Momoblog "Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen." (A. Einstein)

18Jan/0911

“Profi”-Sport

Ich fürchte ich bin gerade in streitlustiger Stimmung, also muss das jetzt sein:

Wie ja eigentlich jeder weiß, habe ich mit Sport eher weniger am Hut. Und, was auch fast jeder, der mich kennt, weiß, was mir noch mehr auf den Senkel geht, ist der sogenannte "Profi"-Sport und dessen Fans. Gerade ist mal wieder eine Weltmeisterschaft. Handball. Prima.

Nun... Einerseits halte ich nix davon, Leuten Millionen an Geld zu zahlen, dafür dass sie das tun, was andere Leute in ihrer Freizeit als körperlichen Ausgleich tun. Beim Fußball ist es ja eine allgemein bekannte Tatsache, dass die sog. Profi-Fußballer in ihrem Kopf das Selbe haben wie in dem Ding gegen das sie immer treten. Luft. Das führt mich ja zu der Annahme, dass sich ganz einfach Sport und Wissen (ich möchte mal nicht so weit gehen und es Bildung nennen) in ihrer Ausprägung in einem Menschen gegenseitig ausschließen nicht beide von einem Menschen 100%-ig vertreten werden können, das geht schon einfach aus Zeitgründen nicht. Ein Profi-SportlerFußballer, der gleichzeitig in der Lage ist, anständige Deutsche Sätze zu bilden ist eine Ausnahme. Eine große. Was soll man denn davon bitte halten... Ich halte eh wenig von Leuten, die denken: "Wissen ist Macht - Nichts Wissen macht auch nichts" (Ich finde den Spruch zwar lustig, aber er ist keinesfalls mein Leitmotiv.).

Und andererseits gehen wir die Fans auf den Sack. Natürlich bedingt dadurch, dass ich aufgrund mangelnden Interesses das erstere schon nicht nachvollziehen kann. Die Fußball-WM 200(wannwardas?) war grausam für mich. Hupende Autos. Riesige Public-Viewing-Veranstaltungen. Überall Deutschlandfahnen. Und dann das heuchleriche Gelabere von wegen, dass die Deutschen wegen der WM ihr Nationalgefühl endlich zurück bekommen. Scheißdreck. Blöde Sprüche.
Mich nervt es, wenn ich Leute sehe, deren WKW-Avatar jetzt bis der Quatsch vorbei ist anders aussieht und deren Wohnort sich jetzt täglich ändert.

Was ist denn bitte so toll daran, anderen Leuten beim Sport machen zuzugucken??? Und wie man das zu einem integralen Bestandteil seines Lebens machen kann? Kann mir das mal jemand erklären? Ich fürchte nicht so, dass ich es akzeptieren würde. Ja, ich weiß.

Alles nur blöde Geldmacherei, so wie alles heuzutage.

Das zeigt wieder einmal, dass es uns (auf der Welt bzw. Deutschen) doch gar nicht so schlecht geht. Trotz Rezession und Terrorismus, wenn wir keine größeren Sorgen haben, als dass Deutschland die WM verlieren könnte, dann ist es kein Wunder wenn sich an den anderen Dingen nichts ändert.

Aber macht jemand einen hupenden Autokorso wegen der Wirtschaftskrise? Oder wegen politischer Fehlentscheidungen? Wer geht den bitteschön demonstrieren, heutzutage. Ist doch viel zu anstrengend und gefährlich. Mal eine Petition im Internet unterzeichnen, ja ok. Die Handvoll Leute die demonstrieren geht, wenn ihnen was nicht passt, die machens richtig.

Naja. Interessant wie ich mal wieder thematisch abgewichen bin.

So, jetzt beschimpft mich. Nennt mich ein intolerantes Arschloch. Vielleicht habt ihr ja recht. Aber ich steh dazu.

20Dez/083

Verliebtsein

Verliebe ich mich in Leute, mit denen ich viel zu tun habe?

Oder habe ich viel mit Leuten zu tun, in die ich mich verliebt habe?

Und warum eigentlich immer in die falschen?

20Dez/082

Deprimierendes Fremderinnern

Ich frage: Bin ich merkwürdig, wenn mich die Erinnerungen anderer Leute deprimieren?

