Torrent-Fälschung
Fefe hat heute festgestellt, dass auf seinem Server haufenweise BitTorrent-Traffic reinkommt. Zuerst dachte er, jemand hätte einfach die IP von Fefes Server bei einem Tracker announced, der die dann schön verbreitet hat. Kurze Zeit später kam er zu dem Ergebnis, dass es vermutlich doch kein böser Tracker ist, sondern dass jemand fälschlicherweise seine IP über DHT verbreitet.
In der bisher letzten Meldung schreibt er dann, dass er sich einen kleinen Sniffer geschrieben hat, der die Anfragen analysiert und dabei sah er, dass die Anfragen alle verschiedene Hashes haben (d.h. verschiedene Torrent-Dateien anfragen).
Und jetzt kommt meine Überlegung:
Bei der Content-Mafia und den Abzockanwälten läuft das ja so, dass die ein Programm haben, dass sich als "Peer" im Torrent-Netzwerk ausgibt und dieses sammelt dann die IP-Adressen von allen anderen Hosts, die einen bestimmten Torrent laden (die suchen natürlich nur bei Torrents in dem ein Werk eines ihrer Mandanten steckt). Aufgrund der Architektur des Torrent-Protokolls ist es ja so, dass jeder gleichzeitig Sender und Empfänger ist, folglich haben sie mit diesen IP-Adressen dann eine umfangreiche Liste von zukünftigen Abmahnopfern!
Wenn jetzt jedoch offensichtlich wird, dass man (einfach) falsche IP-Adressen zu beliebigen Torrents announcen kann, dann geht deren Beweisstrategie den Bach runter!
Zumindest für eine gewisse Zeit! ...
Ich hab ja auch schon immer mal wieder darauf hingewiesen, dass man bei einem Torrent auch sehr einfach nur bestimmte Dateien aus diesem Torrent runterladen kann, weshalb auch nicht 100%-ig darauf geschlossen werden kann, dass jemand der einen bestimmten Chart-Container geladen hat, auch tatsächlich jedes Lied daraus geladen hat!
Und was mir dazu auch noch einfiel war die Pressemeldung, dass der Bundesvorstand der Piratenpartei eine Abmahnung von Bushido bekommen hat, weil jemand aus deren Netz anscheinend den Torrent laufen lassen hat! Nachdem Fefe das jetzt so dokumentiert hat, könnte ich mir u.U. vorstellen, dass das denen auch so ging! Das da also nicht wirklich jemand was geladen hat, sondern nur jemand deren IP announced hat...
Hackintosh – Success!
Endlich, endlich, endlich!
Es ist vollbracht: Auf meinem Acer Aspire 7736G läuft Mac OS X 10.6 "Snow Leopard"!
Und zwar "Vanilla", also ohne dreckige Hacks am Kernel! Und das besondere im Vergleich zu meinen Versuchen vor einem halben Jahr (Linksammlung, Allgemeine Tipps): Mit funktionierender Netzwerk-Karte! Deshalb bin ich jetzt im Moment in der überaus glücklichen Lage, dies hier aus Mac OS heraus zu schreiben!
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr mich das beruhigt! Endlich habe ich die Möglichkeit, für das iPhone zu programmieren! Endlich könnte ich - ich denke aber nicht, dass ich das auch wirklich will - Mac OS als Haupt-Betriebssystem benutzen, da ich auch Internet habe!
Ich schimpfe mich jetzt also voller Stolz und Eigenlob "Erfahrener Hackintosher"! Wers auch probieren mag und Hilfe brauch, ich helfe gerne!
Jetzt muss ich erstmal meien zweite Errungenschaft für diesen Tag feiern: Ein Weizenbierglas! Prost!
PS: Was mir an der Sache jetzt allerdings schon Bauchschmerzen bereitet ist, dass der Grundsatz "Never change a running System!" hier noch wesentlich stärker gilt als bisher unter Windows oder Linux! Wenn ich hier - meinem ausgeprägten Spieltrieb folgend - auch nur eine kleinste Systemeinstellung verändere - auch wenn ich nur das Beste wollte - kann das sofort zum Überhaupt-Ganz-Und-Gar-Nicht-Mehr-Funktionieren des Systems führen... Und dazu gehören auch schon so simple Sachen wie ein Softwareupdate des Betriebssystems....
Wish me Luck...
Des iPhones schlechter Einfluss auf die Wissenschaft der Informatik
So würde ich zumindest die Überschrift des folgenden Artikels übersetzen, den ich eben im Netz gefunden habe:
Why the iPhone could be bad news for computer science | silicon.com
Thematisch passt der Artikel sehr gut zu einer Beobachtung, die ich auch schon öfter gemacht habe! Gerade erst letzte Woche, als im Hörsaal in der Reihe hinter mir ein paar Kommilitonen saßen und sich über ihre iPhone unterhielten. Ich konnte dabei heraus hören - falls ihr das einmal lest, nehmt es nicht persönlich oder kritisch
- dass sie teilweise einfach Quatsch erzählten ("Mit'm Jailbreak kannste alle Apps kostenlos installieren." - Nicht faktisch falsch aber vollkommen falsche und schlechte Kausalkette) und daraus schloss ich, dass sie einfach keine Lust haben, sich tiefergehend mit dem Gerät und der Technik zu beschäftigen. Erschreckt hat mich das, weil es sich eben um Informatikstudenten handelt, von denen hätte ich eigentlich erwartet, dass sie - ähnlich wie ich - wegen ihrem grundlegenden Interesse an dieser Art von "computer science" die Hintergründe hinterfragen und wissen wollen was hinter dem Easy-to-Use-iPhone-OS steckt!
