Erdenkliche, was nichts damit zu tun hat. Überwiegend Hausarbeit. Ich hab letzte Woche die Küche geputzt, unten gesaugt, mein Bad sauber gemacht, etc. Marie hatte auch schon Lust, sauber zu machen. Und sogar Lukas (!) hat letzte Woche sein ZImemr aufgeräumt und gesaugt und (!) er hält es in dem Zustand - noch!

Das ist dann wohl die klassische Übersprungshandlung, wie wir sie aus der Verhaltenslehre kennen. Man steht im Konflikt zwischen dem Lernen und dem Nichtstun. Und dann tut man etwas, das mit beidem gar nichts zu tun hat.

Geht euch das auch so?

18Mrz/092

Kaugummiblasen

Ich kann keine Kaugummiblasen machen!

Habe ich nie gelernt. Konnte ich auch nicht - meine Mutter hielt "den Zuckerbapp" für eindeutig ungesund und deshalb durfte ich nie Kaugummi besitzen, kaufen, geschweige denn kauen. Folglich fehlte mir auch ganz einfach das Material zum Üben. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass ich auch nie wirklich Lust entwickelt habe, es zu lernen.

Jetzt hat Tine mir HubbaBubba mitgebracht, mir erklärt wie es geht und nach stundenlangem Üben habe ich bei 2 von 50 Versuchen eine Blase geschafft...

Daher meine Theorie:
Es gibt Dinge, die muss man in der kindlichen spielerischen Entdeckungsphase lernen, in der man noch bereit ist, alles auszuprobieren und auch so lange zu üben, bis man es kann, oder man hat seine Chance verpasst im Leben!
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!"
So wie ich das Kaugummiblasenmachen...

16Mrz/094

Meine Meinung zum Amoklauf [Updated]

Wie ja inzwischen bekannt sein dürfte, hat Tim K., der Amokläufer von Winnenden seine Tat vorher nicht im Internet angekündigt! Es handelt sich dabei um einen Fake-Screenshot, der von einem Düsseldorfer erstellt wurde, den Nils im IRC interviewt hat. (Das ist Journalismus! Danke Nils!) Durchaus Lesenswert!

Update: Über Tim erreichte mich grade ein interessanter/lustiger/trauriger Blogeintrag von Hanno Zulla aus Hamburg: Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten. Besonders lesenswert ist der (einzige) Kommentar und die Links darin.

Was wollte ich sonst noch dazu loswerden?

Achso, ja, natürlich hat der Amokläufer "Killerspiele" auf seinem Rechner gehabt, berichtete die Presse vergangene Woche. Nun, das freut mich aber jetzt für all die ahnungslosen Politiker und Meinungsmacher, dass sie damit wieder mal die bösen Computerspiele haben, die Schuld sein können. Die Tatsache, dass Tim K.s Tat bestimmt keine ausschließliche Reaktion auf unreifen, übermäßigen Genuss von First-Person-Shootern (wie "Killerspiele" im Fachjargon heißen) kann man dabei ja unter den Tisch kehren, weil dann würde es ja kompliziert werden. (siehe hier bei heise)

Vereinzelte Medien versuchen zu bemerken, dass zwar bisher (fast) jeder Amokläufer solche Spiele gespielt hat, aber noch lange nicht jeder Counter-Strike-Spieler ein Amokläufer ist! ("Killerspiele schuld an Amoklauf?" - Pro-Kontra-Argumentation der taz). Immerhin hat praktisch jeder meiner gleichaltrigen Bekannten (mich eingeschlossen) Counter-Strike und/oder weitere Spiele dieser Gattung auf seinem Rechner und obwohl die Phase, in der das Spiel exzessiv bei LAN-Party gezockt wurde vorbei ist, hat man ab und zu einfach nochmal Lust darauf und rettet ein paar Geiseln oder entschärft Bomben.

Die wirkliche Ursache für Tim K.s "Verzweiflungstat" liegt wohl eher in unserer Gesellschaft. Enbert Alstein schreibt als Kommentar zum taz-Artikel:

"Ursachen sind hier: Soziale Kälte (schon in den Familien, bis hin zu den Prinzipien im Beruf (Konkurrenzkampf), die auch an den Schulen und im sonstigen Leben, schon von Kindern und Jugendlichen schon als "heimliche Lehrpläne" präsent sind. Die Faktoren sind interdependent."

