Archiv nach Schlagworten: Freunde

“Profi”-Sport

Ich fürchte ich bin gerade in streitlustiger Stimmung, also muss das jetzt sein:

Wie ja eigentlich jeder weiß, habe ich mit Sport eher weniger am Hut. Und, was auch fast jeder, der mich kennt, weiß, was mir noch mehr auf den Senkel geht, ist der sogenannte “Profi”-Sport und dessen Fans. Gerade ist mal wieder eine Weltmeisterschaft. Handball. Prima.

Nun… Einerseits halte ich nix davon, Leuten Millionen an Geld zu zahlen, dafür dass sie das tun, was andere Leute in ihrer Freizeit als körperlichen Ausgleich tun. Beim Fußball ist es ja eine allgemein bekannte Tatsache, dass die sog. Profi-Fußballer in ihrem Kopf das Selbe haben wie in dem Ding gegen das sie immer treten. Luft. Das führt mich ja zu der Annahme, dass sich ganz einfach Sport und Wissen (ich möchte mal nicht so weit gehen und es Bildung nennen) in ihrer Ausprägung in einem Menschen gegenseitig ausschließen nicht beide von einem Menschen 100%-ig vertreten werden können, das geht schon einfach aus Zeitgründen nicht. Ein Profi-SportlerFußballer, der gleichzeitig in der Lage ist, anständige Deutsche Sätze zu bilden ist eine Ausnahme. Eine große. Was soll man denn davon bitte halten… Ich halte eh wenig von Leuten, die denken: “Wissen ist Macht – Nichts Wissen macht auch nichts” (Ich finde den Spruch zwar lustig, aber er ist keinesfalls mein Leitmotiv.).

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Verliebtsein

Verliebe ich mich in Leute, mit denen ich viel zu tun habe?

Oder habe ich viel mit Leuten zu tun, in die ich mich verliebt habe?

Und warum eigentlich immer in die falschen?

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Deprimierendes Fremderinnern

Ich frage: Bin ich merkwürdig, wenn mich die Erinnerungen anderer Leute deprimieren?

Ich meine das genauso wie ichs schreibe. Das geht los bei Urlaubserzählungen/-fotos. Hör/Guck ich mir nicht gerne an… Oder auch allgemein bei Fotos von anderen Leuten, die bei anderen Gelegenheiten andere Dinge gemacht haben. Oder Erzählungen von anderen Leuten, die mit anderen Leuten andere Dinge gemacht haben.
Meistens deprimiert mich das. Macht mich traurig. Hinterlässt ein Gefühl von Leere, von nicht-dabei-gewesen-sein. Und das sogar bei Leuten, die ich gar nicht kenne, mit denen ich gar nichts zu tun habe!!!

Ich fürchte, die genaue psychologische Analyse läuft einfach auf puren Neid heraus. Neid auf alles und immer, wenn ich nicht dabei war…
Ja, ich weiß, dass das nicht unbedingt gut ist, sondern eher destruktiv, aber was soll ich denn machen? Außer es für mich behalten…

Silvester

Mannomann!
Es kann so schwierig sein, Silvester zu planen…

Weil man muss ja schließlich genaustens beachten, wer wen lieber mag, und wer wen nicht.
Eigentlich müsste man mithilfe eines sündhaft teuren Computerprogramms eine Freundeskreisschnittmengenmatrix (Wie die Kursschnittmengenmatrix in der Schule) erstellen, am besten noch mit Online-Interface in der jeder nochmal genau seine persönlichen Feier-Vorlieben eintragen kann, und die dann die größtmöglichste Schnittmenge aus diesen Leuten berechnet, die dann zusammen Silvester feiern.

Die gewohnt ironische Konsequenz des Lebens wäre natürlich dass dabei die Planer des Ganzen selbst aus dem Raster rausfallen und bei ihrer Party nicht mitfeiern dürfen…

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Mein SMS-Verhalten

Ich stellte grade fest:
Ich schreibe lieber SMS, während ich zu Hause an meinem Schreibtisch sitze, oder mal wenn ich mich in der Schule langweile, aber weitaus weniger häufig wenn ich irgendwo anders bin. Also z.B. auf ner Party oder irgendwo zu Besuch!

Wodran liegt das wohl?

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Niveau ist keine Handcreme…

Liegt das Problem der mangelnden Partyfähigkeit vielleicht am Niveau?

Liegt es vielleicht daran, dass es so scheint, als könne man exzessiven Alkoholgenuss und gehobenes Niveau nicht miteinander verbinden??? Wenn das so ist, also dagegen möchte ich protestieren! Es ist ja wohl ein einfacher Fakt, dass viele große Denker durchaus dem Alkoholgenuß fröhnten… Goethe, der jeden Tag eine oder zwei Flaschen Wein trank, eine ganze Generation von Dichtern die sich mit Absinth Inspiration zu holen suchten usw… Und ich, der hier bereits mit Finger-Koordinationsschwierigkeiten einen philosophischen Text verfasst.

Rotwein

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Die heutige Jugend…

Was ist nur los mit uns? Also mit der gerade erwachsen gewordenen Jugend…

Es ist gerade mal viertel vor sechs und ich könnte schon fast ins Bett gehen, von meinem geistigen Zustand her.

Gehört es wirklich zum Erwachsenwerden, dass man langweilig wird???

Warum kommt mich denn keiner mal spontan besuchen, wo doch so viele wissen dass ich alleine zu Hause bin?
Aber andererseits, würde ich das machen? Würde ich einfach unangemeldet bei jemandem reinschneien, nur wenn ich weiß, er ist alleine und langweilt sich? Wahrscheinlich auch nicht…
Und deshalb kann ichs natürlich von niemandem erwarten, oder? Aber ist das richtig so? Ist das Normal für unser Alter? Dürfen wir uns diese langweilige, spießige Bequemlichkeit erlauben, bloß weil wir “erwachsen” sein wollen?

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Freundschaft

Freundschaft…

Was ist Freundschaft?

Sicherlich eine vielfach erörterte philosophische Grundfrage…
Und natürlich hat auch jeder seine ureigene Meinung dazu.
Doch auch die hat sich ja im Laufe der Zeit entwickelt. Und geändert, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger…
Von den frühkindlichen “Du hast mir was von deinem Pausenbrot gegeben, jetzt bist du für immer mein bester Freund”-Freundschaften in der Grundschule über die “Wir können immer über alles reden”-Freundschaften zu den “Danke, dass du mir beim Kotzen den Kopf gehalten hast”-Freundschaften beim Abitur und beim Studium.
Und dann? Wie geht es weiter, wenn die furchtbar schwierige und verändernde Pubertätszeit vorbei ist??? Wenn man “erwachsen” ist? Was sind Freunde dann?

“Understand that friends come and go, but for the precious few you should hold on. Work hard to bridge the gaps in geography and lifestyle because the older you get, the more you need the people you knew when you were young.” (Baz Luhrmann – Everybody’s Free (To Wear Sunscreen))

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