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	<title>Kommentare zu: Meine Meinung zum Amoklauf [Updated]</title>
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	<description>&#34;Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.&#34; (A. Einstein)</description>
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		<title>Von: Jochen</title>
		<link>http://www.moritz-schlarb.de/meine-meinung-zum-amoklauf/#comment-197</link>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 15:23:01 +0000</pubDate>
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		<description>So traurig wie das iss, solche Ereignisse sind für die Medien ein gutes Geschäft, da wird sich in Zukunft auch nix ändern.
Das es da manche wegen der Auflagensteigerung nicht ganz an die Wahrheit halten gehört leider auch zu deren Alltagsgeschäft.
Sensationsmeldungen verkaufen sich halt neben Sex am besten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So traurig wie das iss, solche Ereignisse sind für die Medien ein gutes Geschäft, da wird sich in Zukunft auch nix ändern.<br />
Das es da manche wegen der Auflagensteigerung nicht ganz an die Wahrheit halten gehört leider auch zu deren Alltagsgeschäft.<br />
Sensationsmeldungen verkaufen sich halt neben Sex am besten.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.moritz-schlarb.de/meine-meinung-zum-amoklauf/#comment-191</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 19:41:08 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Qualitätsjournalismus:
Letzte war auf irgendeinem Online-Portal (weiß nicht mehr, ob Spiegel Online, Süddeutsche oder ARD, eins davon war&#039;s) zu lesen, der Vater sei Diplom-Mathematiker und fahre Porsche. Im aktuellen Spiegel erfährt man, dass der Vater gelernter Dekorateur ist und einen Mercedes besitzt. Ich weiß ja, dass es nebensächlich ist, aber sowas stärkt halt den Verdacht, dass Redaktionen sich im Interesse der Auflage einfach Tatsachen (in diesem Fall Lebensumstände der Familie) aus den Fingern saugen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Qualitätsjournalismus:<br />
Letzte war auf irgendeinem Online-Portal (weiß nicht mehr, ob Spiegel Online, Süddeutsche oder ARD, eins davon war&#8217;s) zu lesen, der Vater sei Diplom-Mathematiker und fahre Porsche. Im aktuellen Spiegel erfährt man, dass der Vater gelernter Dekorateur ist und einen Mercedes besitzt. Ich weiß ja, dass es nebensächlich ist, aber sowas stärkt halt den Verdacht, dass Redaktionen sich im Interesse der Auflage einfach Tatsachen (in diesem Fall Lebensumstände der Familie) aus den Fingern saugen&#8230;</p>
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		<title>Von: Jochen</title>
		<link>http://www.moritz-schlarb.de/meine-meinung-zum-amoklauf/#comment-185</link>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 16:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>Das Gewaltspiele, in denen auf Menschen geschossen wird die Hemmschwelle
heruntersetzen kann, dies auch in der Realität zu tun halte ich für unbestritten.
Nur, das es dann ein junger Mensch auch wirklich tut, in dem Wissen, das er damit auch seinem Leben ein Ende setzt, dafür brauch es schon einiges mehr.
Ein wichtiges Kriterium dazu ist eine große Verzweiflung, evtl. jahrelange schwere Kränkungen und im sozialen Umfeld niemand, mit dem der betroffene über seine seelischen Probleme reden kann.
Dann brauchs auch noch einen Zugang zu Schußwaffen, was ich für alles andere als selbstverständlich halte, im aktuellen Fall halt erschreckend einfach war für den Tim.
Bei ihm kam wohl auch eine schwere Persönlichkeitsstörung mit Deppressionen dazu, die psychiatrisch behandelt wurden.
Für mich also das Fazit: es brauch viele einzelne Kriterien, die sich zu einem ganzen zusammen fügen müßen, das so eine Tat letztendlich geschieht, zum Glück eher selten, aber vermeiden lassen wird es sich 
nicht, wenn ein Puzzle sich so zusammenfügt und der betreffende eine Waffe hat und den Entschluß fest gefasst hat, wird er es auch tun.
Ich glaube auch, das es schon immer solche Menschen gab, bis vor 200 Jahren hatten sie halt keine Schußwaffen und fast jeder Mann war irgendwie bewaffnet, da kamen die nicht weit und haben die Gurgel durchgeschnitten bekommen, bevor sie größere Menschenmengen metzeln konnten. Aber irgendwo kommt ja auch der Begriff her :&quot;Er hat gewütet wie ein Berserker&quot;, vielleicht findet sich da ja der Ursprung von Amokläufern.
Was für mich als Frage bleibt, warum muß so ein Verzweifelter unbedingt
so viele Unschuldige mit in den Tod reißen. Es steht ja jedem frei sich 
selbst zu richten, wenn man lebensmüde ist und selbst ein Selbstmordattentäter hat in der Regel höhere Ziele, die er mit seiner Tat verfolgt, hier sehe ich nix, kein Motiv, nix religiöses o.ä., reine Willkür
und dumpfe Aggression, das iss schon hart und wohl rational nicht erklärbar. Alles sehr tragisch und schmerzhaft.