Und dem kann ich nur zustimmen, manchmal geht es mir so ähnlich. Dann überlege ich über meine Zukunft: Beruf, Leben, Kinder, ... und muss entsetzt feststellen, dass ich wirklich keine Lust habe, in einer solchen Welt, wie sie heutzutage aussieht zu leben und Kinder groß zu ziehen! Mit einem Beruf, für den ich meine Prinzipien verraten muss, und dann in einem sozialen Familienunternehmeneiner globalen Aktiengesellschaft indirekt die asoziale Martkwirtschaft unterstütze und meine Kinder von PädagogenLeuten unterrichtet werden, die ihren Beruf aus Verzweiflung ergriffen haben und mit Kindern gar nicht klar kommen. Diese Vorstellung ängstigt mich und ich hoffe einfach, dass sich einerseits Dinge ändern werden und ich vielleicht die Möglichkeiten sehe, die Welt wenigstens für mich erträglich zu machen.

Ich frage mich, wie lange es dauert, bis die PolitikerLeute die am Drücker sitzen erkennen, dass die Ursache für all die Dinge wie Amokläufe oder bespitzelnde, überbezahlte Manager oder ähnliches  nicht in einer materiellen Ursache wie Computerspielen liegen, sondern in grundsätzlichen "Charakterzügen" unserer heutigen Gesellschaft. Natürlich ist es wesentlich schwieriger dort etwas zu ändern, aber es ist die einzige Lösung aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Jeder einzelne muss sich überlegen, in wie weit sein Verhalten Ausdruck einer falschen/schlechten gesellschaftlichen Norm ist, und versuchen sich dagegen zu verhalten. Wenn das jeder mit der entsprechenden Selbstreflexion tun würde, wäre unsere Welt bestimmt ein großes Stück freundlicher und angenehmer. Aber so lange nur vereinzelte Denker so Denken und etwas an ihrem Verhalten ändern, und das keine Kreise ziehen kann, wird sich wenig ändern.

16Mrz/092

Tagsüberschlaf

Also, wenn ich tagsüber, d.h. wenn es draußen hell ist, bzw. ich schon einmal wach war, nochmal schlafe, dann bin ich unheimlich schlecht gelaunt, wenn ich wach werde. Wenn ich also mal früh aufgestanden bin, weil Tine früh weg muss, oder hundemüde bin und nachmittags ein wenig schlafen will, weil abends Party ist, dann hab ich ein Problem! Ich habs immer wieder versucht, aber es ist einfach jedes Mal so.

Grade dope ich mich mit Kaffee, das scheint zu funktionieren... Was ein Glück!

Angemessene Reaktionen auf diesen Eintrag wären jetzt: Eine große Runde Mitleid, ob das bei euch auch so ist oder eine wissenschaftlich-psychologische Erklärung, warum das so ist. Danke.

5Mrz/093

Böse Musik

Jeder verbindet mit Musik Erinnerungen. Oder?

Die meisten dieser Erinnerungen machen mich traurig, wenn ich Musik höre, die ich in einer bestimmten "Phase" mal intensiver gehört habe. Entweder weil es wirklich damals etwas trauriges war, oder (und das kommt wohl häufiger vor) weil es damals schön war und jetzt nicht mehr so ist. Das heißt ja nicht, dass jetzt nichts mehr schönes wäre, aber ich werde jedes Mal sentimental und ein wenig (mehr) traurig, wenn ich mich gewollt oder ungewollt durch Musik an Dinge erinnere.

Vor drei Wochen am Konfiwochenende hab ich mit meinem iPod Musik gehört. Und dabei habe ich emotional mehr oder weniger vier Jahre meines Lebens abgeklappert. Und so viel gefühlsstarke Erinnerungen auf einmal, das haut schon rein...

Jetzt grade habe ich den Fehler gemacht, nach nem Bierchen durch meine Winamp-Musiksammlung zu klicken. Böse Sache...

Danke an alle Leute die dabei waren... Bei meinen Erinnerungen...