Jedenfalls, der Artikel sagt das so ähnlich auch, ich übersetze mal, was Dr. Robert Harle, stellv. Forschungsdirektor des Cambridge Computer Laboratory, dazu sagt:
"Es wächst gerade eine Generation heran, die mit der [heutigen] Technologie sehr vertraut ist - zumindest was die Benutzung angeht. Aber sie scheinen nicht so interessiert daran zu sein, sie auch zu verstehen.
[...]
Die Leute können ihr iPhone benutzen... aber sie wollen es nicht erforschen, sie wollen die Tiefen, die dahinter stecken nicht verstehen. Und ich habe den leisen Verdacht, dass das unter Anderem auch daher kommt, dass wir inzwischen in der EDV, der Informatik oder der IT, wie auch immer man es nennen mag, auf einer Stufe angelangt sind, in der es so eine Black Box ist, so eine komplexe Angelegenheit, in die man sich nicht mehr so hineinfiddeln kann, wie es früher der Fall war."
Und ich fürchte, damit hat er recht! "Unter die Haube" zu gucken, wird immer komplizierter und deshalb lassen sich viele davon abschrecken und versuchen es auch gar nicht erst!
Was ich auch noch interessant fand, als weitere Ursache bringt er im Text den "Computerunterricht" an Schulen an! Denn der gebe den Schülern ein falsches Bild davon, was Informatik ist!
"Es geht nicht um Word, es geht nicht um Excel, wir lehren nichts dergleichen, aber leider ist das genau das, um was es in der Schule geht. [...]
[Informatik] wird dort auch nicht mit Mathematik verbunden, das ist jedoch genau das, was wir brauchen!"
Auch da hat er wieder recht! Die Tatsache, dass ein Informatikstudium zumindest am Anfang zu großen Teilen einfach nur aus Mathematik besteht, ist vielen nicht klar! Ich muss dazu aber nur auf meinen Stundenplan schauen: 10 SWS Mathe, 12 SWS für die drei anderen Kurse.
Aber was nun? Ich finde ja sowieso, man sollte in irgendeiner Art und Weise einen "Computerführerschein" einführen und den Leuten einfach mal so ein paar Dinge klar machen wie: "Benutzt nicht den Internet Explorer" (~"Telefoniert nicht beim Fahren") oder "Man kann in Word auch Formatvorlagen benutzen, wegen der Semantik" (~"Man fährt nicht auf dem Standstreifen") usw...
Wer weiß wo das so noch hinführt... Wenn Menschen Dinge benutzen ohne zu verstehen wie sie funktionieren kann da nichts Gutes bei rauskommen!
legal, illegal, scheißegal
Mein Vater hat online ein Hörbuch zum runterladen gekauft, bei Audible, weil er einen Gutschein von Amazon dafür hatte.
Das war jedoch irgendwie ein Fehler. DRM! (Kritik)
Denn: Jetzt stehe ich da, mit ner komischen .aa-Datei und soll die als MP3 auf ne CD brennen, damit man sie im Autoradio hören kann!
Man kann dieses Hörbuch zwar (mit Windows Media Player oder iTunes) als Audio-CD brennen, aber das will ich ja gar nicht. Ich könnte sie auch auf einen MP3-Player meiner Wahl spielen, der das proprietäre Audible-Format unterstüzt (z.B. iPhone, iPod, etc) aber auch das will ich ja gar nicht.
Ich kann (natürlich) nicht einfach MP3s erstellen, die ich auf jedem beliebigen Gerät abspielen kann. Wo kämen wir denn da hin, wenn ein ehrlicher Käufer mit dem gekauften Produkt machen könnte was er will
Nenene, so geht das ja ma nich..
Wisst ihr was ich jetzt mache, liebe Leser und liebe Contentmafia?
Ich gehe zu einer Download-Suchmaschine meiner Wahl, suche nach dem Titel des Hörbuchs und lade es dort schnell und unkompliziert als DRM-freien MP3-CD-Rip runter! Sogar ohne schlechtes Gewissen, denn gekauft haben wir es ja!
Wer das jetzt komisch findet und meint, das kann ja gar nich sein, das muss doch gehn, oder das können die doch nich machen, hier hat das jemand mal für DVDs visualisiert und hier für Computer-Spiele, ich denke das kann einfach auch hierauf übertragen! (via Fefe und Fefe und Fefe und Fefe)
ePetition: Ministerium für neuartige Informationstechnologien
Die Petition ist veröffentlicht und die Mitzeichnungsfrist läuft bis zum zum 13. Mai !!!
Ich habe es getan: Ich habe (spontan) eine eigene ePetition beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Der Text:
Wortlaut der Petition:
Begründung:
Das "Ministerium für neuartige Informationstechnologien" soll sich vor allem durch umfangreiche Sachkompetenz im Bezug auf neuartige Informationstechnologien (Internet, EDV, ...) auszeichnen.
Speziell sollte es zu seiner Aufgabe gehören, der Regierung, den Abgeordneten, den anderen Ministerien und allen anderen staatlichen Stellen, sowie natürlich auch den Bürgern in allerlei erdenklichen Formen Hilfestellung zu leisten und Medienkompetenz zu vermitteln. Weiterhin sollte es seine Aufgabe sein, eine unabhängige Prüf- und Beratungsstelle zu sein und u.U. vorhandene Gesetzgebung den veränderten Bedingungen der heutigen Zeit anpassen, also z.B. Datenschutzfragen im Bezug auf das Internet auszuloten.
In Anbetracht der Tatsache, dass sich ein immer größer werdender Anteil des täglichen öffentlichen Lebens, der politischen Diskussion und Kommunikation, sowie des Journalismus und nicht zuletzt auch aller wirtschaftlichen Vorgänge online abspielen, gehört es zu den Aufgaben des Staates, sich selbst, als auch die Bürger und Firmen, über die Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren der neuartigen Informationstechnologien aufzuklären; also zu helfen, die Möglichkeiten bestmöglich auszunutzen und vor Gefahren zu Schützen und Grenzen zu wahren.
