Archiv nach Schlagworten: Gedankenmatsch

Quo vadis???

tine meinte die Woche noch zu mir, ich solle doch mal wieder philosophisch bloggen… Recht hat sie… Macht ja auch mehr Spaß und hat manchmal auch einen Wert für meine Leser…
Doch wie das so ist, das kann man nicht einfach so, wenn mans will oder muss, sondern nur wenn man auch die passenden Gedanken dazu hat…
Da sprang Sebastian in die Bresche und hat mir Anlass zu mehr oder weniger intensiver Melancholie gegeben: Nämlich einen SchulSPIEGEL-Artikel über ein Buch über UNS, über Abiturienten in der harten Zeit des Umbruchs (lesenswert, alle 4 Seiten).

Das Motto ist: “Sie wissen, dass es nicht leichter wird, aber auch nicht so schlimm, dass man nicht einen lässigen Spruch drüber machen könnte.”

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Meine Meinung zum Amoklauf [Updated]

Wie ja inzwischen bekannt sein dürfte, hat Tim K., der Amokläufer von Winnenden seine Tat vorher nicht im Internet angekündigt! Es handelt sich dabei um einen Fake-Screenshot, der von einem Düsseldorfer erstellt wurde, den Nils im IRC interviewt hat. (Das ist Journalismus! Danke Nils!) Durchaus Lesenswert!

Update: Über Tim erreichte mich grade ein interessanter/lustiger/trauriger Blogeintrag von Hanno Zulla aus Hamburg: Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten. Besonders lesenswert ist der (einzige) Kommentar und die Links darin. Weiterlesen »

Böse Musik

Jeder verbindet mit Musik Erinnerungen. Oder?

Die meisten dieser Erinnerungen machen mich traurig, wenn ich Musik höre, die ich in einer bestimmten “Phase” mal intensiver gehört habe. Entweder weil es wirklich damals etwas trauriges war, oder (und das kommt wohl häufiger vor) weil es damals schön war und jetzt nicht mehr so ist. Das heißt ja nicht, dass jetzt nichts mehr schönes wäre, aber ich werde jedes Mal sentimental und ein wenig (mehr) traurig, wenn ich mich gewollt oder ungewollt durch Musik an Dinge erinnere.

Vor drei Wochen am Konfiwochenende hab ich mit meinem iPod Musik gehört. Und dabei habe ich emotional mehr oder weniger vier Jahre meines Lebens abgeklappert. Und so viel gefühlsstarke Erinnerungen auf einmal, das haut schon rein…

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Zukunfts-Gedanken

Meine Kinder sollen sich zu Hause wohl fühlen und kein Problem damit haben, Kumpels und Kumpelinen mitzubringen. Auch zum Übernachten.

Und wenn die Kinder alt genug sind, sollen sie kein Problem damit haben, den Freund oder die Freundin mitzubringen. Man muss das ja keine große Sache draus machen. Das ist vermutlich das was viele Eltern daraus machen. Aber wenn man als Eltern den Freund/die Freundin am Anfang wie ein normales Kumpelkind behandelt, macht man allen Beteiligten den Einstieg einfacher, denk ich.

Ich möchte in meinem Haus/meiner Wohnung so frühstücken können, wie ich aus dem Bett falle. In T-Shirt und Boxershorts. Und das sollen alle Gäste auch dürfen. Ich habe damit kein Problem, in Boxershorts vor mehr oder weniger Fremden zu sitzen, seien es meine Gäste oder die meiner Kinder. Man kanns ja schließlich auch übertreiben mit der Scham.

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Neugierde

Also, ich will manchmal unbedingt etwas wissen. Meistens etwas das mit Personen zu tun hat, also über Jemanden, von Jemandem. Ich möchte es unbedingt erfahren, jemanden danach ausquetschen, etc…

Und dann, wenn ich es erfahren habe, muss ich meistens feststellen, dass es etwas ist, dass mich traurig macht, deprimiert, oder wütend.
Und dann denke ich mir, dass ich das eigentlich hätte vorher wissen können.
Und dann hätte ich mich einfach ein wenig beherrschen müssen, weil meistens weiß ich ja wirklich auch vorher, dass die Antwort nicht unbedingt eine sein wird, die mich glücklich macht.

Aber warum frage ich dann?

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Langeweile

Jetzt sitze ich schon seit zwei Stunden hier und langweile mich mehr oder weniger doll.

Mein Zimmer sieht aus als hätt ne Bombe eingeschlagen, ich hab noch kein Stück fürs Abi gemacht, meine Schulsachen liegen noch da wie ich sie hingeknallt hab als ich Freitags aus der Schule kam, da sind haufenweise Bücher zu lesen. Ich langweile mich ja nicht, weil ich nichts zu tun hätte… Ich hab nur einfach keine Lust dazu, irgendwas zu machen.

Und das nervt mich. Macht mich unzufrieden und angepisst.

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Die Einfachkeit des Seins

Ich war eben beim Jahresabschluss der Freiwilligen Feuerwehr Kirschroth! Und als wir dann nachher beim Haxen-essen waren und als so erzählt wurde, stellte ich wieder mal fest, dass die ganzen älteren, trotz Arbeit und allem von wesentlich mehr Erlebnissen zu erzählen hatten als wir…

Natürlich haben die aufgrund ihres Alters schon einen enormen Vorsprung, aber aus ihren Erzählungen hört man auch immer heraus, dass sie in unserem Alter auch schon diverse “Dinger gedreht haben”, wo wir absolut nix gegen halten können.

