Die Lösung:
Man nummeriert die Säcke durch (z.B. indem man sie in eine Reihe aufstellt) und nimmt dann aus jedem Sack eine Anzahl Münzen die seiner Nummer entspricht (also aus dem ersten Sack eine Münze, aus dem zweiten zwei, usw…) und diese Münzen wiegt man dann zusammen. Dann kann man an der Zehner-Stelle des Ergebnisses (zumindest bei den sechs Säcken [genauer gesagt bei 1 < n ≤ 9]) ablesen, in welchem Sack das Falschgold war!
Also, angenommen die falschen Münzen waren im vierten von sechs Säcken, dann müsste man als Messergebnis 2140 Gramm erhalten haben und man sieht, dass die Ziffer 4 an der Zehnerstelle die Lösung ist.
Allgemein formuliert haben wir n Säcke. In Sack k befindet sich das Falschgold. Wir haben nach oben beschriebener Methode ein Messergebnis M von der Waage erhalten.
Wir brauchen also eine Formel, die mit genau diesen Variablen arbeitet:
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Der erste Teil ist die “Der kleine Gauß” genannte Formel zum Berechnen der Summe der Folge der natürlichen Zahlen von 1 bis n (und genau das brauchen wir ja). Die Summe multiplizieren wir mit dem Gewicht das jede Goldmünze hat (100 g) und dann addieren wir dazu noch die Ordnungsnummer des Falschgold-Sacks multipliziert mit den 10 Gramm, die die falschen Münzen mehr wiegen.
Dann stellen wir uns diese Formel nach k um:
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Noch ein wenig umformen, damits schöner aussieht:
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Et voilá:
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Wenn man in diese Formel die Anzahl der Säcke und das Ergebnis der Wiegung einsetzt erhält man als Ergebnis die Nummer des Sackes mit Falschgold! Genial, oder???
So, lieber Jochen, was sagste jetzt?
Is das eine Professor-mäßige Lösung oder nicht???
Zuerst war ich davon ausgegangen, die Säcke nur im Ganzen wiegen zu können, aber davon steht ja nichts im Text. Sobald ich darauf kam, jedem Sack einzelne Münzen zu entnehmen, lag die Lösung auf der Hand.
Als nächstes hat mich das Momoblog-Motto inspiriert zu folgendem Vers:
Weißt du, wie diese Chose heißt,
wenn man sich in die Hose scheißt?
Das ist die perfekte Antwort, wie ich sie von dir auch erwartete habe,
lieber Moritz
Ich habe das Rätsel übrigens aus Colombo, Folge “Todessymphonie”,
USA, 1976
Peter (3.02.2010 22:23:55)
is doch easy
Peter (3.02.2010 22:24:11)
du nimmst ein goldstück aus sack1, zwei aus sack2, drei aus sack3 usw
Peter (3.02.2010 22:24:29)
ja nachdem wie viel du über dem wert bist, weisst in welchem sack das falschgold is