05.02.2007
Dicht nebeneinander lagen sie im Bett. In der Stille hörte er ihre regelmäßigen, tiefen Atemzüge. Ihre Körper berührten sich so, dass er sogar das leichte Heben und Senken ihrer Brust spüren konnte. Ihre weichen, blonden Haare kitzelten an seinem Ohr und ihre Hand war auf seine Hüfte gerutscht. Sein eigener Arm versank zwischen den beiden Körpern. Er schmerzte. Vorsichtig erhob er ihn aus ihrer Mitte und dabei wurde ihm schlagartig bewusst, dass dadurch nichts mehr zwischen ihnen war. Ihre Körper waren sich so nah, wie sie nur sein konnten. Unendlich nah.
Langsam und vorsichtig wandte sich ihr zu und legte sich auf die Seite. Ihr Körper rutschte direkt nach, als zwischen ihnen eine kleine Lücke entstanden war. Sie schmiegte ihren Kopf in die Kuhle, die sein Arm bildete. Jetzt kitzelten ihre Haare an seiner Nase. Sanft strich er sie ihr beiseite; klemmte sie hinter ihr Ohr. Dabei streichelte er mit seinen Fingern kurz ihre Wange und spürte die weiche Haut. Seine Hand hatte immer noch keinen neuen Platz gefunden, also legte er sie auf ihren Bauch. Zuerst nur ganz leicht, so dass er gerade ihr Top an den Fingerspitzen fühlte, dann ließ er sachte locker und sie lag mitten auf ihrem flachen Bauch. Plötzlich merkte er, wie sich ihr Bauch mit einem tiefen Atemzug anspannte, und wollte seine Hand schnell wieder heben, doch sie entspannte ihren Bauch wieder und ihr Atem ging wieder in den gleichmäßigen Zügen, die jedes Mal den Bauch ganz leicht hoben und senkten.
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