wenn ich einen Link versende, dann tue ich das nicht immer, weil ich euch damit etwas neues zeigen will. Sondern weil ich es gerade gesehen habe, oder weil es mir gerade einfiel, oder aus anderen Gründen.
In allen Fällen ist “Aaaaaaaaalt” keine wirklich erfreuliche Antwort, die zudem auf falschen Annahmen beruht, nämlich darauf, dass ich es für neu oder demjenigen unbekannt halte.
Christopher Lauer, Mitglied der Piratenfraktion Berlin, hat eine ziemlich gute Rede im Berliner Abgeordnetenhaus gehalten, die gibt es in Textform und auch als Video: Weiterlesen »
BBC-Kolumnist Bill Thompson findet: Nur wer Hardware und Software versteht, ist ein mündiger Bürger. Auch iPhones entsperren zu können, sei wichtig – wegen Apples Zensur.
Speziell:
Der Netzkritiker Howard Rheingold [...] plädiert dafür, den kritischen Umgang mit der eigenen Privatsphäre in sozialen Netzwerken wie Facebook in die Stundenpläne an Schulen aufzunehmen. Aber auch der Gebrauch von Blogs, Wikis und Suchmaschinen sowie das anschließende Verifizieren von Suchergebnissen gehören für ihn zur Allgemeinbildung [...]. [Er] verlangt sogar, dass ein Nutzer auch selbst programmieren kann.
Dieser These stimme ich voll und ganz zu! Man kann die moderne Technik nicht verantwortungsbewusst benutzen, wenn man nicht weiß, wie sie funktioniert! Natürlich braucht es dafür kein spezialisiertes Detailwissen, aber Grundkenntnisse über Aufbau und Funktionen von modernen Computern, Betriebssystemen, Kommunikationsnetzen (Internet, Mobilfunk) und Webseiten muss jeder Mensch besitzen, um noch selbstbestimmt entscheiden zu können, was er will und was er nicht will (z.B. indem man faktenfreie Werbung oder Nachrichtenbeiträge als solche entlarvt).
Ich weiß ja immer nicht, was ich schreiben soll, wenn ich einen Film empfehlen will. Oft ist es schwierig, dafür eine genaue Begründung anzugeben, weil es meistens einfach der direkte Eindruck ist, der mich zur unbedingten Empfehlung hinreißt.
Ich versuche es mal faktenbasiert: Bei Free Rainer – Dein Fernseher lügt (Wikipedia, IMDB, Trailer) handelt es sich um einen Film über den Kampf gegen die Volksverdummung durch das Fernsehprogramm, das nur durch die Quoten bestimmt wird, die vollkommen unrepräsentativ ermittelt werden. (Das ist im Grunde genommen die Kurzfassung der Handlung.) Den Film habe ich schon etwas länger im Hinterkopf und endlich hab ich es mal geschafft ihn zu sehen und ich bin hellauf begeistert! Wer mich kennt, weiß was ich vom aktuellen Status Quo des (deutschen) Fernsehns halte und der Schritt weiter zur Identifikation mit den Ideen aus dem Film ist dann nicht sonderlich weit.
Das Welternährungsprogramm, [...] verlangte am 1. Juli für diesen Monat einen Sonderbeitrag seiner Mitgliedstaaten von 180 Millionen Euro. Nur 62 Millionen kamen herein. [...]
Warum? Weil die reichen Geberländer — insbesondere die EU-Staaten, die USA, Kanada und Australien — viele tausend Milliarden Euro und Dollars ihren einheimischen Bank-Halunken bezahlen mussten: zur Wiederbelebung des Interbanken-Kredits zur Rettung der Spekulations-Banditen. Für die humanitäre Soforthilfe (und die reguläre Entwicklungshilfe) blieb und bleibt praktisch kein Geld.
[...] Hedgefonds und andere Groß-Spekulanten [...] treiben [...] die Grundnahrungsmittelpreise in astronomische Höhen.
Die Tonne Getreide kostet heute auf dem Weltmarkt 270 Euro. Ihr Preis lag im Jahr zuvor genau bei der Hälfte. Reis ist um 110% gestiegen. Mais um 63%.
[...]
Die Dürre tötet ungestört. Diesmal wird sie viele Zehntausende töten.
Fazit: Menschen verhungern, aber wir stecken unser Geld lieber in undurchsichtige, unsinnige und hinterhältige BWLer-Ideen.