Ich meine das genauso wie ichs schreibe. Das geht los bei Urlaubserzählungen/-fotos. Hör/Guck ich mir nicht gerne an... Oder auch allgemein bei Fotos von anderen Leuten, die bei anderen Gelegenheiten andere Dinge gemacht haben. Oder Erzählungen von anderen Leuten, die mit anderen Leuten andere Dinge gemacht haben.
Meistens deprimiert mich das. Macht mich traurig. Hinterlässt ein Gefühl von Leere, von nicht-dabei-gewesen-sein. Und das sogar bei Leuten, die ich gar nicht kenne, mit denen ich gar nichts zu tun habe!!!

Ich fürchte, die genaue psychologische Analyse läuft einfach auf puren Neid heraus. Neid auf alles und immer, wenn ich nicht dabei war...
Ja, ich weiß, dass das nicht unbedingt gut ist, sondern eher destruktiv, aber was soll ich denn machen? Außer es für mich behalten...

15Dez/087

Silvester

Mannomann!
Es kann so schwierig sein, Silvester zu planen...

Weil man muss ja schließlich genaustens beachten, wer wen lieber mag, und wer wen nicht.
Eigentlich müsste man mithilfe eines sündhaft teuren Computerprogramms eine Freundeskreisschnittmengenmatrix (Wie die Kursschnittmengenmatrix in der Schule) erstellen, am besten noch mit Online-Interface in der jeder nochmal genau seine persönlichen Feier-Vorlieben eintragen kann, und die dann die größtmöglichste Schnittmenge aus diesen Leuten berechnet, die dann zusammen Silvester feiern.

Die gewohnt ironische Konsequenz des Lebens wäre natürlich dass dabei die Planer des Ganzen selbst aus dem Raster rausfallen und bei ihrer Party nicht mitfeiern dürfen...

Aber mal im Ernst, wie kindisch ist es denn, so zickig gegenüber anderen Leuten zu sein, und so ein Geschiss zu machen. Ich mag auch manche Leute einfach weniger gut als andere und manche mag ich sogar entschieden gar nicht, aber solange ich nicht mit diesen alleine Silvester feiern muss, sondern diesen bloß in einem Raum mit diesen verbringe, geht mir das doch peripher am Arsch vorbei! Man muss doch nicht mit allen Leuten reden, bloß weil man auf einer Party ist...

Natürlich will keiner an Silvester den Beginn eines ausgewachsenen Cliquen-Kriegs erleben, aber dazu würde es ja nie im Leben kommen, da die betreffenden Personen, die am meisten zicken, dazu wiederum viel zu hintenrum sind und den Personen die sie nicht mögen vornerum tonnenweise Honig ums Maul schmieren und hinterm Rücken dann natürlich nicht Silvester feiern wollen, klar. Man kann ja nicht gegenseitig einfach übereinkommen dass man sich nicht mag, das geht ja nicht, klar. Wie rüde und unhöflich und ... ehrlich wäre es denn, wenn man einem Menschen einfach sagt, was man über ihn denkt, nein nein nein, das geht nicht....

Ich hab keine Lust mehr auf Silvester, ich hock mich mit ner Flasche Wodka in mein Zimmer und gucke Dinner for One in ner Dauerschleife, bis ich jede Minute des Films einmal im Original-Alkoholpegel des Kellners erlebt habe, Prost!

Sekt prickelt in Bauchnabel

7Dez/081

Mein SMS-Verhalten

Ich stellte grade fest:
Ich schreibe lieber SMS, während ich zu Hause an meinem Schreibtisch sitze, oder mal wenn ich mich in der Schule langweile, aber weitaus weniger häufig wenn ich irgendwo anders bin. Also z.B. auf ner Party oder irgendwo zu Besuch!

Wodran liegt das wohl?

