Die alte Frau auf dem Markt
Ich will euch eine Beobachtung erzählen, die ich gerade gemacht habe:
In Bad Sobernheim ist jeden Donnerstag Wochenmarkt auf dem Marktplatz.
Und seit ich denken kann (:-D) hat dort eine ältere Frau einen Gemüsestand.
Diese Frau ist ein richtiger Oma-Typ. Fast schon Richtung Mrs. Doubtfire! Geblümtes Kleid, oder Rock, Strickpulli, weiße Schürze und graue Haare und überhaupt und sowieso, so wie die Omas in den Kinderbüchern.
Was genau sie ist, weiß ich nicht, wahrscheinlich Bäuerin, keine Ahnung ob ihr Bauersmann noch lebt. Oder ist sie bloß Angestellte für einen Bauer? Das wäre, wenn man ihr Alter bedenkt, schon merkwürdig.
Und seit ich mich erinnern kann (und früher war ich oft auf dem Markt) hat sie ihren Stand auf dem Marktplatz. Ich weiß nicht, ob viele Leute was bei ihre gekauft haben, es hat meistens echt nicht so ausgesehen, aber anscheinend ja schon, sonst würde sie ja nicht immer noch kommen...
Gerade eben bin ich mal kurz über den Markt gegangen, da war es schon (relativ) dunkel. Die größeren Stände und die Verkaufs-Anhänger bzw. Autos haben alle Lichter an, doch die Bauersfrau sitzt da, wie eh und je, auf ihrem Stühlchen hinter ihrem (Tapezier-?)Tisch, doch sie hat kein Licht. Sie sitzt im Dunkeln, nur spärlich beleuchtet vom trüben Lichtschein der anderen Stände.
Sie hat sich umgeschaut und interessiert die anderen Stände beobachtet, aber nicht neidisch oder kritisch, sondern sie hat sich einfach nur umgeschaut. So wie sie es wahrscheinlich tagsüber auch tut.
Irgendwie halte ich das wiedermal für ein Sinnbild unserer modernen Gesellschaft. Wie diese (einfache) Bauersfrau (mit ihrer "analogen" Kipp-Waage) dort inmitten der (durch Technik) beleuchteten modernen Stände sitzt. Sie wirkt resigniert, oder wie als würde sie das alles gar nicht verstehen (ähnlich kindlicher Begeisterung, für Dinge, die Kinder nicht verstehen)...
Mich hat das traurig gemacht. Vor allem die Tatsache, dass sie da im Dunkeln saß, zwischen den hell erleuchteten Ständen... Habe mit dem Gedanken gespielt, ihr symbolisch eine Kerze zu bringen.
Wenn sie in der Adventszeit immer noch so da sitzt werd ich das tun...
Teil 2
02.09.2007
Nun war es so weit. Er zog seine Hand langsam aus ihrer Jeans, streichelte dabei noch einmal ihren Po und nahm die Hand auch nach vorne, zu ihrem Gürtel. Unbeholfen versucht er zuerst mit einer Hand den Gürtel zu öffnen, da er nicht aufhören wollte, sie zum zittern zu bringen, doch dann nahm er seine andere Hand zu Hilfe und öffnete den Gürtel und machte ihn weit auf. Dann legte er eine Hand wieder an ihren Rücken und mit der anderen strich er über ihre Haut, dicht am Bund ihrer Hose entlang, bis zum Knopf der Hose. Während sie seine Zunge liebkoste öffnete er den Knopf ihrer Hose und zog den Reißverschluss herunter.
Sie tat es ihm gleich und öffnete zuerst den Gürtel seiner Hose, dann die Hose selbst und dann benutzte sie beide Hände, um seine Hose nach unten zu drücken. Er schob ihre Hose auch nach unten und strich dabei über die leichte Erhebung ihres Venushügels in ihrem Höschen. Sie kam mit ihrer Hand gegen sein Glied, doch sie ließ sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen und ließ seine Jeans nach unten rutschen. Beide hoben ihre Beine um sich der Hosen komplett zu entledigen. Er hatte seine beiden Hände an ihre Hüfte gelegt und indem er sie nun nach oben schob zog er ihr das T-Shirt aus. Sie hob die Arme und nahm ihm das T-Shirt ab, um es auf den Boden zu werfen. Dann zog sie ihm ebenso zärtlich sein T-Shirt aus und ließ es zu Boden fallen. Er stand jetzt nur noch in Boxershorts und Socken da, sie im String-Tanga und BH. Sie küsste ihn auf die Wange und sagte: „Bin gleich wieder da." Sie verließ das Zimmer und ging auf die Toilette.