28Feb/092

Zwischenruf

Hallo Leute! Tut mir leid euch enttäuschen zu müssen, aber es gibt keinen informativen Blogeintrag, glaube ich.

Ich hab einfach in letzter Zeit wenig Zeit. Das ändert sich dann bestimmt wieder, wenn keine Schule mehr is. Da werden wir eh alle sentimental und machen usn Gedanken über unsre Zukunft da kommen mir bestimmt wieder ein paar philosophische Ideen.

An Fasching war ich Fuchs! So wie viele andere Kirschrother. Und wir haben auf dem Umzug das ausgeschenkt wovon wir reichlich haben, nämlich Wein.

Donnerstag waren wir Körperwelten gucken.
Fazit: Sollte man mal gesehen haben, vom Hocker gehauen hats mich aber nicht wirklich. Ach ja, und es war voll.

Gestern waren wir auf dem Spielemarkt in Remscheid.
Coole Sache! Unbedingt wieder hinfahren. Haben intressante Dinge gesehen und gehört. Es gibt Leute die das bekannte "Scotland Yard"-Spiel mit der Jagd nach Mr. X auf iPhones und in die echte Welt bringen! Das is wirklich eine geile Idee! Leider befindet sich das Ganze momentan noch in der Entwicklungsphase. Unser Testspiel auf dem Geländer der Spieleakademie war eher kurz und wegen des Wetters, der Rauchbomben und Max' nicht funktionierenden iPhones zwar nicht der Hit, aber der Eindruck war gut!

Heute kam meine Rock-am-Ring-Karte! Und natürlich dabei, die Nordschleifenkarte! Sieht fetzig aus, das ganze!!! Hängt jetzt an der Pinnwand, is ja noch Zeit hin.

Ich habe vom Kultusministerium ganz offiziell erfahren, dass es doch möglich ist, Kopien der schriftlichen Abiturarbeiten zu erhalten! Natürlich muss das dann ganz offiziell geschehen: Man sagt beim Einsichtstermin welche Arbeiten man haben möchte, kriegt dann gesagt wie viel das kostet und wann man sie abholen darf, und dann machen das die Sekretärinnen. Ganz schön bürokratisch, aber was solls. Es ist ein Erfolg.

Mein Handy is im Arsch! Das das Display alles spiegelverkehrt und fehlfarben anzeigt lässt sich jetzt schon fast gar nicht mehr verhindern... Ich brauch ein neues. Diesmal aber bitte mit Garantie. Kostet trotzdem scheißviel Geld, Drecksteil!

Zwei meiner Autofelgen sind kaputt, ich fahre jetzt mit Notrad. Morgen muss ich bei eBay sehen dass ich neue gebrauchte Felgen ersteigert kriege, dann muss ich die holen fahren und dann hab ich zwar zwei überschüssige Felgen, muss aber nur zwei neue Reifen machen... Was ein Glück macht der liebe Jochen mir das.
Son Scheißdreck aber auch! Blödes Scheißwetter... Schneescheiße.

Aber! Am Mittwoch morgen hab ich gemerkt wie der Frühling kommt! Ich war nur im Pulli draußen und es war zwar noch kühl, aber die Sonne schien, die Luft roch gut (nach "Vögeln" [Mira]) und es war einfach eine Grundstimmung in der Luft, die Frühling angekündigt hat...

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!
Eduard Mörike (1804-1875)

Habs endlich geschafft, ne anständige topographische Deutschlandkarte aufs GPS zu laden und hab direkt mal die Geocaches in der Nähe draufgemacht und morgen geh ich mit Max vielleicht mal auf die Geocache-Jagd! Mit richtigem Equipment!

Kennt ihr den Film "The Game - Das Geschenk seines Lebens", mit Michael Douglas ??? Verdammt guter Film, wirklich! Will den unbedingt mal wieder sehen...

So viel mal gerade von meiner Seite, bloß dass ihr wisst, dass es mir noch gut geht. Auf bald!

