Archiv nach Schlagworten: Ich

Lebens-Lauf

Hier an dieser Stelle jetzt mal eine kleine Kurz-Info über meine ab jetzt geplante Lebensgestaltung, für alle, die das interessiert:

Gestern habe ich endlich Geld gekriegt – BAföG und Kindergeld – sowie die passenden Bescheide dazu. Das ist gut, denn ab Montag miete ich in Mainz, im Studentenwohnheim Oberstadt (Am Rodelberg 55, 55131 Mainz) ein sog. Einzelappartment (Zimmer mit Küchenzeile und eigenem Bad) und das will ja auch irgendwie bezahlt sein.

Ich werde im März dann umziehen. Hab ja genug Zeit bis das Semester im April losgeht.
Nächste Woche fahre ich auf die CeBIT, mit Christian, Martin und Sebastian, da bin ich mal gespannt, wie das wird. Sollte man als Informatikstudent ja mal gesehen haben, die weltweit größte Messe für Informationstechnik.

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Ich bin nur ein halber Nerd – Was’n Glück!

Habe grade den Nerd-Test (entwickelt von der Uni Passau) gemacht:

Sie haben 10 von 20 Punkten.

Du bist der online-anhängige Jedermann. Facebook, StudiVZ und Twitter bespielst du mit dem iPhone, im Urlaub musst du regelmäßig Mails und Facebook checken, denn du gehörst zur digitalen Boheme.

Ein richtiger Nerd bist du dabei aber nicht. Deine Jeans ist eng, dein T-Shirt ist ironisch, und die Sonnenbrille und die Musik auf deinem iPod sind von erlesenem Geschmack. Die Jahresend-Charts der “Intro” kannst du treffsicher vorhersagen, und in deinem Blog weist du auf abgedrehte japanische Filme hin, auf die du in amerikanischen Blogs hingewiesen wurdest. Immer im Netz, schon – aber Technik und Computer sind dir vor allem Accessoires.

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Die alte Frau auf dem Markt

Ich will euch eine Beobachtung erzählen, die ich gerade gemacht habe:

In Bad Sobernheim ist jeden Donnerstag Wochenmarkt auf dem Marktplatz.
Und seit ich denken kann (:-D) hat dort eine ältere Frau einen Gemüsestand.

Diese Frau ist ein richtiger Oma-Typ. Fast schon Richtung Mrs. Doubtfire! Geblümtes Kleid, oder Rock, Strickpulli, weiße Schürze und graue Haare und überhaupt und sowieso, so wie die Omas in den Kinderbüchern.

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Überangebot

Man sagt ja gerne gesellschaftskritisch, dass unsere moderne Konsumgesellschaft in der westlichen Welt durch ein generelles Überangebot an allem gekennzeichnet ist.

Und damit hat man wohl recht.

Mich überfordert das… Hab ich eben im Real gemerkt.

Ich war einkaufen, für die paar Tage, wo ich Herr im Haus bin (das bringt mir natürlich jedes Mal die Assoziation, dass das bald, wenn ich eine eigene Wohnung oder so habe, immer so sein wird, und diese Vorstellung finde ich natürlich cool), und jedes mal denke ich mir, dass ich ja jetzt sehr schön kochen könnte, kreative Gericht, mit viel frischem Gemüse, Fleisch, und allem PiPaPo… Und ich weiß, dass ich das auch könnte (ich will jetzt damit nicht überheblich wirken oder angeben, weil darum gehts schließlich nicht), aber es scheitert dann daran, dass ich dann im Real stehe, zwischen diesen unheimlich vielen Regalen mit den unheimlich vielen Sachen drin. Weil dann kann ich mich nicht entscheiden und dann ist alle Kreativität – schwups – vorbei! Dann kommen mir keine coolen Rezeptideen mehr, die ich zusammenbasteln könnte, ohne ein Rezept zu haben, sondern dann springen meine Gedanken von Zutat zu Zutat, und was man damit alles machen könnte, aber daraus wird einfach aufgrund der schieren Menge nix, dass das vereinen würde. Und das trübt mir dann ein wenig mein Zukunftsbild, weil ich weiß, wenn ich dann ausgezogen bin und tun und lassen kann, was ich will, wäre ich einfach unfähig, alles zu tun, was ich theoretisch könnte, und das macht mich traurig. (Denn ich bin nunmal gierig, und würde gern ALLES machen…)

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Konzentrationshilfe

Ich sitze grade bei Tine, surfe rum, lese einen hochwissenschaftlichen Text über eine Studie zur Jugendverbandsarbeit und stelle dabei fest, dass ich mich hier, in fremder Umgebung, während Tine am rumbügeln ist, viel besser auf das konzentrieren kann, was ich am PC tun will, als wenn ich alleine zu Hause säße. Also auf das Lesen, aufs Bloggen, aufs surfen, auf wasauchimmer. Tine sagt, dass ihr das beim Lernen fürs mündliche Abitur, als sie bei mir war, auch so gegangen ist.