Ich meine, an sich macht es wenig Sinn, weil wenn ich zu Hause sitze, könnte ich eigentlich auch eMailen, chatten oder anrufen. Aber nein, ich gebe dann offensichtlich manchmal lieber (mein) Geld aus. Merkwürdig. Und wenn ich unterwegs bin, da wo einem das Handy überhaupt etwas bringt, da benutze ich es nicht für die Zwecke für die es gut geeignet ist. Also, nicht generell nicht, aber häufig.
Man könnte es ja erklären, weil es ist ja unhöflich einfach so zu smsen, wenn man irgendwo zu Besuch ist, und auf einer Party ist immer so viel los, da finde ich nicht die nötige Ruhe, mich auf ne SMS zu konzentrieren. Und vielleicht habe ich dann "Angst", während ich mich mit Leuten befasse, die woanders sind, bei den Leuten die dann gerade da sind, auf der Party, etwas zu verpassen. Ich habe Verlustängste, vielleicht. Angst den Anschluss zu verlieren. Nur weil ich eine SMS schreibe... Merkwürdig!

Ich denke, das ist ein unsinnvolles Verhalten, ich sollte das zu ändern versuchen...

Oder hat jemand noch eine andere Theorie, warum das so sein könnte? Weil zu verstehen wie es zustande kommt, hilft sicher etwas dagegen zu tun...

6Dez/082

Niveau ist keine Handcreme…

Liegt das Problem der mangelnden Partyfähigkeit vielleicht am Niveau?

Liegt es vielleicht daran, dass es so scheint, als könne man exzessiven Alkoholgenuss und gehobenes Niveau nicht miteinander verbinden??? Wenn das so ist, also dagegen möchte ich protestieren! Es ist ja wohl ein einfacher Fakt, dass viele große Denker durchaus dem Alkoholgenuß fröhnten... Goethe, der jeden Tag eine oder zwei Flaschen Wein trank, eine ganze Generation von Dichtern die sich mit Absinth Inspiration zu holen suchten usw... Und ich, der hier bereits mit Finger-Koordinationsschwierigkeiten einen philosophischen Text verfasst.

Rotwein

Können wir uns nicht einfach mal gehen lassen, weil wir Angst haben, dabei unser Niveau zu verlieren? Bloß weil es so viele "negative Beispiele" gibt, von Leuten die betrunken rumgrölen, Schlägereien anfangen oder so...
Ich persönlich halte zum Beispiel das Trinken von Rotwein, einfach nur aufgrund der Art des Getränks, aus Gläsern für sehr stil- und niveauvoll, und dabei können sehr lustige Stimmungen erzeugen in denen Leute sehr lustige Ideen haben...

Natürlich trägt das Umfeld auch entschieden dazu bei... Man kann sich nur gehen lassen und sein abendliches Schicksal dem Alkohol überlassen, wenn man sich in guter Gesellschaft fühlt. Unter Freunden, unter Leuten, von denen man weiß, die helfen einem, falls man übertreibt, die machen sich nicht lustig, sondern mit. Und man will natürlich unter Leuten sein, mit denen einen etwas verbindet, mit denen man sich identifizieren kann, für das Sein in deren Anwesenheit man sich selbst rechtfertigen kann...

Aber wenn diese Vorraussetzungen erfüllt sind, dann sollte man doch die Freiheit besitzen, zu sagen: Ich trinke jetz Alkohol. Weil ich weiß, dass mir der veränderte Geisteszustand in dieser Situation eher Spaß als Leid bringen könnte.

Ich möchte jetzt auf keinen Fall eine Lobrede auf Alkohol halten! Es ist ja wohl klar, dass Alkohol durchaus als Droge und Suchtmittel gesehen werden kann, und dass man ihn auf jeden Fall in Maßen genießen soll! Und das Autofahren danach Tabu ist, logisch! Aber ich möchte ihn auch nicht verteufeln... In Maßen kann er durchaus jede Party, jedes Date und jede Situation aufpeppen, indem er die Denk- und Sichtweise verändert und einen auf neue Gedanken bringt, die Hemmschwelle senkt und einen gewisse Sorgen wenigstens temporär vergessen lässt...

Aber vielleicht liegt die ganze Tragik des Problems auch darin, dass es schwierig ist, glaubwürdig zu bleiben, wenn man im "Normalzustand" ein gewisses Niveau hält und dann auf Partys unter Alkohol einen dermaßen Niveauabsturz erleidet, dass das jedem Beobachter merkwürdig vorkommen muss, und darunter eben die Authentizität, die Glaubwürdigkeit, leidet...