Mo

13Feb/091

Alles was mal war

Ich hab gestern Nacht im Auto "Alles was mal war" von den Toten Hosen hören müssen. Also nix gegen die Hosen, wirklich nich, das Lied hat mir einfach nur nich in den Kram gepasst. Weil es is melancholisch. Also mich machts melancholisch wenn ichs höre. Im Auto hab ichs ja bloß so nebenbei gehört, war ja müde und pipapo. Aber ich hab mir dabei schon direkt gedacht, dass ich mich ja kenne, und genau weiß, obwohl das Lied mich eher in ne negative Stimmung bringt und ich darauf ja keine Lust hab, und das Lied auch einfach vom Inhalt her nich passt, wusste ich genau, dass ich es mir trotzdem nochmal anhören würde - selbst, aktiv und bewusst. Und das wird auch nich es letzte Mal gewesen sein. Bestimmt werd ich mir auch das Album besorgen. Und bestimmt kommt dann eine Hosen-hör-Phase. Ich kenn mich doch.

Das is ja ok. Sich selbst zu kennen, hört sich gar net so schlecht an, ne?

Aber das schlimme ist, dass ich doch vorher wusste, dass ich das Lied hören werde und dadurch dann melancholisch werden werde. Und dass ich das prinzipiell dann ja auch sein lassen könnte. Aber nur prinzipiell. In der Praxis funktioniert das einfach nicht. Obwohl ich vorher genau weiß, was ich machen werde, bin ich einfach nicht stark genug, mich selbst daran zu hindern, wenn ichs eigentlich nicht will. Ich kann nur tatenlos zusehen/zuhören wie ich dann Dinge tue, von denen ich weiß, dass ich sie besser nicht tun würde.

Und das ist immer so... Wenn ich schlecht drauf bin verliere ich teilweise meine Selbstkontrolle und dadurch wirds dann nur noch schlimmer!!!

Aaaah.

Und das sind dann die Momente in denen ich mich absolut nicht selbst leiden kann... Und wie man sich vorstellen kann sind die Momente schrecklich! Zum Kotzen is das. So wie Mittwoch Abend. Aber so leids mir tut, so sehr ich mich dann auch selbst hasse, ich kann nichts dagegen machen, nix dran ändern...

Geht euch das auch manchmal so, oder hab ich da ein spezifisches Problem?


Die Toten Hosen - Alles was war

Es ist nicht einfach sich plötzlich wieder zu sehn
Es schleudert unsre Zeit mit voller Wucht zurück
Und als ob wir es nicht besser wüssten
Spielen wir die Vermissten und fallen über uns her
Ein Moment voller Hoffnung, ein Moment voller Glück
In dem wir nicht an gestern denken und was morgen vielleicht ist
Denn dann würde es wieder wehtun, es wär nicht das erste Mal
Wir versprechen uns nie wieder und glauben selbst nicht dran

Vielen Dank für alles was mal war
Für jeden guten Tag
Nun sagen wir "Wie war dein Leben ohne mich?"
Vielen Dank
Für alles was mal war

In unsren Köpfen drehn sich Gedankenspiele
Was wär gewesen wenn, wo würden wir heut stehen
Wir denken an unsre alten Ziele
Und suchen nach dem Fehler in unserem System
Warst du nach uns einsam oder fühltest du dich frei
Und was hast du gemacht in all der Zwischenzeit
Es ist nicht leicht das einzusehn
Doch wahrscheinlich war es so
Was wir uns geben konnten
War damals nicht genug

Vielen Dank für alles was mal war
Für jeden guten Tag
Nun sagen wir "Wie war dein Leben ohne mich?"
Vielen Dank für alles was mal war
Falls dus vergessen hast das ist nicht schlimm
Ich erinner mich für dich
An alles was mal war

Am meisten lieben wir die Dinge, die wir nicht haben können
Wir sollten lernen zu verzichten
Doch wir kriegen das nicht hin
Wir rufen "Lebewohl", winken uns noch einmal zu
Dann drehn wir uns um und laufen dabei los

Vielen Dank für alles was mal war
Für jeden guten Tag
Nun sagen wir "Wie war dein Leben ohne mich?"
Vielen Dank für alles was mal war
Falls dus vergessen hast das ist nicht schlimm
Ich erinner mich für dich

Vielen Dank
Für alles was mal war

5Feb/092

Öff Öff

Hallo Leute!