Er sah sich genauer im Zimmer um. Die Kerzen tauchten den Raum in ein sanftes, gelbliches Dämmerlicht und durch ihr Flackern warfen sie interessante Schatten an die Wände. Er drehte sich zum Fenster und schaute hinaus. Es war dunkel, aber er konnte die dünne Sichel des Mondes sehen und sah die Sterne funkeln. Gebannt starrte er in den Himmel, in der Hoffnung, eine Sternschnuppe zu sehen. Er hörte, wie sie wieder ins Zimmer kam, doch er tat so, als habe er sie nicht gehört und als sie ihm ihre nassen Hände auf den Rücken legte, zuckte er nicht wie sie erwartete hatte zusammen. Er drehte sich nur um und küsste sie. Sie nahm seine Hände und zog ihn Richtung Bett. Sie legte sich hin und rutschte etwas zur Seite, während er sich auf die Seite neben sie legte. Seinen linken Arm legte er auf ihr Becken und ertastete mit seinen Fingern ihren Po. Er legte seinen Kopf auf ihren Arm und so konnte sie ihn mit ihren beiden Armen umfassen und näher ziehen.
Ihre andere Hand legte sie auf seinen Po und zog sein Becken näher zu sich heran. Sie hob ihr oberes Bein leicht an, dass er seines dazwischen stecken konnte und so konnte er noch näher zu ihr rutschen. Eng umschlungen lagen sie nun auf dem Bett und sie küsste zuerst seine Stirn, dann seine Augen, seine Nase, seine Wangen und dann seinen Mund. Doch gerade als er den Kuss erwidern wollte, war ihr Mund schon wieder weiter gewandert und erforschte mit Lippen und Zunge seine Wangenknochen, seinen Hals und sein Ohr. Sie legte sich leicht auf ihn und drehte ihn damit auf den Rücken. Sein Kopf blieb aber zur Seite gedreht. Sie küsste sein Ohr mit zusammengepressten Lippen und dann strich sie zart mit ihrer Zunge über die geschwungenen Erhebungen und dann nahm sie sein Ohrläppchen in den Mund und biss zärtlich hinein.
Er genoss die Liebkosungen und als sie fertig war und ihren Mund vorsichtig seinem näherte und ihre Zunge seine Lippen suchte, tastete er an ihrem Rücken nach dem Verschluss ihres BHs. Er fand ihn und versuchte ihn mit einer Hand zu öffnen. Nach einigen Versuchen gelang es ihm und indem er mit beiden Händen nach vorne fuhr, zog er den BH über ihre ausgestreckten Arme und ließ ihn vom Bett fallen. Sie legte sich über ihn, ließ ihre wohlgeformten Brüste auf seiner Brust liegen und legte ihren Kopf auf seine Schulter.
„Ich liebe dich!", hauchte sie und drehte den Kopf nach oben um ihm in die Augen schauen zu können. Er erwiderte ihren Blick und sagte: „Ich dich auch, mein Schatz!" Dann half er ihr ein wenig höher zu rutschen um ihn küssen zu können. Sanft hob sie ihr Becken an und rutschte mit ihrem Bein näher in die Mitte des Bettes und dann legte sie ihren Unterkörper genau auf seinen.
Ihr Venushügel lag direkt auf seinem harten Glied.