Dazu passt, dass ich mich besser hinlegen und nichts tun kann, wenn ich nicht alleine bin, sondern wenn andere Leute im Raum sind, rumwuseln und irgendwas machen (vielleicht nicht grade Staubsaugen)…

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Übersprungshandlungen

Meine Beobachtung:
Um uns vor dem Lernen fürs mündliche Abitur zu drücken, tun wir alles nur Erdenkliche, was nichts damit zu tun hat. Überwiegend Hausarbeit. Ich hab letzte Woche die Küche geputzt, unten gesaugt, mein Bad sauber gemacht, etc. Marie hatte auch schon Lust, sauber zu machen. Und sogar Lukas (!) hat letzte Woche sein ZImemr aufgeräumt und gesaugt und (!) er hält es in dem Zustand – noch!

Das ist dann wohl die klassische Übersprungshandlung, wie wir sie aus der Verhaltenslehre kennen. Man steht im Konflikt zwischen dem Lernen und dem Nichtstun. Und dann tut man etwas, das mit beidem gar nichts zu tun hat.

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Kaugummiblasen

Ich kann keine Kaugummiblasen machen!

Habe ich nie gelernt. Konnte ich auch nicht – meine Mutter hielt “den Zuckerbapp” für eindeutig ungesund und deshalb durfte ich nie Kaugummi besitzen, kaufen, geschweige denn kauen. Folglich fehlte mir auch ganz einfach das Material zum Üben. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass ich auch nie wirklich Lust entwickelt habe, es zu lernen.

Jetzt hat Tine mir HubbaBubba mitgebracht, mir erklärt wie es geht und nach stundenlangem Üben habe ich bei 2 von 50 Versuchen eine Blase geschafft…

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Meine Meinung zum Amoklauf [Updated]

Wie ja inzwischen bekannt sein dürfte, hat Tim K., der Amokläufer von Winnenden seine Tat vorher nicht im Internet angekündigt! Es handelt sich dabei um einen Fake-Screenshot, der von einem Düsseldorfer erstellt wurde, den Nils im IRC interviewt hat. (Das ist Journalismus! Danke Nils!) Durchaus Lesenswert!

Update: Über Tim erreichte mich grade ein interessanter/lustiger/trauriger Blogeintrag von Hanno Zulla aus Hamburg: Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten. Besonders lesenswert ist der (einzige) Kommentar und die Links darin. Weiterlesen »

Tagsüberschlaf

Also, wenn ich tagsüber, d.h. wenn es draußen hell ist, bzw. ich schon einmal wach war, nochmal schlafe, dann bin ich unheimlich schlecht gelaunt, wenn ich wach werde. Wenn ich also mal früh aufgestanden bin, weil Tine früh weg muss, oder hundemüde bin und nachmittags ein wenig schlafen will, weil abends Party ist, dann hab ich ein Problem! Ich habs immer wieder versucht, aber es ist einfach jedes Mal so.

Grade dope ich mich mit Kaffee, das scheint zu funktionieren… Was ein Glück!

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Böse Musik

Jeder verbindet mit Musik Erinnerungen. Oder?

Die meisten dieser Erinnerungen machen mich traurig, wenn ich Musik höre, die ich in einer bestimmten “Phase” mal intensiver gehört habe. Entweder weil es wirklich damals etwas trauriges war, oder (und das kommt wohl häufiger vor) weil es damals schön war und jetzt nicht mehr so ist. Das heißt ja nicht, dass jetzt nichts mehr schönes wäre, aber ich werde jedes Mal sentimental und ein wenig (mehr) traurig, wenn ich mich gewollt oder ungewollt durch Musik an Dinge erinnere.