Ich denke, dass es dringend an der Zeit für ein solches Ministerium ist, denn der Umgang mit dem Übertragungsmedium Internet und den Informations-, Kommunikations-, Vertriebsdiensten, uvm., die darauf basieren, ist schon bzw. wird ziemlich bald zu einer der Kernkompetenzen des alltäglichen Lebens und Arbeitens gehören. Der Staat sollte mithilfe dieses Ministeriums die Aufgabe, diese Kompetenz zu vermitteln, gewissenhaft und allumfassend wahrnehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Moritz Schlarb
Diskussion:
Wer Anmerkungen, Ergänzungen zum Petitionstext hat, kann sie hier gerne loswerden, ich bin dankbar für jede Anregung!
Mehr Informationen im Netz bei:
heise.de: (BITKOM-Chef fordert Internet-Minister) Bitkom-Chef-kritisiert-Internetpolitik-der-Bundesregierung und Bitkom-fordert-Netzpolitik-aus-einem-Guss
Golem: (Brauchen wir einen Internet-Minister) http://www.golem.de/0909/69684.html
Zeit Online: (Pro-Contra-Debatte) internet-staatsminister-pro-contra
Focus: (Netzpolitik)netzpolitik-experten-fordern-internetminister und cebit-eroeffnung-merkel-lehnt-einen-internetminister-ab
Hier gibt es den Petitions-Antrag als PDF: Petition-Internet-Ministerium
Sobald die Petition veröffentlicht ist, gibts hier den Link!
Alles klar! Die Petition ist - endlich - veröffentlicht!
Augmented Identity
Recognizr - Augmented Identity - Technology Review (25.02.10)
Menno! Die haben meine Idee geklaut!!!
Gesichts-/Personenerkennung auf dem iPhone/Smartphones...
Und dann die Informationen live á la Augmented Reality übers Kamersbild gelegt...
„Recognizr“ läuft bislang auf Handys mit [...] Android und einer 5-Megapixel-Kamera. Wenn ein Nutzer die Anwendung öffnet und die Kamera auf [jemanden] richtet, tritt eine Software der schwedischen Firma Polar Rose in Aktion. Sie erkennt das Gesicht der Person und erstellt aus deren Gesichtszügen und einem ad hoc konstruierten 3D-Modell eine Identitätssignatur.
Diese Signatur wird dann an einen Server übermittelt und mit anderen in einer Datenbank gespeicherten verglichen. Gibt es einen Treffer, werden Name und Profil samt Twitter- oder Facebook-Daten zurückgeschickt – vorausgesetzt, dass die betreffende Person dies auch erlaubt hat. [Recognizr] berücksichtigt [...] sogar die Kopfhaltung der Person: Die Informationen werden so eingeblendet, dass das Gesicht nicht verdeckt wird.
Genial umgesetzt... Hätte von mir sein können!
Schade...
Naja... Eigentlich war mir klar, bis ich soweit bin, dass ich so ein Projekt umzusetzen, hat das schon jemand anderes gemacht.
SMS- Sendeberichte auf dem iPhone
Eigentlich hat inzwischen jedes Handy eine Funktion zum automatischen Anfordern von Sendeberichten für SMS!
Das iPhone aber kann das - standardmäßig - jedoch leider nicht!
Doch dank Cydia, MobileSubstrate und zwei netten Franzosen gibt es das Paket iPhoneDelivery, welches das iPhone um genau diese Funktion erweitert.
Ich habe bei iPhone-Notes.de eine kurze Anleitung zur Installation und eine Beschreibung der Einstellungsmöglichkeiten gebloggt! Könnt ihr ja mal reinschauen. Viel Glück!
Zensursula²: Der Jugendmedienstaatsvertrag
Man kriegt davon wenig mit, und genau das ist das Verheerende daran!
Nachdem die gute Zensursula nicht mehr Familienministerin ist, ist es ein wenig ruhig geworden im Kampf um die Freiheit im Internet. Das wäre ja auch gut, wenn es gerade weniger geben müsste, gegen das man kämpfen müsste. Doch das Gegenteil ist der Fall! Und gerade deshalb ist es umso wichtiger, dass wir gerade jetzt wieder einmal aufschreien und protestieren!
Denn was sich da gerade zusammen braut ist nicht einfach nur Zensursula 2.o, sondern viel mehr Zensursula² oder so. Denn in einem Entwurf für den Jugendmedienstaatsvertrag (eine gemeinsame Vereinbarung zwischen den Bundesländern, in dem Dinge, die eigentlich Ländersache sind, für alle Bundesländer einheitlich geregelt werden) kommen diesmal aber noch viel krassere Brüller als beim letzten Mal.
Die konkreten Punkte sind (Quelle: AK Zensur):
- Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.
- Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten. Es muss also eine weitaus umfangreichere Internet-Zensur-Infrastruktur aufgebaut werden, als dies Ursula von der Leyen im Wahlkampf vorgesehen hat.
- Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, „die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen“. Ausnahmen sind keine vorgesehen.
- Generell werden alle Inhalte in Kategorien eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
- Alle „Anbieter“ müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Dafür sind mehrere (alternative) Maßnahmen vorgesehen:
- Es wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt.
- Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)
- Alle Inhalte werden mit einer entsprechenden Altersfreigabe gekennzeichnet.
- Die bestehenden Regelungen bezüglich schwer jugendgefährdenden Inhalten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) bleiben natürlich in Kraft.