Teil 1
30.08.2007
Das Zimmer war sanft erleuchtet durch den Kerzenschein von vielen kleinen Teelichtern, die auf dem Nachttisch, den Regalen und dem Schreibtisch standen. Auf der kleinen Kommode standen zwei große rote Kerzen in herzförmigen Kerzenständern. Die Tür ging auf und eng umschlungen, sich küssend, taumelten sie ins Zimmer. Er stieß die Tür hinter sich zu. In der Mitte des Zimmers blieben sie stehen und während sie ihre Lippen aufeinander pressten und sich küssten, streichelte er mit seinen Händen über ihren Po.
Ihre Zungen betasteten sich, streichelten sich, umkreisten sich. Sie tastete mit ihrer Zunge die Innenseite seiner Lippen ab. Er spürte den weichen Druck ihrer Zunge von innen und genoss es, als sie sanft an seiner Oberlippe saugte, ihn dann wieder küsste und dann an seiner Unterlippe saugte, sie aber dabei immer leicht mit ihrer Zunge abtastete und streichelte.
Er erschauderte ein wenig. Ein Kribbeln wanderte an seiner Wirbelsäule entlang nach oben und hinterließ eine Gänsehaut auf seinem Rücken. Er zog ihren Körper näher zu ihm und drückte sein Becken an sie. Sie spürte die Beule in seiner Hose an ihren Schenkeln und erwiderte den Druck.
Mit seinen Händen fuhr er über die Rückseite ihrer Oberschenkel und strich durch die Bananenfalte unter ihren Pobacken. Er spürte, dass es zwischen ihren Beinen etwas wärmer war, doch er zog seine Hände auf ihren Po zurück und streichelte den Übergang zwischen Po und Rücken, am Bund der Hose.
Sie löste ihren Mund von seinem und küsste seine Wangen bis hin zu seinen Ohren. Es kitzelte ihn, doch gleichzeitig war die Berührung ihrer Lippen so weich und wundervoll zart, dass er seinen Kopf nicht bewegen wollte. Sie jedoch ließ ihren Kopf etwas abwärts gleiten und etwas Druck durch ihre Nase ließ ihn den Kopf auf die Seite legen. Dann fuhr sie mit ihrer Zunge an seinem Hals auf und ab. Sie küsste ihn auf den Hals, strich wieder etwas weiter nach vorne, küsste ihn wieder, direkt unter seinen Wangenknochen in die Kuhle, die seine weiche, rasierte Haut bildete. Sie begann leicht an ihm zu saugen, zog die Haut seines Halses leicht an und ließ wieder locker, dann saugte sie wieder. Und küsste ihn, und züngelte sich vor, bis sie unter seinem Kinn war, der empfindlichsten Stelle seines Halses, wie sie wusste. Die ganze Zeit stand er da, mit zurückgebeugtem Kopf und vor Erregung offenem Mund, seine Hände über ihren Po gelegt, eingehakt im Bund ihrer Hose.
Während sie sich langsam an seinem Kinn hocharbeitete, mit ihrem Küssen und Saugen, bis sie wieder an seinem Mund angelangt war und erneut seine Lippen und Zunge liebkoste, ließ er seine Hand vorsichtig unter ihre Jeans gleiten. Wenige Zentimeter später hielt er kurz inne, als er den Rand ihrer Unterwäsche an seinen Fingerspitzen fühlte. Doch als sie ihn weiterhin ohne Unterbrechung küsste und auch ihre Hand auf seinen Hintern legte und ihn näher zu sich zog, wertete er das als völliges Einverständnis und tastete sich mit seinen Fingern weiter vor.
Er krabbelte über die Doppelschnüre ihres String-Tangas und fand sich auf einem kleinen Stoffdreieck wieder. Zärtlich breitete er seine Finger aus und streichelt mit einzelnen Fingern über ihre nackte Haut. Er spürte, wie eine Gänsehaut von ihrem Po Besitz ergriff. Einen Finger legte er auf die dünne Stoffschnur, die vom Dreieck aus abwärts führte.
Sie legte ihre Hand unter sein T-Shirt und streichelte seinen Rücken. Sie strich mit ihren Fingern sanft an seiner Wirbelsäule entlang. Auch er bekam eine Gänsehaut. Ein unheimlich intensives Kribbeln begann ihren warmen Fingern auf seinem Rücken zu folgen. Als sie leicht an seiner Seite entlang streifte bekam er auch dort eine Gänsehaut und atmete schnell tief ein und aus.