Irgendwann die Woche war ein Volkszählungsbeauftragter hier! Er hat bei mir geklingelt – zweimal! Er hat mich sogar ins Zimmer gehen sehen, weil er schon auf dem Flur war, als ich heimkam. Ich hab ihm nicht aufgemacht – zweimal!
Soweit ich weiß, wird man vorher schriftlich benachrichtigt, wenn man mit einem Besuch zu rechnen hat, das war bei mir nicht passiert – worüber ich schon glücklich war – deshalb habe ich auch absolut gar kein schlechtes Gewissen!
werden im Deutschen verdammt nochmal zusammengeschrieben oder durch Bindestrich getrennt.
Sie werden nicht, nicht, nicht einfach schnöde wie im Englischen aneinandergeklatscht, nein, nein, nein.
Wers nicht glaubt:
Nach der gültigen Rechtschreibung werden bei einem Nominalkompositum im Deutschen die einzelnen Wortbestandteile entweder zusammengeschrieben (z.B. Hochseefischerei) oder mittels Bindestrichen miteinander verbunden (z.B. Rosa-Luxemburg-Platz), so dass in jedem Fall das Kompositum im Schriftbild als zusammenhängende Einheit zu erkennen ist. Das unverbundene Nebeneinanderstellen der einzelnen Wortglieder ist falsch. (Wikipedia: Nominalkomposita im Deutschen)
Über den JMStV (Was ist das?) an sich möchte ich jetzt gar nich reden, das haben viele andere schon genug getan… z.B. erlehmann vor einiger Zeit
Was ich als Reaktion darauf mit meinem Blog mache, weiß ich noch nicht… Vielleicht einen großen Pimmel auf die Startseite… Aus Prinzip!
Nein, mir ist gerade bewusst geworden, dass das Verhalten der deutschen Politiker bei Entscheidungen, die das Internet und sonstige moderne Medien betreffen, nicht nur aussagt, dass (die meisten) deutsche(n) Politiker im Bezug auf das Internet und neue Medien inkompetent sind, sondern dass es aussagt, dass sie sogar im Großen und Ganzen inkompetent sind!
Heute morgen las ich dann ein paar Artikelchen darüber, dass schon huuuuuunderttausende Bürger ihren Einspruch gegen die Darstellung ihres Hauses an Google verschickt hätten.
Und da fragte ich mich: Was soll denn das, dass von allen anderen Ländern, in denen Google bisher schon Streetview anbietet, ausgerechnet in Deutschland sich so starker Widerstand regt???
Achtung! Dieser Post stellt – Oh Wunder! – die persönliche Meinung seines Autors dar!
Falls Sie ein Problem mit dieser Meinung haben, schreiben Sie das Problem auf ein Stück Papier und werfen es in den Müll.
Oder wie man unter Linux sagt: cat problem > /dev/null
Thematisch passt der Artikel sehr gut zu einer Beobachtung, die ich auch schon öfter gemacht habe! Gerade erst letzte Woche, als im Hörsaal in der Reihe hinter mir ein paar Kommilitonen saßen und sich über ihre iPhone unterhielten. Ich konnte dabei heraus hören – falls ihr das einmal lest, nehmt es nicht persönlich oder kritisch – dass sie teilweise einfach Quatsch erzählten (“Mit’m Jailbreak kannste alle Apps kostenlos installieren.” – Nicht faktisch falsch aber vollkommen falsche und schlechte Kausalkette) und daraus schloss ich, dass sie einfach keine Lust haben, sich tiefergehend mit dem Gerät und der Technik zu beschäftigen. Erschreckt hat mich das, weil es sich eben um Informatikstudenten handelt, von denen hätte ich eigentlich erwartet, dass sie – ähnlich wie ich – wegen ihrem grundlegenden Interesse an dieser Art von “computer science” die Hintergründe hinterfragen und wissen wollen was hinter dem Easy-to-Use-iPhone-OS steckt!
Morgen, Mittwoch, 31.03.10, 20:15 wird in der ARD ein Spielfilm gezeigt, der (zum ersten Mal im deutschen öffentlich rechtlichen Fernsehen) das Thema Scientology kritisch behandelt.
Jetzt im Vorfeld wurde darüber schon relativ breit diskutiert (sogar in der Lokalzeitung!) und Scientology fühlt sich natürlich schlecht dargestellt und diffamiert (und kündigte deshalb eine Gegendarstellung in Eigenproduktion an [ich geh aber nich auf deren Website, deshalb kann ich nix dazu sagen]).
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