(Also ganz ehrlich... Wer muss spätestens bei der "Sendezeitenregelung" nicht ein wenig schmunzeln und sich innerlich an den Kopf fassen???)
Weitere Infos dazu findet man natürlich in den einschlägigen Quellen des Internets, also speziell auf den Webseiten des Arbeitskreises Internetzensur (AK Zensur), oder hier im Blog von Jörg Tauss, sowie in diversen anderen Blogs, die sich über das Thema auch schon ausgelassen haben.
Es sollte in jedermanns Interesse sein, vollkommen egal, ob er nun aktiv Inhalte im Internet produziert (als Blogger, o.Ä.) oder nur aktiver Nutzer des (noch) freien Internets ist, sein Möglichstes zu tun!
Also: Bloggt, twittert, buschfunkt, usw. und redet offline mit Leuten, denn wenn dieser Entwurf so umgesetzt wird, dann kommen sie langsam, die chinesischen/iranischen/... Verhältnisse!
Ich hatte dahingehend noch den Einfall, dass man versuchen könnte, möglichst viele Webseitenbetreiber zu finden, die dann alle gemeinsam, ab einem bestimmten Zeitpunkt für eine gewisse Zeit seine eigene Website mit einem hübschen Stoppschild blockiert. (Auf diesem sollten dann natürlich Informationen zur Aktion, Erklärungen zum JMStV, schnelle Anleitung zum Mitmachen und der Hinweis, dass diese Seite nur von 22 bis 6 Uhr sendet, äh, erreichbar ist.)
Diesen Einfall hatte ich eben, als Nils mir ein paar Links geschickt hat. Wer die Idee gut findet kann ja mal überlegen, wer dabei mitmachen würde und sie verbreiten!
Im Blog von Herrn Tauss findest man auch einen Entwurf zu einem Protestschreiben, mit dem man sich an Politiker wenden kann/soll/muss. Das habe ich, um das Gefühl zu haben, genug getan zu haben, bei abgeordnetenwatch.de in leicht erweiterter Form mal der guten Julia Klöckner als Frage gestellt, ich bin auf die Antwort gespannt.
Sehr geehrte Frau Klöckner,
der oben genannte Entwurf des Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV-E) löst nach der Debatte zum so genannten„Zugangserschwerungsgesetz“, bei dem Bundestag und Bundesrat höchst unglücklich agierten und ohne Not gegen alle Warnungen das Vertrauen zehntausender technik- und netzaffiner Menschen verspielten, erneut und berechtigt Empörung aus.
Nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem die wieder einmal überhörte „Netzszene“ haben den Entwurf überzeugend kritisiert. Allein die Idee, das globale Internet mit deutschen „Sendezeiten“ und „Altersbegrenzungen“ regulieren zu wollen, ist einfach nur kabarettistisch und abwegig.
Generell gilt: Wenn ein Jugendlicher bestimmte Dinge sehen will, kriegt er sie auch zu sehen. Die zufällige Begegnung mit bedenklichen Inhalten hingegen können wir sehr gut mit grundlegender Erziehungsarbeit und familiär-sozial-technischer Kontrolle in den Griff bekommen. Dafür muss man nicht das freie Internet ausknipsen.
Es gibt gute Methoden, mit denen verantwortungsbewusste Eltern ihre Kinder vor den kranken Dingen schützen können, die es im echten Leben und im Internet gibt. Im Internet klappt das sogar noch viel besser als im echten Leben. Jeder, der einen DSL-Anschluss beantragen und nutzen kann, ist auch in der Lage, sich über Kinderschutzsoftware zu informieren, oder einfach das Router-Passwort geheim zu halten.
Die zuständigen Landespolitiker nehmen das überflüssige Machwerk vor der vorgesehenen Ministerpräsidentenkonferenz ohne Zuleitung an die Landtage schnell, vollständig, ersatzlos und kompromisslos vom Tisch, bevor weiterer Schaden entsteht. Nutzen Sie die Chance und stärken Sie statt dessen beispielsweise das Projekt „Netz für Kinder“! Es gibt keinen Anlass für diese weitere und zudem absurde Verschärfung beim Jugendmedienschutz.
Wie ist hierzu Ihre Position, die Ihrer Partei und die der Landesregierungen, an denen Ihre Partei beteiligt ist??
Mit freundlichen Grüßen
Moritz Schlarb
Noch Fragen? Nein? - Gut, dann auf in dem Kampf!
Update: Fragen - und Antworten dazu
- "D.h. man darf jetzt nur noch nachts Pornos gucken!?
" (anonym)
Ja, denn die sind ja definitiv ab 18. - "Gilt das nur für deutsche Seiten?" (Christian Simon)
Nein, eben nicht! Den ausländischen Seiten wird dann wahrscheinlich entweder eine Altersverifikationsseite vorgeschaltet, oder sie werden einfach nur komplett gesperrt (Stoppschild).
Die Tatsache, dass den Leuten die sich das Gesetz ausdenken bestimmt selber noch nicht klar ist und wahrscheinlich nie klar sein wird, wie das technisch realisiert werden soll, ist nur ein geringer Trost... Denn technisch möglich ist vieles/alles! - "Dann brauchen die aber viele Leute und Geld!" (Christian Simon)
Ja, prima... Wart mal ab, bis sie das als Pro-Argument bringen: Es schafft doch Arbeitsplätze!"
iPhone-Speedup-Hack
Hab da so ein paar Tricks gefunden, wie man das iPhone angeblich schneller machen kann (zumindest den Bootvorgang und gefühlsmäßig
)
- Zum einen kann man ein paar unnötige LaunchDaemons löschen (das sind Skripte, die dem iPhone-Kernel sagen, welche Prozesse er beim booten laden soll [vgl. Dienste bei Windows])
Dazu gibt es hier und hier und hier detaillierte Informationen, - Und dann gibt es noch die Möglichkeit, nicht benötigte Language-Packs zu löschen!