Vorsichtig ließ er seine Finger über die Schnüre in ihrer Hose tanzen. Sanft hob er die untere Schnur etwas an und ließ seinen Finger darunter rutschen. Langsam streichelte er weiter.
Beide hatten die Augen geschlossen und küssten sich innig, konzentrierten sich aber mehr auf das, was weiter unten geschah. Das warme Licht der Kerzen erfüllte weiter das Zimmer. Ihre Schatten flackerten an der Wand, doch das sahen sie beide gar nicht.
Langsam legte er seine andere Hand an ihren Oberschenkel und strich mit ihr sachte in Richtung Mitte. Als seine Hand auf der leichten Erhebung unter ihrem Reißverschluss ankam streckte er seine Finger aus und schob sie zwischen ihre Beine. Sanft begann er Druck auszuüben. Sie zitterte. Er zog seine Hand wieder nach oben und strich mit den Fingerspitzen nach oben. An ihrem Reißverschluss entlang, über den Gürtel, den Hosenbund. Als seine Finger ihren Bauch berührten, zuckte sie kurz und zog den Bauch ein wenig ein. Seine Finger kletterten weiter nach oben, auf ihrem T-Shirt, bis sie an die Bügel ihres BHs kamen. Ganz sachte ließ er seine Finger auf ihre Brust rutschen und streichelte sie. Zuerst ganz verhalten an der Unterseite, dann tastete er sich weiter vor und streichelte die Außenseite und schließlich legte er seine ganze Hand zärtlich auf ihre ganze Brust und bewegte sie sanft. Er spürte, wie ihre Brustwarzen hart wurden und strich mit seinem Daumen neckend darüber.
Währenddessen ließ sie ihre Hand an seinem Rücken weiter nach unten rutschen, bis sie den Rand seiner Boxershorts erreichte. Zuerst ließ sie ihren Zeigefinger am Bund hin- und herstreichen, dann kreiste sie mit ihrem Finger unter seine Unterhose, so dass sie den Ansatz seines Hinterns streifte. Vorsichtig ließ sie ihre ganze Hand unter seine Hose rutschen.
Sie zog ihn näher zu sich heran. Sie spürte wie etwas gegen ihren Oberschenkel drückte. Sie drehte ihren Unterkörper ein wenig, so dass sein Penis direkt zwischen ihre Beine drückte. Sie spürte an seiner Reaktion, dass er das genoss und drückte mit ihren Beinen gegen ihn, während sie ihn mit der Hand noch näher zu sich zog.
Er ließ seine Hand von ihrer Brust rutschen und legte sie vorsichtig auf ihren Bauch. Diesmal zuckte sie nicht zusammen. Sachte kreiste er mit seinen Fingern über ihren Bauch und ließ seine Hand dabei ganz langsam immer tiefer rutschen. Als seine Finger auf ihre Haut kamen, spürte er wie sie zitterte. Wenn er seine Finger zu ihrer Seite wandern ließ, spürte er ihre Gänsehaut. An ihrem tiefen Ausatmen beim Küssen merkte er, wie erregt auch sie war.
Liebe und Zärtlichkeit
05.02.2007
Dicht nebeneinander lagen sie im Bett. In der Stille hörte er ihre regelmäßigen, tiefen Atemzüge. Ihre Körper berührten sich so, dass er sogar das leichte Heben und Senken ihrer Brust spüren konnte. Ihre weichen, blonden Haare kitzelten an seinem Ohr und ihre Hand war auf seine Hüfte gerutscht. Sein eigener Arm versank zwischen den beiden Körpern. Er schmerzte. Vorsichtig erhob er ihn aus ihrer Mitte und dabei wurde ihm schlagartig bewusst, dass dadurch nichts mehr zwischen ihnen war. Ihre Körper waren sich so nah, wie sie nur sein konnten. Unendlich nah.