Wie auch immer...
Ich halte mich diesbezüglich doch gerne an den alten Goethe... Wenn der trinken konnte wie ein Loch und trotzdem intelligent und kunstvoll schwafeln und schreiben konnte, warum sollten wir das nicht können?
In diesem Sinne: Prost!

25Nov/083

Die heutige Jugend…

Was ist nur los mit uns? Also mit der gerade erwachsen gewordenen Jugend...

Es ist gerade mal viertel vor sechs und ich könnte schon fast ins Bett gehen, von meinem geistigen Zustand her.

Gehört es wirklich zum Erwachsenwerden, dass man langweilig wird???

Warum kommt mich denn keiner mal spontan besuchen, wo doch so viele wissen dass ich alleine zu Hause bin?
Aber andererseits, würde ich das machen? Würde ich einfach unangemeldet bei jemandem reinschneien, nur wenn ich weiß, er ist alleine und langweilt sich? Wahrscheinlich auch nicht...
Und deshalb kann ichs natürlich von niemandem erwarten, oder? Aber ist das richtig so? Ist das Normal für unser Alter? Dürfen wir uns diese langweilige, spießige Bequemlichkeit erlauben, bloß weil wir "erwachsen" sein wollen?

Was geht uns dabei denn alles an Spaß flöten! Das wissen wir gar nicht mehr! Als Kinder und unbeschwerte Jugendliche war das doch auch alles kein Problem! Da hat man einfach gemacht wodrauf man Lust hatte, und sich nachher darüber Gedanken gemacht. Jetzt is man 18, für alles selbst verantwortlich, und nix geht mehr. Bei Parties muss/will die Hälfte heimfahren, darf nix trinken, kaum einer nimmt noch einfach n Schlafsack mit und pennt irgendwo, hauptsache pennen, und die andere Hälfte trinkt zwar, aber selten viel. Und selten hat man dabei den unbeschwert komischen Spaß, den man hatte als alles noch aufregend und Interessant war...

Ich glaube, die Zeit zwischen 16 und 18, das ist die schönste, dies bisher im Leben gab... Da musste man sich einfach noch nicht so viele Sorgen machen. Da wurde man noch von Mami oder Papi abgeholt, oder eben auch nicht, aber das war alles nicht schlimm. Man konnte noch die Nächte durchmachen und das Schlafen einfach auf irgendwann verlegen! Man konnte noch allerlei lustige Dinge machen, ohne dafür für außergewöhnlich kindisch oder verrückt gehalten zu werden! Und man konnte noch trinken, trinken, trinken... und musste es auch, von wegen Grenzen austesten...

Natürlich ist das normal, dass man, wenn man 18 wird und dann "auf eigenen Füßen steht" vernünftiger wird! Muss ja! Aber ich frage mich, ob das schon immer so extrem war? Oder ob, so wie bei vielem heutzutage, der Übergang einfach gewaltig verkürzt wird und man direkt aus noch nicht abgeschlossener Pubertät in das Erwachsensein geschmissen wird, sobald man 18 wird.

Oder nehme ich das alles einfach mal wieder zu intensiv war, weil ich gerade voll drin stecke, und es nicht objektiv beurteilen kann?

Jedenfalls, unabhängig davon... An alle die das Glück haben, noch in die 16-18-Jährigen-Phase zu kommen oder gerade drinstecken: Genießt sie, sie ist schneller vorbei als ihr denkt...

Und an alle, die es leider schon hinter sich haben: ... Mein Beileid... Was können wir nur dagegen machen???

24Nov/081

Freundschaft

Freundschaft...

Was ist Freundschaft?

Sicherlich eine vielfach erörterte philosophische Grundfrage...
Und natürlich hat auch jeder seine ureigene Meinung dazu.
Doch auch die hat sich ja im Laufe der Zeit entwickelt. Und geändert, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger...
Von den frühkindlichen "Du hast mir was von deinem Pausenbrot gegeben, jetzt bist du für immer mein bester Freund"-Freundschaften in der Grundschule über die "Wir können immer über alles reden"-Freundschaften zu den "Danke, dass du mir beim Kotzen den Kopf gehalten hast"-Freundschaften beim Abitur und beim Studium.
Und dann? Wie geht es weiter, wenn die furchtbar schwierige und verändernde Pubertätszeit vorbei ist??? Wenn man "erwachsen" ist? Was sind Freunde dann?