Dazu findet man hier ein paar Informationen und ein Skript (auch hier), dass einem die Handarbeit abnimmt. Ist aber mit Vorsicht zu genießen... Konsolenerfahrung sollte man haben! (Zeilenumbrüche entfernen!)for file in `find . -type d -name "*.lproj" -not -iname "en*.lproj" -not -iname "ge*.lproj" -not -iname "de*.lproj" -exec echo {} \; | sed -e 's/\.\///'`; do rm -vr ./$file ; done- Eigentlich handelt es sich dabei um einen Shell-Befehl, der alle Ordner unterhalb des aktuellen Ordners nach .lproj-Ordnern durchsucht (in denen die Language-Files liegen) und dann alle, die nicht mit en oder de bzw german beginnen löscht. Kein aber oho

Ich habe das Skript mal auf alle Pfade angewendet die hier genannt werden, da wurde zumindest eine Menge gelöscht!
- Eigentlich handelt es sich dabei um einen Shell-Befehl, der alle Ordner unterhalb des aktuellen Ordners nach .lproj-Ordnern durchsucht (in denen die Language-Files liegen) und dann alle, die nicht mit en oder de bzw german beginnen löscht. Kein aber oho
Da stehen auch beide Methoden noch mal zusammengefasst!
Sorry, habe grade nicht mehr Zeit für eine ausführliche Anleitung auf Deutsch, ihr müsst euch durch die englischen Tutorials kämpfen
PS: Wofür ich noch keine Lösung gefunden habe, ist, dass der SSH-Daemon immer beim booten startet! Ich hätte gern, dass ich den per SBSettings nur bei Bedarf anschalten kann... Ich weiß, dass er weder CPU beansprucht, noch eine Sicherheitslücke darstellt, wenn man das Passwort geändert hat, aber trotzdem! Aus Prinzip! Werde mal den Package-Maintainer kontaktieren...
iPhone OS 3.1.3 [Updated]
Oho, soso! Seit heute bzw. gerade eben ist die nächste Version des iPhone OS veröffentlicht! Sie trägt die Versionsnummer 3.1.3 und bringt nur wenige Veränderungen mit sich - Bugfixes und genauere Anzeige des Batteriestatus sowie eventuell die Möglichkeit, Tethering (zumindest in einigen Netzen) wieder "legal" zu nutzen! Aus eigener Erfahrung kann ich noch nicht sprechen, da ich natürlich erst den Jailbreak abwarten muss und wie man obiger Meldung auf fscklog entnehmen kann könnte das einige Zeit dauern, da der Exploit, dessen man sich bis jetzt bediente geschlossen worden ist..
Interessant finde ich allerdings, dass die englische Wikipedia in dem Artikel über die Versionsgeschichte des iPhone OS bereits Version 3.2 erwähnt, wohl deshalb weil das die Version war, die im iPad eingesetzt wird. Stellt sich natürlich die Frage, ob/wann es diese Version auch fürs iPhone gibt... Zumindest anhand der dort genannten Features wäre das ein Schritt auf den man eher gespannt wäre als 3.1.3...
Update: Laut diesem Eintrag im fscklog ist das OS 3.2 anscheinend iPad-only. Hört sich auch irgendwie definitiv an... Damit müssten alle iPhone-User wohl wirklich bis Version 4.0 warten, dass sich was tut! Schade eigentlich...
Geniale iPhone-Jailbreak-Apps (Must-Have!)
Ich habe grade über eine Website namens iPhoneDownloadBlog eine Reihe an nützlichen Cydia-Apps gefunden, die ich unbedingt empfehlen muss. (Dort gibt es zwar eine Art Top Ten, aber ich habe die weggelassen, die Geld kosten würden!) Guckt euch die Links für mehr Screenshots und Infos an, installieren könnt ihr sie dann indem ihr bei Cydia nach ihnen sucht - logisch oder? Wer nicht weiß was Cydia ist, hat sein iPhone vermutlich noch nicht mal gejailbreakt und sollte erstmal ganz von vorne anfangen, hier steht warum!
)
GriP (Growl for iPhone) ersetzt die bisherigen Push-Nachrichten (blaues Popup, dass die momentante Anwendung blockiert, da man erst darauf reagieren muss) durch (von dem "echten" Growl für Mac OS bekannten) dezente halbtransparente Popup-Fenster, die über der momentanen Anzeige schweben, diese aber nicht blockieren!
Zuerst wird nur der Titel der Nachricht angezeigt, diese kann man dann aber auch ausklappen.
Wenn man nicht auf die Nachrichten reagiert verschwinden sie dezent nach einiger Zeit wieder, oder man schließt sie mit einem Klick auf das x.
Es gibt die Möglichkeit noch diverse andere Themes einzubinden, die Breite der Meldungen, sowie ihre Farbe, Transparenz und Anzeigedauer lassen sich aber auch von Hand in den Einstellungen ändern.
Zu finden ist das Package im iSpazio-Repo und es gibt mehr Informationen auf der Entwicklerseite.
(Damit auch SMS-Notifications angezeigt werden, sollte man noch das Package "GriP SMS Notifications" installieren, das habe ich aber nicht in einem Repository gefunden, sondern musste die .deb von Hand laden und installieren. Das macht man entweder per MobileTerminal oder über eine RemoteSSH-Sitzung. Am besten als root einloggen, ansonsten muss sudo vor jeden der zwei Befehle. Am besten geht man in ein Verzeichnis, das unterhalb von /var liegt, z.B. /var/mobile/Media. Es ist also zu tun:cd /var/mobile/Media
(sudo) wget http://iphone-quickreply.googlecode.com/files/GriPSMSNotification_1.1.deb(sudo) dpkg -i GriPSMSNotification_1.1.deb
Respring, Fertig.