Langsam und vorsichtig wandte sich ihr zu und legte sich auf die Seite. Ihr Körper rutschte direkt nach, als zwischen ihnen eine kleine Lücke entstanden war. Sie schmiegte ihren Kopf in die Kuhle, die sein Arm bildete. Jetzt kitzelten ihre Haare an seiner Nase. Sanft strich er sie ihr beiseite; klemmte sie hinter ihr Ohr. Dabei streichelte er mit seinen Fingern kurz ihre Wange und spürte die weiche Haut. Seine Hand hatte immer noch keinen neuen Platz gefunden, also legte er sie auf ihren Bauch. Zuerst nur ganz leicht, so dass er gerade ihr Top an den Fingerspitzen fühlte, dann ließ er sachte locker und sie lag mitten auf ihrem flachen Bauch. Plötzlich merkte er, wie sich ihr Bauch mit einem tiefen Atemzug anspannte, und wollte seine Hand schnell wieder heben, doch sie entspannte ihren Bauch wieder und ihr Atem ging wieder in den gleichmäßigen Zügen, die jedes Mal den Bauch ganz leicht hoben und senkten.
Ganz vorsichtig streckte er seine Finger aus, um den Bauch näher zu erforschen. Unter seinem Zeigefinger spürte er ihren Bauchnabel als kleine Vertiefung, sein Daumen schon auf dem Rand des Top. Ihr Bauch war warm.
Sein Atem strich über ihr Ohr und ihre Schulter hinweg. Ihr gefiel es. Sie neigte den Kopf leicht, um ihm näher zu sein. Um jeden Atemzug genau mitzubekommen.
Plötzlich spürte er, wie ihre Hand seiner näher kam und sie suchte. Sie legte sich auf seine und drückte sie näher an ihren Bauch. Ihre Finger schoben sich zwischen seine und pressten sie zusammen. Er schloss die Augen. Sanft hob sie seine Hand ein wenig und schob sie etwas nach unten und zur Seite. Dort senkte sie die Hände ab und drückte sie wieder an sich. Er spürte ihren flachen Bauch und die sanften Erhebung ihrer Beckenknochen.
Ihr Atem wurde schneller. Und tiefer. Sein Mund berührte fast ihre Wange. Er konnte den feinen Haarflaum spüren. Sie neigte den Kopf noch mehr, so dass ihre Lippen sich am Rand leicht berührten. Sie hatte ihren Mund leicht geöffnet und er konnte spüren wie mit jedem Atemzug ihr warmer Atem an seiner Wange vorbei strich.
Eng umschlungen lagen sie dort. Nebeneinander im Bett. Mit geschlossenen Augen. In völligem Vertrauen.
Er konnte seinem inneren Drang nicht mehr widerstehen, er musste sie küssen. Er warf alle Ängste von sich ab, in diesem Moment war es ihm egal, was danach geschah, was sie am Tag danach denken würde. Ihm ging es nur um den Moment. Er öffnete seinen Mund und berührte ihren Hals, direkt unter ihrem Ohr ganz sanft. Er zitterte. Doch er ließ seine Lippen dort, strich ganz sanft an ihrem Hals entlang. Er küsste ihr Ohrläppchen, spürte wie sie noch fester atmete als vorher, wie sie seine Hände noch fester an sich drückte. Langsam bewegte sie ihren Kopf noch näher zu ihm. Sie kam ihm entgegen. Es gefiel ihr.
Sie drehte ihren Kopf, ihr Mund kam seinem immer näher, ihre Lippen berührten seine fast. Und dann spürte er ihre weichen, sanften Lippen auf seinen, ihren halb geöffneten Mund, ihren heißen Atem, ihre Nase an der Seite seiner.
Dann wandte sie sich mit ihrem ganzen Körper zu ihm, schob ihre Beine zwischen seine, legte seine Hand auf ihren Rücken und streichelte mit ihrer Hand über seinen Bauch.
Sie öffnete ihren Mund ein wenig mehr und erwiderte seinen Kuss. Leidenschaftlich, aber zart. Warm. Weich.
