Die heutige Jugend…

Was ist nur los mit uns? Also mit der gerade erwachsen gewordenen Jugend…

Es ist gerade mal viertel vor sechs und ich könnte schon fast ins Bett gehen, von meinem geistigen Zustand her.

Gehört es wirklich zum Erwachsenwerden, dass man langweilig wird???

Warum kommt mich denn keiner mal spontan besuchen, wo doch so viele wissen dass ich alleine zu Hause bin?
Aber andererseits, würde ich das machen? Würde ich einfach unangemeldet bei jemandem reinschneien, nur wenn ich weiß, er ist alleine und langweilt sich? Wahrscheinlich auch nicht…
Und deshalb kann ichs natürlich von niemandem erwarten, oder? Aber ist das richtig so? Ist das Normal für unser Alter? Dürfen wir uns diese langweilige, spießige Bequemlichkeit erlauben, bloß weil wir “erwachsen” sein wollen?

Was geht uns dabei denn alles an Spaß flöten! Das wissen wir gar nicht mehr! Als Kinder und unbeschwerte Jugendliche war das doch auch alles kein Problem! Da hat man einfach gemacht wodrauf man Lust hatte, und sich nachher darüber Gedanken gemacht. Jetzt is man 18, für alles selbst verantwortlich, und nix geht mehr. Bei Parties muss/will die Hälfte heimfahren, darf nix trinken, kaum einer nimmt noch einfach n Schlafsack mit und pennt irgendwo, hauptsache pennen, und die andere Hälfte trinkt zwar, aber selten viel. Und selten hat man dabei den unbeschwert komischen Spaß, den man hatte als alles noch aufregend und Interessant war…

Ich glaube, die Zeit zwischen 16 und 18, das ist die schönste, dies bisher im Leben gab… Da musste man sich einfach noch nicht so viele Sorgen machen. Da wurde man noch von Mami oder Papi abgeholt, oder eben auch nicht, aber das war alles nicht schlimm. Man konnte noch die Nächte durchmachen und das Schlafen einfach auf irgendwann verlegen! Man konnte noch allerlei lustige Dinge machen, ohne dafür für außergewöhnlich kindisch oder verrückt gehalten zu werden! Und man konnte noch trinken, trinken, trinken… und musste es auch, von wegen Grenzen austesten…

Natürlich ist das normal, dass man, wenn man 18 wird und dann “auf eigenen Füßen steht” vernünftiger wird! Muss ja! Aber ich frage mich, ob das schon immer so extrem war? Oder ob, so wie bei vielem heutzutage, der Übergang einfach gewaltig verkürzt wird und man direkt aus noch nicht abgeschlossener Pubertät in das Erwachsensein geschmissen wird, sobald man 18 wird.

Oder nehme ich das alles einfach mal wieder zu intensiv war, weil ich gerade voll drin stecke, und es nicht objektiv beurteilen kann?

Jedenfalls, unabhängig davon… An alle die das Glück haben, noch in die 16-18-Jährigen-Phase zu kommen oder gerade drinstecken: Genießt sie, sie ist schneller vorbei als ihr denkt…

Und an alle, die es leider schon hinter sich haben: … Mein Beileid… Was können wir nur dagegen machen???

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4 Kommentare.

  1. Momoblog» Blogarchiv » Niveau - pingback on 6. Dezember 2008 um 01:17
  2. Äxx, ich hoffs :-D (Aber was man so hört… Lässt einem noch Hoffnungen…)
    Seb, ja sicher… Aber ich finde, der Preis dafür, der is hoch…

  3. hä, ich wäre ja vorbeigekommen nachdem ich bei icq gesehen hab, dass du sturmfrei hast, nur standen mir da ein paar hundert kilometer und der kanal von dover im weg…
    ansonsten kann ich das aber schon ein nachvollziehen was du sagst, aber vielleicht werden wir ja wieder alle ganz schlimme trinker im studium!

  4. Da ist sicher was dran – aber unabhängiger und vor allem MOBILER fühle ich mich seit meiner Volljährigkeit schon!

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