- Quickscroll fügt dem iPhone (endlich) eine Scrollbar hinzu, die man einfach nehmen und schieben kann! Man kann also jetzt in Safari ans untere Ende einer Seite scrollen, ohne sich die Fungerkupper heiß zu reiben. (Ist übrigens vom selben Entwickler wie GriP.) Dieses Package gibt es im BigBoss-Repo.
ActionMenu erweitert das Kontextmenu der Texteingabe. Zum einen gibt es hier dann mehr Funktionen, und zum anderen gibt es diese mit hübschen Icons. Auch dieses Package gibt es im BigBoss-Repo.- FindInPage ist eigentlich nur ein Safari-Lesezeichen (mit ein wenig Javascipt), dass es einem dann erlaubt, eine Seite nach einem Schlüsselwort zu durchsuchen. Klein, fein un praktisch! Auch dieses Package findet man im BigBoss-Repo.
- MultiIconMover macht es möglich, mehrere Springboard-Icons auf einmal auf eine andere Seite zu ziehen. Einfach antippen zum markieren und dann rüber ziehen. BigBoss-Repo.
ProSwitcher kannte ich zwar schon, aber hiermit möchte ich es nochmal jedem ans Herz legen. Backgrounder kennt man ja schon länger und hat damit auch die Möglichkeit für Multitasking, indem man eine App einfach anlässt und in den Hintergrund schieben kann (mit langem Drücken auf den Home-Button). ProSwitcher ergänzt eben diese Möglichkeit um eine Übersicht der gerade offenen Apps.
Man kann einfach seitwärts durchblättern, so wie bei der Tab-Ansicht von Safari und eine Anwendung schließen, indem man auf das rote x klickt oder sie nach oben wegschiebt.
Hiermit ist es also endlich elegant funktionsfähig: Das Multitasking fürs iPhone! (Gibts natürlich wieder mal im BigBoss-Repo.)
- Und dann gibt es noch eine App namens USB Drive, die es ermöglichen soll, dass iPhone als normalen (beschreibbaren) USB-Datenträger zu benutzen. (Bisher kann man ja nur auf den Bilderspeicher lesend zugreifen.)
Dazu kann ich noch nicht mehr sagen, habe sie noch nicht getestet. Aber mir scheint, es wäre auf jeden Fall sinnvoll, vorher ein vollständiges Backup zu machen!
(Eigenes Repository: apt.dmytro.me)
HowTo: Kalender-Sync – iPhone <-> Mozilla Thunderbird
Die Gründe dafür, dass ich meinen Kalender gern sowohl in Thunderbird (mit dem Add-On Lightning) als auch auf dem iPhone habe liegen ja wohl auf der Hand: So kann ich unterwegs jeden Termin schnell auf dem iPhone eintragen und am PC habe ich dann einen wesentlich besseren Überblick über alles. Dazu kommt, dass ich so natürlich mindestens zweimal benachrichtigt werde, wenn ein Termin ansteht, was bei mir Schussel auch recht praktisch ist...
Jetzt gibt es natürlich die Möglichkeit, einfach bei jedem Sychronisieren mit iTunes einfach den Kalender mit Outlook zu syncen. Das funktioniert auch relativ gut, das Problem ist nur: Ich benutze Outlook nicht und habe das auch nicht vor. Außerdem will ich nicht immer erst das Kabel anschließen, iTunes öffnen und auf Synchronisieren klicken müssen, das soll bitte in Echtzeit passieren.
Um das zu bewerkstelligen habe ich jetzt eine zeitlang recherchiert. Fakt ist, der Flaschenhals ist natürlich das iPhone, denn die einzige Möglichkeit, Kalender und Kontaktdaten über das Internet zu synchronisieren besteht mit (dem proprietären Microsoft-Standard) Exchange.
Natürlich hab ich keinen Exchange-Server! Vielversprechend klang dann das Projekt open-xchange. Davon gibts auch eine Community-Version, die das open im Namen auch verdient hat... Die Zusatzmodule zum Einbinden spezieller Clients (iPhone, Thunderbird, ...) kriegt man jedoch anscheinend nicht kostenlos. Vielleicht ja doch, aber ich hatte dann keine Lust mehr, zumal mir eh der ständig-laufende, ständig-online Linux-Server fehlt.
Der letzte Ausweg führt dahin, wo inzwischen alle Wege führen: zu Google!
Mit dem Google Kalender und Google Sync klappt alles was ich will (mal abgesehen davon, dass meine Daten dann bei Google sind... Andererseits, wenn die es interessiert, wann ich Feuerwehr-Übung hab, bitteschön!)
Und so gehts:
- Google-Account einrichten, falls nicht vorhanden oder sich anmelden und sich dann für die Kalender-Funktion anmelden.
- In Thunderbird muss natürlich das Kalender-Add-On Lightning installiert sein und dann braucht man noch das Add-On Provider for Google Calendar.
- Jetzt muss man in der Weboberfläche von Google Kalender den/die gewünschten Kalender einrichten (Linke Seite der Site: "Erstellen" -> Details eingeben [Name reicht eigentlich] -> "Kalender einrichten").
- Wer jetzt schon bestehende Kalenderdaten hat, muss die natürlich erstmal aus der bisherigen Quelle exportieren (am besten im iCal-Format) und dann in den Einstellungen (Linke Seite der Site) auf "Kalender importieren" -> Datei auswählen -> den Kalender auswählen in den die Daten eingefügt werden sollen -> "Importieren" -> Fertig.