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Verliebtsein

Verliebe ich mich in Leute, mit denen ich viel zu tun habe?

Oder habe ich viel mit Leuten zu tun, in die ich mich verliebt habe?

Und warum eigentlich immer in die falschen?

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Aufschiebetaktik

Manchmal, da hat man viele Dinge zu tun. Die haben sich angesammelt, über Wochen, Tage, Monate. Meistens sind es alles irgendwelche Aufgaben, die man in ein paar Minuten erledigt hätte, wenn man sich nur mal dazu aufrappeln könnte. Oder man kann sie (weil es inzwischen so viele geworden sind) intelligent aneinander reihen, so dass man mindestens die Hälfte davon am Stück in Windeseile erledigen könnte.
Und das weiß man! Und trotzdem macht mans nicht!

Obwohl man weiß, dass es eine kurze, schmerzlose Sache sein könnte, wenn man es denn mal tun würde, kann man sich einfach nicht dazu aufrappeln es einfach mal zu machen!

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Deprimierendes Fremderinnern

Ich frage: Bin ich merkwürdig, wenn mich die Erinnerungen anderer Leute deprimieren?

Ich meine das genauso wie ichs schreibe. Das geht los bei Urlaubserzählungen/-fotos. Hör/Guck ich mir nicht gerne an… Oder auch allgemein bei Fotos von anderen Leuten, die bei anderen Gelegenheiten andere Dinge gemacht haben. Oder Erzählungen von anderen Leuten, die mit anderen Leuten andere Dinge gemacht haben.
Meistens deprimiert mich das. Macht mich traurig. Hinterlässt ein Gefühl von Leere, von nicht-dabei-gewesen-sein. Und das sogar bei Leuten, die ich gar nicht kenne, mit denen ich gar nichts zu tun habe!!!

Ich fürchte, die genaue psychologische Analyse läuft einfach auf puren Neid heraus. Neid auf alles und immer, wenn ich nicht dabei war…
Ja, ich weiß, dass das nicht unbedingt gut ist, sondern eher destruktiv, aber was soll ich denn machen? Außer es für mich behalten…

Silvester

Mannomann!
Es kann so schwierig sein, Silvester zu planen…

Weil man muss ja schließlich genaustens beachten, wer wen lieber mag, und wer wen nicht.
Eigentlich müsste man mithilfe eines sündhaft teuren Computerprogramms eine Freundeskreisschnittmengenmatrix (Wie die Kursschnittmengenmatrix in der Schule) erstellen, am besten noch mit Online-Interface in der jeder nochmal genau seine persönlichen Feier-Vorlieben eintragen kann, und die dann die größtmöglichste Schnittmenge aus diesen Leuten berechnet, die dann zusammen Silvester feiern.

Die gewohnt ironische Konsequenz des Lebens wäre natürlich dass dabei die Planer des Ganzen selbst aus dem Raster rausfallen und bei ihrer Party nicht mitfeiern dürfen…

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Extemporale

Manche Leute, in Deutschland, nennen unangekündigte Tests (was übrigens meiner Meinung nach die neutralste, modernste und allgemeinste Beschreibung ist) ‘Extemporalen’ (was meiner Meinung nach die antiquitierteste, unverständlichste und verwirrendste Bezeichnung ist – umgangssprachlich übrigens ‘Ex’ genannt.).

Selbstverständlich gibt es auch noch dutzende andere (dubios unästhetische) Namen dafür.
HÜ (Hausaufgabenüberprüfung), wie hier, in einem Teil RLPs.
KK (Kurzkontrolle), in Teilen Sachsen-Anhalts.
LK (Leistungskontrolle oder Lernzielkontrolle).
Stegreifaufgabe, in Bayern.
Kurzüberprüfung,
Kurzarbeit.

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Mein SMS-Verhalten

Ich stellte grade fest:
Ich schreibe lieber SMS, während ich zu Hause an meinem Schreibtisch sitze, oder mal wenn ich mich in der Schule langweile, aber weitaus weniger häufig wenn ich irgendwo anders bin. Also z.B. auf ner Party oder irgendwo zu Besuch!

Wodran liegt das wohl?

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Niveau ist keine Handcreme…

Liegt das Problem der mangelnden Partyfähigkeit vielleicht am Niveau?

Liegt es vielleicht daran, dass es so scheint, als könne man exzessiven Alkoholgenuss und gehobenes Niveau nicht miteinander verbinden??? Wenn das so ist, also dagegen möchte ich protestieren! Es ist ja wohl ein einfacher Fakt, dass viele große Denker durchaus dem Alkoholgenuß fröhnten… Goethe, der jeden Tag eine oder zwei Flaschen Wein trank, eine ganze Generation von Dichtern die sich mit Absinth Inspiration zu holen suchten usw… Und ich, der hier bereits mit Finger-Koordinationsschwierigkeiten einen philosophischen Text verfasst.

Rotwein

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Rückzieher

Wer kennt es nicht, das Gefühl, etwas, das man gerade abgeschickt hat, zurückholen zu wollen! Also eine SMS, eine eMail, eine ICQ-Nachricht oder etwas das man gesagt hat…

Aber es geht nicht! Sobald man Enter gedrückt, auf Senden geklickt oder den Mund wieder zu gemacht hat, isses (r)aus.

Manchmal ist das gut… Denn es bewahrt uns davor, allzu vorsichtig und zurückhaltend zu sein und lässt uns was riskieren…

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