Vor drei Wochen am Konfiwochenende hab ich mit meinem iPod Musik gehört. Und dabei habe ich emotional mehr oder weniger vier Jahre meines Lebens abgeklappert. Und so viel gefühlsstarke Erinnerungen auf einmal, das haut schon rein…

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Zwischenruf

Hallo Leute! Tut mir leid euch enttäuschen zu müssen, aber es gibt keinen informativen Blogeintrag, glaube ich.

Ich hab einfach in letzter Zeit wenig Zeit. Das ändert sich dann bestimmt wieder, wenn keine Schule mehr is. Da werden wir eh alle sentimental und machen usn Gedanken über unsre Zukunft da kommen mir bestimmt wieder ein paar philosophische Ideen.

An Fasching war ich Fuchs! So wie viele andere Kirschrother. Und wir haben auf dem Umzug das ausgeschenkt wovon wir reichlich haben, nämlich Wein.

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Alles was mal war

Ich hab gestern Nacht im Auto “Alles was mal war” von den Toten Hosen hören müssen. Also nix gegen die Hosen, wirklich nich, das Lied hat mir einfach nur nich in den Kram gepasst. Weil es is melancholisch. Also mich machts melancholisch wenn ichs höre. Im Auto hab ichs ja bloß so nebenbei gehört, war ja müde und pipapo. Aber ich hab mir dabei schon direkt gedacht, dass ich mich ja kenne, und genau weiß, obwohl das Lied mich eher in ne negative Stimmung bringt und ich darauf ja keine Lust hab, und das Lied auch einfach vom Inhalt her nich passt, wusste ich genau, dass ich es mir trotzdem nochmal anhören würde – selbst, aktiv und bewusst. Und das wird auch nich es letzte Mal gewesen sein. Bestimmt werd ich mir auch das Album besorgen. Und bestimmt kommt dann eine Hosen-hör-Phase. Ich kenn mich doch.

Das is ja ok. Sich selbst zu kennen, hört sich gar net so schlecht an, ne?

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Öff Öff

Hallo Leute!

Wie ihr merkt, ist der letzte Blogeintrag schon wieder eine Zeitlang her. Tut mir leid ;-)

Gerade bin ich ein wenig krank. Und außerdem bin ich ja schon seit zwei Wochen müde…Liegt wohl dadran, dass ich recht spät heimkam, des öfteren… Aber das ist nicht schlimm, denn es hatte immer einen schönen Grund, dass ich spät heimkam ;-) .

Heute nachmittag fahre ich mit meinem Vater das Auto kaufen und ummelden! Das heißt, ab heute habe ich mein eigenes Auto!!! Tine meinte, es bräuchte einen Namen! Hat jemand eine Idee, wie ich den kleinen roten Flitzer nennen könnte?

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Zukunfts-Gedanken

Meine Kinder sollen sich zu Hause wohl fühlen und kein Problem damit haben, Kumpels und Kumpelinen mitzubringen. Auch zum Übernachten.

Und wenn die Kinder alt genug sind, sollen sie kein Problem damit haben, den Freund oder die Freundin mitzubringen. Man muss das ja keine große Sache draus machen. Das ist vermutlich das was viele Eltern daraus machen. Aber wenn man als Eltern den Freund/die Freundin am Anfang wie ein normales Kumpelkind behandelt, macht man allen Beteiligten den Einstieg einfacher, denk ich.

Ich möchte in meinem Haus/meiner Wohnung so frühstücken können, wie ich aus dem Bett falle. In T-Shirt und Boxershorts. Und das sollen alle Gäste auch dürfen. Ich habe damit kein Problem, in Boxershorts vor mehr oder weniger Fremden zu sitzen, seien es meine Gäste oder die meiner Kinder. Man kanns ja schließlich auch übertreiben mit der Scham.

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Ein Auto für mich?

Sooo, wie ja bestimmt viele von euch wissen, brauche ich ab demnächste ein Auto. Da suche ich schon länger mehr oder wenig lustlos hin und her und letztens hat der Jochen gesagt, dass er da was für mich hätte, ein Rentnerinnen-Auto.

Und zwar:
Ein Fiat Cinquecento 1.1 Sporting, EZ 05/1998 (also Baujahr 97 oder 98). Nur 26.000 km, also wirklich wenig für seine 11 Jahre, eine “Renterperle”.
55 PS (40kW), 5 Gänge, mit Klappdach, Drehzahlmesser, Sportfahrwerk und Sportsitzen. Und das alles für nur 1.500 €.

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