- Wer die Daten bisher nur auf dem iPhone hat, der kommt um eine einmalige Synchronisation mit Outlook wohl nicht herum. Dazu reicht aber ja auch eine Testversion von Outlook, die sich bestimmt sogar legal irgendwo besorgen lässt. Diese installieren und darauf achten, dass sie als Standardanwendung eingetragen ist. Dann in iTunes beim iPhone bei "Info" die Synchronisation vom iPhone mit Outlook aktivieren und laufen lassen. Dann kann man den Kalender in Outlook auswählen: Rechtsklick -> Speichern unter... -> Und dann hat man die .iCal-Datei.
- Jetzt integrieren wir den/die Kalender in Thunderbird. Dazu klicken wir zuerst auf der Website vom Google Calendar auf Einstellungen und dann auf den Namen des Kalenders, der eingebunden werden soll. Dann muss man unten auf der Seite den Link hinter dem XML-Symbol bei Privatadresse (!) kopieren (Rechtsklick -> "Link-Adresse kopieren"). Dann gehts in Thunderbird weiter: Wir öffnen die Kalender-Ansicht und klicken links in die freie Fläche wo die Kalender stehen und wählen "Neuer Kalender..." ->"Im Netzwerk" ->"Google Kalender". In das Eingabefeld kommt die kopierte Adresse. Dann noch Name und Farbe festlegen und fertig.
Jetzt kann man schonmal ausprobieren wies funktioniert. Meistens muss man sowohl Thunderbird als auch die Webansicht erstmal aktualisieren, aber dann sieht man dass jeder Eintrag direkt in beiden Fenstern verfügbar ist. (Erinnerungen kriegt man auch über beide Instanzen, nachher sogar über drei, wenn das iPhone noch dran hängt) - Jetzt kommt noch das Sahnehäubchen, die Verbindung zum iPhone:
(Genauer und mit Bildern gibts das auf der Erklärungssite von Google Sync)
Hierzu gehts in die "Einstellungs"-App -> "Mail, Kontakte, Kalender" ->"Account hinzufügen..." -> "Microsoft Exchange". Dann werden die Daten eingetragen E-Mail und Benutzername sind das selbe, Domain bleibt leer und Passwort ist auch klar. Dann klickt man auf Weiter und muss noch den Server eintragen: m.google.com. Speichern, Fertig. - Jetzt die Kalender-App öffnen und siehe da, jetzt gibt es mehrere Kalender. Und in dem, der zum Google-Sync gehört, sollte man jetzt auch die Termine sehen, die schon eingetragen sind.
Alles klar soweit? Bei Fragen stehe ich natürlich gerne zu Verfügung! Und bei Unklarheiten: Lieber vorher fragen, als dass alles weg is -.-
OSx86 – Die Linksammlung
Ich versuche, die Seiten die mir persönlich geholfen haben, ein wenig zu sortieren und zu kommentieren:
- Das OSx86-Project-Wiki, die erste Anlaufstelle, denn hier findet man - sortiert nach den jeweiligen Versionen - die HCLs, mithilfe derer man gucken kann, ob die eigenen Hardware eine Chance hat, unter Mac OS zu laufen. Außerdem gibt es da Grundlageninformationen, Links zu Tutorials und eine gute FAQ fürs Allgemeine und eine, wenns mal Probleme gibt (denn es gilt die Goldene Regel: Zuerst suchen, ob jemand das Problem schonmal hatte, und dann erst blöd fragen)
- Dann gibt es diverse Foren, in denen man sich auch erstmal ein wenig umsehen sollte, speziell mit dem Augenmerkt auf Leute, die die selbe Hardware benutzen:
- InsanelyMac Forum
- InfiniteMac OSx86 Community
- Voodooprojects - Index
Hier geht es speziell um den Chameleon-Bootloader, sowie die Voodoo-Treiber (für Audio, Tastatur/Maus) - EFi-X™ Users Forums - Powered by vBulletin
- Project OS X Forums
- root86 - die deutsche OSX86 Gemeinschaft !
Das "offizielle" Deutsche Forum, wobei auch andere Foren teilweise Deutsche Bereiche haben (andererseits findet man in Englisch wesentlich mehr und vor allem relevantere Informationen) - Hackint0sh - Latest hacks for iPhone, OSX and AppleTV
- Dann gibt es die Blogs, die teilweise Tutorials bieten, und teilweise technische Hintergrundinfos
- netkas.org
Netkas ist ein Entwickler, der PC EFI entwickelt, das ist auch eine boot-datei, wie man sie auch in Chameleon findet. - Chameleon: Bring Mac OS X Developers Together
Hier sollte man sich immer die aktuellste Version von Chameleon holen, natürlich mit den passenden Infos dazu. - EFI-X™ Opensource Alternative
Detaillierte Beschreibung in mehreren Einträgen über das Einrichten eines Retail-Hackintoshes. - iHackintosh
- Welcome To 3rr0rists
- Hackintosh - Lifehacker - Install Snow Leopard on Your Hackintosh PC, No Hacking Required
- How to Install Snow Leopard on PC [Hackintosh] - SnowOSX: Easiest Snow Leopard on PC
- Installing Snow Leo (retail) for OSX86 | Prasys' Blog
- binaryfactory.ca » Blog Archive » Snow Leopard “Retail” install for Wind from USB stick
- Neonkoala.co.uk - OSx86 Related News and Guides
- osx86-Page :: Installation
- Teknojunkie
- heliacal.net : Mac OS On X 86 PCs
- netkas.org
- Und ganz wichtig natürlich die Seiten, bei denen man die nötigen Dateien bekommt!