Zögern
01.12.2006
Leise ertönte ein Klopfen, mitten in die Stille des Zimmers hinein. Sanft vermischten sich die leisen Schläge mit ihren tiefen, stillen Atemzügen. Doch so tief wie sie schlief, konnten sie nicht bis in ihre Träume vordringen. Nichts bekam sie mit. Vergebens stand er vor der Tür und horchte, doch keine Antwort ertönte. Kein müdes Gähnen, nichts...
Verunsichert stand er da. Was sollte er tun? Einfach hinein gehen? Oder wieder gehen? In seinem Kopf fand ein unermüdlicher Kampf zwischen Pro und Contra, Gut und Böse, Engelchen und Teufelchen statt. Er biss sich auf die Zunge. Der Schmerz holte seine Gedanken zurück. Zurück in den kalten Gang, zurück zur Tür, die vor ihm lag.
Und plötzlich packte ihn der Drang zu gehen, einfach so zu tun, als sei er nie hier gewesen. Zu sagen, er habe es vergessen und einfach wieder zurück zu gehen.
Doch nun stand er hier. So weit war er schon gekommen. Konnte er jetzt aufgeben? War es nicht unfair, dem Schicksal gegenüber, jetzt einfach aufzugeben? Freiwillig das Glück, das ihm bevorstand abzulehnen?
Nein, sagte er sich. Nein, ich gebe nicht auf! Ich werde zu ihr gehen. Jetzt. Hier. Und er ergriff den Türgriff und drückte ihn langsam herunter, schob die Tür auf, betrat das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
Dann sah er sich um. Es war genauso dunkel wie vor der Tür, er konnte gerade so Konturen erkennen. Doch er hörte ihr leises, tiefes Atmen und wusste, sie lag in ihrem Bett und schlief. Vorsichtig, um ja kein lautes Geräusch zu machen schlich er in die Mitte des Zimmers und blieb stehen.
Mondlicht fiel durch das Fenster, zwar nur ganz schwach, jedoch gerade genug, dass er ihr Gesicht sehen konnte. Im fahlen Licht sah er ihre Augenhöhlen, ihre kleine spitze Nase und ihre Lippen.
Ihre Lippen! Diese wunderschönen, rosaroten Lippen. Wie oft hatte er sich schon vorgestellt, diese Lippen zu berühren, sie zu küssen. Er schüttelte sich. Er musste sich das nicht vorstellen. Entweder es würde heute Nacht passieren, oder er könnte aufhören es sich vorzustellen, sagte er sich. Doch in seinem Kopf ließ die Vorstellung nicht locker. Immer näher kam ihr leicht geöffneter Mund dem seinen und er spürte, wie ihre feinen Flaumhärchen an seiner Oberlippe kitzelten. Er musste die Augen schließen, er hätte es sonst nicht ausgehalten. Wie sich die Lippen langsam berührten und plötzlich tausende Tastnerven anfingen Silvester zu feiern und ein wahres Feuerwerk auf seiner Lippe abfeuerten. Seine Hände begannen zu zittern. Ihr Mund berührte seinen ganz sanft, aber trotzdem komplett und unvorstellbar intensiv.
Ein Gähnen riss ihn aus seinen Träumen. Plötzlich befand er sich wieder in seinem Körper und wusste wieder wer er war und wo er war. Er sah sie immer noch an. Und sie bewegte sich. Sie streckte sich und hatte die Augen leicht geöffnet.
„Hi.", hauchte sie und flüsternd antwortete er: „Hi.".
Mit schläfrigen, geöffneten Augen sah sie noch hübscher aus als mit geschlossenen. Er zog seine Jacke aus und legte sie über eine Stuhllehne.
„Na, hast du gut geschlafen?", fragte er sie mit eine leichten Grinsen und setzte sich an ihre Bettkante, dicht neben ihren Körper, der irgendwo unter der Bettdecke versteckt lag.
„Bis jetzt ja.", entgegnete sie lächelnd, schloss die Augen und legte den Kopf schräg auf ihr Kopfkissen.
Langsam hob er seine Hand und streichelte vorsichtig über ihren Kopf. Strich ihr die Haare aus dem Gesicht. Sie lächelte zufrieden und glücklich.
