Archiv nach Schlagworten: Haare

Drei Flaschen Cola

29.07.2008

Drinnen

Wie ein Engel stand sie am Tisch, die Arme aufgestützt über ein Buch gebeugt. Als er an der Tür vorbeiging und sah, dass sie ganz alleine dort stand, spürte er ein Gefühl im Herzen, das ihm die Luft wegnahm, denn er wusste, Momente wie dieser, in denen er sie alleine treffen konnte, waren selten. Wer weiß wann der nächste kommen würde. Er blieb stehen und beobachtete sie. Ihr helles blondes Haar erleuchtete den Raum. Sie kam ihm vor, wie eine leuchtende Kerze in einem dunklen Raum in der Abenddämmerung.

Sie hatte ihn nicht gehört, so vertieft war sie in das Buch, das auf dem Tisch lag. Er trat leise in den Raum und kam ihr näher. Als er fast bei ihr war, sah er dass ihre Haare noch ein wenig nass waren. Und dann konnte er ihren Duft riechen. Sie roch so wunderbar, die Mischung aus Shampoo, Duschgel und ihrem Parfüm waren für ihn das allerhöchste der Gerüche. Nun stand er hinter ihr und wusste nicht was er tun sollte. Sollte er etwas sagen? Sie hatte ihn anscheinend noch nicht bemerkt. Sollte er sie berühren? Durfte er das? Aber wie? Und wo? Sie massieren? Ihre zierlichen Schultern lagen direkt vor ihm. Sie mit dem Arm umgreifen und zärtlich zu sich ziehen? Seine Hand auf ihre legen? Er wusste nicht, was nun kommen würde. Er ließ sich einfach von seinem Herzen leiten und schaltete sein Gehirn ab.

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Liebe und Zärtlichkeit

05.02.2007

Dicht nebeneinander lagen sie im Bett. In der Stille hörte er ihre regelmäßigen, tiefen Atemzüge. Ihre Körper berührten sich so, dass er sogar das leichte Heben und Senken ihrer Brust spüren konnte. Ihre weichen, blonden Haare kitzelten an seinem Ohr und ihre Hand war auf seine Hüfte gerutscht. Sein eigener Arm versank zwischen den beiden Körpern. Er schmerzte. Vorsichtig erhob er ihn aus ihrer Mitte und dabei wurde ihm schlagartig bewusst, dass dadurch nichts mehr zwischen ihnen war. Ihre Körper waren sich so nah, wie sie nur sein konnten. Unendlich nah.

Langsam und vorsichtig wandte sich ihr zu und legte sich auf die Seite. Ihr Körper rutschte direkt nach, als zwischen ihnen eine kleine Lücke entstanden war. Sie schmiegte ihren Kopf in die Kuhle, die sein Arm bildete. Jetzt kitzelten ihre Haare an seiner Nase. Sanft strich er sie ihr beiseite; klemmte sie hinter ihr Ohr. Dabei streichelte er mit seinen Fingern kurz ihre Wange und spürte die weiche Haut. Seine Hand hatte immer noch keinen neuen Platz gefunden, also legte er sie auf ihren Bauch. Zuerst nur ganz leicht, so dass er gerade ihr Top an den Fingerspitzen fühlte, dann ließ er sachte locker und sie lag mitten auf ihrem flachen Bauch. Plötzlich merkte er, wie sich ihr Bauch mit einem tiefen Atemzug anspannte, und wollte seine Hand schnell wieder heben, doch sie entspannte ihren Bauch wieder und ihr Atem ging wieder in den gleichmäßigen Zügen, die jedes Mal den Bauch ganz leicht hoben und senkten.

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