Das wären natürlich die oben bereits genannten (Chameleon, netkas), sowie:- Snow Leopard - Windows Live Skydrive
- Kexts.com
- Download Kexts for Snow Leopard 32/64 Bits | OSX86 Download bei ihackintosh.com
- Darwin Superhai
- Darwin/x86
- Ebenfalls eine Großte osx86-Treiber-Sammlung
- Evosx86 Spanische Seite über ein Program, dass das DSDT-Patching wesentlich vereinfacht!
- Mac OS X v10.6.2 - Kombiniertes-Update zum Original-von-Apple-Downloaden
- Und sonstiges noch:
- Recovering the Vista Bootloader from the DVD - NeoSmart Technologies Wiki
- osx86-Page :: Installation (Endlich mal ein deutsches Tutorial)
- Uphuck Home
Hoffe das hilft jedem Hilfesuchenden ein wenig weiter, und wenn nicht, kann man schließlich immer noch den guten alten Google fragen!
OSx86 – Ebenfalls eine Odyssee
Weil ein Apfel einfach cool ist (das hat sogar die Maya schon kapiert): Ich habe in den letzten Wochen versucht Mac OS X auf meinem Laptop zu installieren. Hilfe und Tipps dazu gibts in zahlreichen Foren, Wikis und Blogs, wenn man die erst mal gefunden hat, weiß man sie zu schätzen, und weiß auch, welche Infos man wo kriegt (siehe Link-Liste).
Da Apple es ja offiziell nicht vorsieht, Mac OS X auf Rechnern laufen zu lassen, die nicht von Apple stammen, sind damit natürlich eine Vielzahl an Problemen verbunden, denn Mac OS enthält von Haus aus eben nur Treiber, um auf Apple-Hardware zu laufen. Natürlich kochen die bei Apple auch nur mit Wasser, und deshalb sind auch in einem (modernen) iMac nur "normale" PC-Komponenten verbaut, also Prozessoren von Intel und Grafikkarten von nVidia oder Ati. Nun musste ich schmerzlich feststellen, dass offensichtlich leider noch niemand mit genau meinem Laptop den versuch unternommen hat! Auch als ich genau auf die Einzelteile geschaut habe, sah es eher mau aus.
Prinzipiell werden zumindest alle neueren Intel-Prozessoren unterstützt, die zwei Kerne haben, das ist schonmal gut. Mein T4200 2.0 GHz ist also geeignet. Bei der Grafikkarte sieht es aber dann schon wieder schlecht aus, die Ati Mobility Radeon HD 4570 scheint noch niemand zum Laufen gekriegt zu haben. WiFi, LAN und Sound habe ich auch noch nicht zum Laufen gekriegt, dazu fehlt mir momentan auch die Zeit.
Was ich jedenfalls geschafft habe, ist: Prinzipiell Mac OS X 10.6 Snow Leopard von der Retail-DVD (also die Original-DVD von Apple, ohne irgendwelche Anpassungen) zum Laufen zu kriegen. Der Trick dabei ist ein spezieller Bootloader (Chameleon), der das BIOS des Macs emuliert (EFI) und die größten Macken ausbügelt (DSDT-Patching) und es uns ermöglicht, eigene Treiber (heißen bei Mac Kernel Extensions) vorher zu laden und damit die von Mac OS zu überschreiben.
Das ist eigentlich schon der größte Trick. Denn damit verändert man nichts am System von Mac OS, und somit kann man auch alle Updates von Apple direkt einspielen (hört sich jetzt schön an - aber natürlich kann es auch sein, dass bei so einem Update etwas geändert wird, das man braucht, und dann funktionierts erst mal wieder nicht. Also, vorher Backup machen und vorher mal lesen, wies anderen so geht).
Auf meinem langen steinigen Weg hab ich so einiges probiert, aber deshalb hab ich jetzt viel gelernt und kapiert, wies prinzipiell alles funktioniert! Es gibt nämlich - aufgrund der Vielzahl an Hardware, die es überhaupt auf der Welt gibt, praktisch nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit ein Tutorial/Guide/How-To, dass die Vorgehensweise genau auf der spezifischen eigenen Hardware beschreibt. (Es sei denn natürlich, man baut sich extra ein System dafür zusammen und nimmt dann genau diese Hardware, was bei nem Laptop ja schon wieder mal gar nich geht.) Das macht das Ganze eben schwierig. Und auch auf der "offiziellsten" Seite, vom osx86Project, wo es die berühmte Hardware Compatibility List gibt, sucht man teilweise vergebens.
Was man also unbedingt braucht, um erfolgreich zu sein, sind Zeit und strapazierbare Nerven! Man muss viel, viel lesen, teilweise während der Rechner nicht funktioniert (wobei sich ein Zweitgerät echt bewährt macht), das dann verstehen, und dann auch noch irgendwie anwenden können. Und natürlich braucht man das kleine Quäntchen Hacker-Geist, das einen überhaupt erst auf die Idee kommen lässt so was auszuprobieren. (Wirklich hilfreich war es meiner Meinung nach auch, dass ich einen echten iMac zur Hilfe hatte, denn allein schon die Tatsache, dass Windows das Dateisystem des Macs [HFS+] nicht lesen kann, macht einiges schwierig)
Wer es versuchen will und Fragen/Probleme hat, kann sich gerne an mich wenden, ich werde es hier im Blog nochmal ein wenig genauer und detaillierter aufschreiben, wie genau man vorgehen sollte, und ich werde, das dürfte am wichtigsten sein, eine Linksammlung veröffentlichen, mit Links die mir weitergeholfen haben!






Ich habe heute mal kurz ein wenig Zeit damit verbracht, zu schauen ob es interessante-nützliche-hübsche Gadgets für meine Windows 7 Sidebar gibt und dabei bin ich auf die Sammlung von