"Understand that friends come and go, but for the precious few you should hold on. Work hard to bridge the gaps in geography and lifestyle because the older you get, the more you need the people you knew when you were young." (Baz Luhrmann - Everybody's Free (To Wear Sunscreen))

Doch woher soll man wissen wer die "precious few" sind? Wann kann man das denn wissen? Oder weiß man es nie? Ändert sich das? Oder ist es am Ende grundverkehrt sich überhaupt darüber Gedanken zu machen? Soll man einfach alles geschehen lassen, in der (begründeten) Hoffnung, dass sich durch die Eigendynamik, die allem zugrunde liegt, am Ende alles irgendwie zum Guten wendet? In wie weit darf ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen?

Auch die Comdian Harmonists haben mal ihren Senf dazu abgegeben:

Ein Freund, ein guter Freund,
Das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund
Und wenn die ganze Welt zusammenfällt.
Drum sei doch nicht betrübt,
Wenn dich dein Schatz nicht mehr liebt.
Ein Freund, ein guter Freund,
Das ist das Schönste was es gibt.

Und woher kommt es dann, das man regelmäßig die Leute, die man als beste Freunde benennt, verliert? Soll das bedeuten, dass gute Freundschaft doch nicht so wichtig ist? Oder sucht sich der egoistisch denkende Mensch immer wieder die Leute als beste Freunde aus, die er gerade als Freunde braucht? Die seinen momentanten Bedürfnissen gerecht werden? Wenn zum Beispiel gerade die ganze Welt zusammenfällt, weil eine Liebschaft zu Ende ist...

Ist das nicht furchtbar egoistisch und gemein und ausnutzend dem anderen gegenüber? Natürlich. Aber macht es der andere nicht genauso?

"Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht."

Und wie ist das überhaupt mit dem "gegenseitigen Leistungsausgleich" in einer Freundschaft? Dem Abwägen der Freundschaft in Sachgütern, aufgewandter Zeit und gehabtem Spaß? Ist es vertretbar, Freundschaften danach zu bewerten und zu staffeln?

Oder ist es vielleicht gerade DAS Kennzeichen von wahrer, echter Freundschaft dass sie sich um all dies keine Gedanken machen muss?
Das man sich nach einem halben Jahr Funkstille auf einmal trifft, und sich stundenlang über alles unterhalten kann, wie als hätte man nie den Kontakt verloren. Ist das das wichtigste?

Es fällt mir schwer, so einen Text zusammenhängend zu schreiben und beim Thema zu bleiben... In meinem Kopf schaukeln sich die Gedankenfetzen regelmäßig vom Stöckchen zum Steinchen hoch und bleiben nie stehen, sondern suchen immer die Verbindungen zu anderen Dingen! Und finden sie... Doch dann geht es direkt weiter, wieder zum nächsten Ankerpunkt der Gedanken. Von Freundschaft zu Liebe, zurück zu Freundschaft, zur Familie, zur Gesellschaft, zum Individuum, zur Psychologie, zur Erziehung (wieder Familie), zur Evolution, und so weiter und sofort. Und zu jeder einzelnen Gedankenstation könnte man ausführlichst alles mögliche schreiben... Wenn man denn da stehen bleiben könnte. Wenn ich mich auf einen Punkt konzentrieren könnte, ohne wieder direkt über das große Ganze nachzudenken, über die Verbindungen und Auswirkungen die es zwischen allem und jedem gibt.

Eigentlich wollte ich allgemein etwas über Freundschaften sagen... Aber mir scheint es ist ein großer Klecks Gedankenfetzen geworden... Schade.

Falls mir irgendwann klipp und klar einfällt, was genau wahre Freundschaft für mich ausmacht, werde ich versuchen es mitzuteilen... So lange werde ich diesen Gedankenmatsch in mir herumtragen, vielleicht entwickelt sich ja ursuppenmäßig etwas Interessantes daraus!

So long...
Mo

   
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