Wie ihr merkt, ist der letzte Blogeintrag schon wieder eine Zeitlang her. Tut mir leid ;-)

Gerade bin ich ein wenig krank. Und außerdem bin ich ja schon seit zwei Wochen müde...Liegt wohl dadran, dass ich recht spät heimkam, des öfteren... Aber das ist nicht schlimm, denn es hatte immer einen schönen Grund, dass ich spät heimkam ;-) .

Heute nachmittag fahre ich mit meinem Vater das Auto kaufen und ummelden! Das heißt, ab heute habe ich mein eigenes Auto!!! Tine meinte, es bräuchte einen Namen! Hat jemand eine Idee, wie ich den kleinen roten Flitzer nennen könnte?

Sobald ich wieder ausgeschlafen und gesund bin, gibts wieder einen neuen Eintrag. Vielleicht mit Fahrbericht vom Auto.

1Feb/092

Zukunfts-Gedanken

Meine Kinder sollen sich zu Hause wohl fühlen und kein Problem damit haben, Kumpels und Kumpelinen mitzubringen. Auch zum Übernachten.

Und wenn die Kinder alt genug sind, sollen sie kein Problem damit haben, den Freund oder die Freundin mitzubringen. Man muss das ja keine große Sache draus machen. Das ist vermutlich das was viele Eltern daraus machen. Aber wenn man als Eltern den Freund/die Freundin am Anfang wie ein normales Kumpelkind behandelt, macht man allen Beteiligten den Einstieg einfacher, denk ich.

Ich möchte in meinem Haus/meiner Wohnung so frühstücken können, wie ich aus dem Bett falle. In T-Shirt und Boxershorts. Und das sollen alle Gäste auch dürfen. Ich habe damit kein Problem, in Boxershorts vor mehr oder weniger Fremden zu sitzen, seien es meine Gäste oder die meiner Kinder. Man kanns ja schließlich auch übertreiben mit der Scham.

Außerdem will ich, mein Leben auf meine Kinder ausrichten. Nicht komplett, aber im Wesentlichen sind doch die Kinder das wichtigste, oder? Also ganz einfach, z.b. dass man beim Hausbau, daran denkt, dass die Kinder irgendwann älter sind und sich ein wenig abgrenzen wollen. Wenn sie dann ein eigenes Bad haben, so wie ich, unterstüzt das diesen Prozess, aber ich denke, es mildert ihn ein wenig ab, weil sich die Kinder in ihrem eigenen Zimmer/Bereich mehr abgrenzen können und das nicht außer Haus tun müssen.

Hach... Ich hoffe ich schaffe das, mein Leben später in etwa so zu gestalten wie ich mirs vorstelle...

29Jan/094

Ein Auto für mich?

Sooo, wie ja bestimmt viele von euch wissen, brauche ich ab demnächste ein Auto. Da suche ich schon länger mehr oder wenig lustlos hin und her und letztens hat der Jochen gesagt, dass er da was für mich hätte, ein Rentnerinnen-Auto.

Und zwar:
Ein Fiat Cinquecento 1.1 Sporting, EZ 05/1998 (also Baujahr 97 oder 98). Nur 26.000 km, also wirklich wenig für seine 11 Jahre, eine "Renterperle".
55 PS (40kW), 5 Gänge, mit Klappdach, Drehzahlmesser, Sportfahrwerk und Sportsitzen. Und das alles für nur 1.500 €.

Von der Seite

Von der Seite

Von vorne

Von vorne

Von rechts rein

Von rechts rein

Von links rein

Von links rein

Der Motorraum

Der Motorraum

Außen gibts natürlich ein paar Kratzer, aber nichts gravierendes, innen ist das Wägelchen wunderbar sauber und gepflegt.
Das auffälligste Manko meinerseits ist, dass es leider noch keine Servolenkung hat... Das bedeutet Kurbeln, Kurbeln, Kurbeln. Aber das gibt schließlich Muckis.

Versicherung würde mich etwa 450 € im Jahr, Steuer 81 € im Jahr kosten und eine grüne Feinstaubplakette darf es auch bekommen! Verbrauchen tut er bestimmt nicht unbedingt viel, dürfte sich so im Bereich um 6 l/100km bewegen, wie meine Recherchen ergeben haben.

Also liebe Blog-Leser, ich hab bis nächste Woche Zeit, mich zu entscheiden:

Soll ich, oder soll ich nicht???

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