Ich hoffe das der Vater ausreichend in die Verantwortung genommen wird und kann auch die Eltern nicht verstehen, da muß eine große Entfremdung passiert sein, das sie keine Vorzeichen seiner Verzweiflung wahrgenommen haben.
Der Rest iss Schweigen und Trauer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gewaltspiele, in denen auf Menschen geschossen wird die Hemmschwelle<br />
heruntersetzen kann, dies auch in der Realität zu tun halte ich für unbestritten.<br />
Nur, das es dann ein junger Mensch auch wirklich tut, in dem Wissen, das er damit auch seinem Leben ein Ende setzt, dafür brauch es schon einiges mehr.<br />
Ein wichtiges Kriterium dazu ist eine große Verzweiflung, evtl. jahrelange schwere Kränkungen und im sozialen Umfeld niemand, mit dem der betroffene über seine seelischen Probleme reden kann.<br />
Dann brauchs auch noch einen Zugang zu Schußwaffen, was ich für alles andere als selbstverständlich halte, im aktuellen Fall halt erschreckend einfach war für den Tim.<br />
Bei ihm kam wohl auch eine schwere Persönlichkeitsstörung mit Deppressionen dazu, die psychiatrisch behandelt wurden.<br />
Für mich also das Fazit: es brauch viele einzelne Kriterien, die sich zu einem ganzen zusammen fügen müßen, das so eine Tat letztendlich geschieht, zum Glück eher selten, aber vermeiden lassen wird es sich<br />
nicht, wenn ein Puzzle sich so zusammenfügt und der betreffende eine Waffe hat und den Entschluß fest gefasst hat, wird er es auch tun.<br />
Ich glaube auch, das es schon immer solche Menschen gab, bis vor 200 Jahren hatten sie halt keine Schußwaffen und fast jeder Mann war irgendwie bewaffnet, da kamen die nicht weit und haben die Gurgel durchgeschnitten bekommen, bevor sie größere Menschenmengen metzeln konnten. Aber irgendwo kommt ja auch der Begriff her :&#8221;Er hat gewütet wie ein Berserker&#8221;, vielleicht findet sich da ja der Ursprung von Amokläufern.<br />
Was für mich als Frage bleibt, warum muß so ein Verzweifelter unbedingt<br />
so viele Unschuldige mit in den Tod reißen. Es steht ja jedem frei sich<br />
selbst zu richten, wenn man lebensmüde ist und selbst ein Selbstmordattentäter hat in der Regel höhere Ziele, die er mit seiner Tat verfolgt, hier sehe ich nix, kein Motiv, nix religiöses o.ä., reine Willkür<br />
und dumpfe Aggression, das iss schon hart und wohl rational nicht erklärbar. Alles sehr tragisch und schmerzhaft.<br />
Ich hoffe das der Vater ausreichend in die Verantwortung genommen wird und kann auch die Eltern nicht verstehen, da muß eine große Entfremdung passiert sein, das sie keine Vorzeichen seiner Verzweiflung wahrgenommen haben.<br />
Der Rest iss Schweigen und Trauer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.moritz-schlarb.de/meine-meinung-zum-amoklauf/#comment-184</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 10:34:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moritz-schlarb.de/wordpress/?p=553#comment-184</guid>
		<description>Ich glaube nicht, dass sich Amokläufe ganz vermeiden lassen, in keiner Gesellschaftsform und in keinem Zeitalter. Die sogenannten &quot;Verlierer einer Gesellschaft&quot;, Ausweglosigkeit, Waffen und Aggression gab es schon immer, in der DDR hat einer vergleichbaren Tat vielleicht nur die Überwachung einen Riegel vorgeschoben. Mich würde interessieren, ob es ähnliche Geschehnisse nicht schon in der Antike oder im Mittelalter gab (habe leider keine Belege).

Die Amoklauf ist ohne Zweifel eine Tragödie, das möchte ich nicht verharmlosen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, dass sich Amokläufe ganz vermeiden lassen, in keiner Gesellschaftsform und in keinem Zeitalter. Die sogenannten &#8220;Verlierer einer Gesellschaft&#8221;, Ausweglosigkeit, Waffen und Aggression gab es schon immer, in der DDR hat einer vergleichbaren Tat vielleicht nur die Überwachung einen Riegel vorgeschoben. Mich würde interessieren, ob es ähnliche Geschehnisse nicht schon in der Antike oder im Mittelalter gab (habe leider keine Belege).</p>
<p>Die Amoklauf ist ohne Zweifel eine Tragödie, das möchte ich nicht verharmlosen.</p>
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